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Der Tagesspiegel: 16 000 Wirtschaftsstrafverfahren in Berlin

    Berlin (ots) - In Berlin geraten immer mehr Privatleute und Unternehmer ins Visier der Steuerfahnder und Staatsanwälte. "Steuersünder können nicht mehr darauf hoffen, unerkannt zu bleiben", sagte der Leiter der Berliner Steuerfahndung, Wolfgang Lübke, dem Tagesspiegel (Montagsausgabe). Mit einer Belegschaft von 150 Mitarbeitern sind die Berliner inzwischen "die größte Steuerfahndungsstelle westlich des Urals", betonte Lübke. Fast 90 Millionen Euro an hinterzogenen Steuern haben die Berliner Fahnder allein 2004 entdeckt. Auch die auf Wirtschaftskriminalität spezialisierte Staatsanwaltschaft zieht die Zügel an.  "2005 dürften es etwa 15 000 bis 16 000 Verfahren werden", sagte der Sprecher der Berliner Generalstaatsanwaltschaft, Michael Grunwald, dem Tagesspiegel. 2004 hatte es 14 000 Verfahren in Berlin gegeben, doppelt so viele wie im Jahr davor.

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