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Neue Bilder vom Planeten Jupiter: Spezialglas aus Mainz schützt Kameraauge von NASA-Sonde Juno

Neue Bilder vom Planeten Jupiter: Spezialglas aus Mainz schützt Kameraauge von NASA-Sonde Juno. Die NASA-Sonde soll am Wochenende einzigartige Bilder vom Planeten Jupiter aufnehmen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/23114 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke... mehr

Mainz (ots) - Der 27. August 2016 wird von Astronomen auf der ganzen Welt mit Spannung erwartet. Denn dann fliegt die NASA-Raumsonde Juno so nah an den Planeten Jupiter heran wie noch nie zuvor. Neue, spektakuläre Aufnahmen erhoffen sich die Experten, denn erstmals fliegt eine Sonde über die Polregionen des Gasriesen. Spezialgläser der SCHOTT AG sollen dafür sorgen, dass das Objektiv der Kamera der kosmischen Strahlung möglichst lange widersteht und brillante Bilder liefern kann.

Das besondere an Planet Jupiter - und einer der Forschungsgegenstände der Mission - ist sein starkes Magnetfeld. An den Polen sammelt sich die kosmische radioaktive Strahlung. "Die Strahlung an den Polregionen ist besonders heftig. Der Missionsleiter geht davon aus, dass Juno dem Äquivalent von 100 Millionen Röntgenaufnahmen beim Zahnarzt ausgesetzt sein wird", sagt Dr. Ralf Jedamzik, Principal Scientist von der SCHOTT AG. Er ergänzt: "Ohne strahlenresistentes Glas würde die Kamera in kurzer Zeit nichts mehr sehen."

Zum Einsatz kommen die Spezialgläser aus Mainz im Festbrennweiten-Objektiv der JunoCam, einem der wichtigsten Instrumente der Sonde. Die JunoCam soll Aufnahmen von Jupiters Wolkendecke machen und rotiert im 30-Sekunden-Rhythmus um die eigene Achse, liefert also zwei volle 360°-Panorama-Aufnahmen pro Minute. "Mit jeder Umkreisung des Planeten wird die Kamera vermutlich Strahlenschäden erleiden. Unsere Gläser sollen dafür sorgen, dass das Objektiv möglichst lange durchhält und die Qualität der Bilder nicht beeinträchtigt wird", so Jedamzik.

Astronomen erhoffen sich von der Mission neue Informationen über die Atmosphäre des Planeten, aber auch über seinen inneren Aufbau. Dadurch wollen sie Einblicke in seine Entstehung gewinnen, was auch Rückschlüsse auf die Entstehung unseres Sonnensystems erlauben würde. Seit ziemlich genau fünf Jahren ist Juno nun unterwegs und Anfang Juli 2016 auf die Umlaufbahn des Planeten eingeschwenkt. Diesen wird er im Laufe der Mission, die noch bis Frühjahr 2018 andauert, knapp vierzig Mal umrunden.

SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel die Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Automotive und Aviation. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 35 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2014/2015 einen Umsatz von 1,93 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr.

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