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Der Tagesspiegel: „Öl bleibt teuer“ - Sohn des libyschen Staatschefs Gaddafi erwartet dauerhaft hohes Preisniveau

Berlin (ots)

Der Sohn des libyschen Staatschefs Muammar
al-Gaddafi, Saif al-Islam al-Gaddafi, erwartet einen dauerhaft hohen
Ölpreis. „20 oder 30 Dollar je Barrel sind Geschichte“, sagte er dem
"Tagesspiegel" (Montagausgabe). Er rechne damit, dass sich der Preis
über 40 oder 50 Dollar bewegen wird – und eher weiter steigt.
Allerdings profitierten auch die Verbraucherländer von den
Öleinnahmen der Förderländer. So plane Libyen erhebliche
Investitionen in die Modernisierung seiner Wirtschaft und
Infrastruktur. „Dieses Jahr haben wir mit Investitionen von sechs
Milliarden Dollar das größte Budget seit langem, und auch in den
nächsten Jahren wird es nicht sinken“", sagte al-Gaddafi.
Auch für einen wachsenden Handel bieten sich laut al-Gaddafi
erhebliche Chancen . „Wir modernisieren das Land. Wir wollen alles
importieren – von Maschinen und Flugzeugen über Autos bis hin zu
Medikamenten und Nahrungsmitteln.“ Bei Medikamenten und Maschinen sei
Deutschland der Hauptlieferant. Wichtig sei auch, dass
privatwirtschaftliche Initiative zugelassen wurde, sagte al- Gaddafi.
„Sie können jetzt deutsche Autos und deutsche Ersatzteile direkt in
Libyen kaufen – und die Fahrzeuge auch reparieren lassen. Das ging in
der Vergangenheit nicht.“ Außerdem würden alle Staatsunternehmen
privatisiert.
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an:
Der Tagesspiegel, Ressort Wirtschaft, Telefon: 030 / 26009-260
ots-Originaltext: Der Tagesspiegel

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Thomas Wurster
Chef vom Dienst
Telefon: 030-260 09-419
Fax: 030-260 09-622
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