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Esken fordert wegen Corona-Infektionen Projektunterricht
"Schulleitungen müssen radikal neu denken"

Düsseldorf (ots)

Die Ko-Vorsitzende der SPD, Saskia Esken, hat angesichts hoher Corona-Infektionszahlen einen radikalen Umbau der Unterrichtspläne an deutschen Schulen gefordert. "Die gewohnten Unterrichtskonzepte ermöglichen es nicht, dass Unterrichtsgruppen konsequent voneinander getrennt werden können", sagte Esken der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag). Viel zu häufig würden im Moment ganze Jahrgangsstufen mit mehreren Klassen oder gar ganze Schulen wegen einzelner Coronafälle geschlossen. So sei an einen durchgängig zuverlässigen Unterricht in den kommenden Monaten nicht zu denken, sagte Esken. "Schulleitungen müssen radikal neu denken", so die SPD-Chefin. Die Schulen könnten beispielsweise pädagogische und organisatorische Pläne aufstellen, um Projektunterricht anzubieten. "Der Physikunterricht eines Jahres könnte beispielsweise im Block abgehandelt werden, sodass ein Fachlehrer nicht so häufig die Klassen wechseln muss", sagte Esken. Sie warnte davor, dass Fachlehrer zu Superspreadern werden könnten. "Wenn die Schulen es nicht schaffen, binnen kürzester Zeit die Gruppen viel konsequenter zu trennen, werden wir viele Unterrichtsausfälle erleben", sagte Esken.

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