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Deutsche Umwelthilfe e.V.

Verhindert das Verbraucherinformationsgesetz (VIG) den nächsten Lebensmittel-Skandal? Was sagen die Experten? DUH nennt grundlegende Korrekturen, die der Bundesrat durchsetzen kann

Berlin (ots)

Einladung zur Pressekonferenz
Sehr geehrte Damen und Herren,
nach Lesart von Verbraucherschutzminister Horst Seehofer soll das 
bereits im Bundestag verabschiedete neue 
Verbraucherinformationsgesetz (VIG) Gammelfleischskandale wie jüngst 
in Bayern für die Zukunft verhindern. Klar scheint nach den 
Erfahrungen der letzten Jahre: Mehr als - in der Praxis ohnehin eher 
symbolische - Geldstrafen fürchten kriminelle 
Lebensmittel-Manipulateure die Veröffentlichung ihrer Namen und die 
ihrer Unternehmen. Diese Drohung enthält das geplante VIG jedoch 
gerade nicht. Es verhindert auch nicht, dass sich zum Beispiel die 
von der Deutschen Umwelthilfe aufgedeckte, fast flächendeckende 
Kontamination von Fruchtsäften mit obskuren Druckchemikalien wie ITX 
in Zukunft wiederholt. Die Liste ließe sich fortsetzen.
Wenige Tage bevor sich am 22. September der Bundesrat mit dem 
Gesetz befasst, wollen wir mit Ihnen die Defizite des VIG-Entwurfs 
und konkrete Verbesserungen diskutieren, die die Länderkammer 
durchsetzen muss - meint sie es denn ernst mit mehr Transparenz in 
Deutschland. Ziel ist die Angleichung an Verbraucherschutz-Standards 
in anderen EU-Ländern, die Geheimniskrämerei muss ein Ende haben. Wir
werden Sie außerdem darüber unterrichten, wie führende Experten aus 
Bund und Ländern den Seehofer-Entwurf bewerten.
Zu unserer Pressekonferenz laden wir Sie herzlich ein.
Datum:   	Dienstag, 19. September 2006 um 10:00 Uhr
Ort:	Haus der Bundespressekonferenz, Raum V,
         Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Teilnehmer:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
Dr. Cornelia Ziehm, Leiterin Verbraucherschutz und Recht
Dr. Gerd Rosenkranz, Leiter Politik & Öffentlichkeitsarbeit
Über Ihr Kommen würden wir uns freuen. W
Wir bitten Sie um telefonische Rückmeldung unter 07732 9995-0.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Resch
Bundesgeschäftsführer
Deutschen Umwelthilfe e.V.
Für Rückfragen:
Gerd Rosenkranz, Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) Leiter Politik und 
Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030/258986-15, Fax.: 030/258986-19, 
Mobil: 01715660577, E-Mail:  rosenkranz@duh.de
Dr. Cornelia Ziehm, Deutsche Umwelthilfe Umwelthilfe e.V., Leiterin 
Verbraucherschutz und Recht, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin; Tel.: 
030 258986-0, Fax.: 030 258986-19, Mobil: 0160 5337376, E-Mail:  
ziehm@duh.de

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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