Alle Storys
Folgen
Keine Story von Rheinische Post mehr verpassen.

Rheinische Post

Rheinische Post: Bitte kein Chaos Kommentar Von Jochen Wittmann

Düsseldorf (ots)

Der angebliche Durchbruch beim Brexit, den die britische Zeitung "Sunday Times" verkündet, könnte tatsächlich zu einem Deal führen, der in zwei oder drei Wochen auf einem EU-Sondergipfel unter Dach und Fach gebracht werden könnte. Wohlgemerkt: Der Durchbruch bezieht sich vor allem auf den Deal, der den Austritt aus der EU in ordentliche Bahnen lenkt, aber nicht auf das Freihandelsabkommen, das die zukünftigen Beziehungen regeln soll. Ob der Brexit schließlich hart oder weich ausfallen wird, entscheidet sich erst in den nächsten zwei Jahren. Doch ein Austrittsabkommen ist schon sehr viel. Ohne es gäbe es keine Übergangsphase. Ohne es würden das Königreich und die EU auf einen Chaos-Brexit zusteuern mit dem Risiko, dass britische Fluglinien keine Landerechte mehr hätten, der Lebensmittel- und Medikamentennachschub gestört würde oder britische Firmen am Datenaustausch nicht mehr teilnehmen könnten. Das Stör- und Konfliktpotenzial eines ungeregelten Brexit wäre gigantisch. Das kann keiner wollen. Daher ist der Applaus, den der angebliche Durchbruch bekommt, nur allzu verständlich.

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Rheinische Post
Weitere Storys: Rheinische Post
  • 04.11.2018 – 20:34

    Rheinische Post: Maaßens Abgang Kommentar Von Gregor Mayntz

    Düsseldorf (ots) - Mit ihm kam die Terrorabwehr personell auf eine breitere Basis, unter ihm konnten zahlreiche Anschläge verhindert werden, doch nach ihm wird der Abschnitt "Amtszeit von Hans-Georg Maaßen 2012 bis 2018" wieder nicht zu den Vorzeige-Kapiteln in der Geschichte des Verfassungsschutzes gehören. Wie bei so vielen seiner Vorgänger. Das unrühmliche ...

  • 04.11.2018 – 18:29

    Rheinische Post: SPD sieht durch Entlassung Maaßens auch Seehofer als Verlierer

    Düsseldorf (ots) - Die SPD sieht sich durch die Entscheidung des Innenministeriums gegen den bisherigen Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen in ihrer Kritik bestätigt. "Nicht ohne Grund haben wir vor Wochen die Entlassung Maaßens wegen seiner ständigen Alleingänge und Querschläge gefordert", sagte SPD-Innenexperte Burkhard Lischka der Düsseldorfer ...