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Rheinische Post: Wachsam bleiben

Düsseldorf (ots)

Von Detlev Hüwel
In Sachen Terror wird niemand Entwarnung geben können. Im 
Gegenteil: Der islamistische Extremismus kommt immer näher, wie die 
gottlob gescheiterten Anschläge in NRW auf Regionalzüge gezeigt 
haben. Dennoch herrscht verständlicherweise weit über die 
Landesgrenzen hinaus Erleichterung über die Festnahme bzw. Enttarnung
der beiden Bombenattentäter. Offenbar ist es den Sicherheitsbehörden 
des Libanon zu verdanken, dass es so rasch zu diesem Erfolg kommen 
konnte. Der Libanon, der politisch mächtig unter Druck steht, will  
damit wohl vor allem demonstrieren, dass Terroristen nicht auf ihn 
zählen können. Genau diese Signal erwartet der Westen ja zu Recht von
islamischen Staaten.
Vor diesem Hintergrund wäre es fatal, wenn sich Meldungen bestätigen 
sollten, wonach Anhänger der Hisbollah die Rückführung von Deutschen 
aus dem Libanon genutzt haben, um bei uns Unterschlupf zu finden. 
Nach offiziellen Erkenntnissen befinden sich derzeit 900 
Hisbollah-Anhänger in Deutschland, davon 350 in NRW. Ihre 
Gewaltbereitschaft wird zwar nicht als besonders hoch eingestuft, 
aber das darf niemanden ruhen lassen. Polizei und Verfassungsschützer
müssen weiter auf der Hut sein - und auch die Bürger.

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Telefon: (0211) 505-2303

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