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Der Tagesspiegel: Inlandspresse/ Der Tagesspiegel Berlin meint zu Schwarz-Gelb:

Berlin (ots) - Sprache ist das Element des Politikers, der seit alters her darauf angewiesen ist, über Erklärungen Menschen zu gewinnen, sie im Forum der Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass es richtig sein kann, ihm zu folgen. So wie der Politiker für sein Handeln verantwortlich ist, ist er es auch für seine Worte, die gesagten, die nicht gesagten. Kommunikation kann Schweigen sein, aber das wird dann auch beredt. Anders gesagt: Sprache gehört zum Tun. Und gerade zu Demokratien gehört das Informiertsein und das Meinunghaben. Diese Bundesregierung darf sich nicht beschweren, dass sie die Bürger gerade in einen politischen Unzustand führt, in eine latent weiterwirkende Unzufriedenheit mit ihnen, bildet sie doch die öffentliche Meinung durch aktives Nichterklären. Stattdessen beginnt in der Gesellschaft ein demokratieschädlicher Austausch von Ohnmachtsbekundungen.

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