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Inlandspresse: Staatsvertrag mit Zentralrat der Juden

Berlin (ots)

Die Bundesregierung und der Zentralrat der Juden
haben sich auf die Inhalte eines Staats-vertrags verständigt. Damit
werden die Beziehungen erstmals auf eine rechtliche Ebene gehoben.
Das Abkommen, über das seit Mitte November intensiv verhandelt wurde,
wird am 27. Januar, dem Holocaust-Gedenktag, unterzeichnet. Das
kündigte Zentralratspräsi-dent Paul Spiegel in einem Interview mit
dem Tagesspiegel an (Samstag-Ausgabe). „Der Staatsvertrag ist ein
großer Vertrauensbeweis in dieses Land und in die Politik", betonte
Spiegel. Sein Stellvertreter Michel Friedman sprach von einer „Brücke
in die gemeinsame Zukunft". Von „Normalität" zwischen Juden und
Nichtjuden könne aber noch nicht die Rede sein. Mit dem Staatsvertrag
ist eine Verdreifachung der Fördermittel auf drei Millionen Euro
jährlich verbunden. Der Zentralrat vertritt die Interessen von 100
000 Juden. Mit dem Geld soll auch die Integration russischer
Einwanderer gefördert werden. Zum Verbot der islami- stischen Gruppe
„Hisb ut Tahri" sagte Friedman, die Nähe zwischen diesen Extremisten
und Rechtsradikalen sei klar geworden. „Ich warne davor, die Gefahr
zu unterschätzen, dass Islamisten und Rechte bis hin zur gemeinsamen
Terrorausbildung gemeinsame Sache ma-chen könnten."
Dr. Christian Böhme
Der Tagesspiegel
Politik-Redaktion/Politisches Buch
Tel. 030/26009-394
Fax 030/26009-416
ots-Originaltext: Der Tagesspiegel

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Der Tagesspiegel
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Chef vom Dienst
Telefon:030-260 09-419
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