Deutsche Umwelthilfe e.V.

Deutschland im Feinstaub-Herbst Allianz „Kein Diesel ohne Filter“ stellt notwendiges Maßnahmenpaket zur schnellen Durchsetzung des Dieselruß-Partikelfilters vor

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit den anlaufenden Koalitionsverhandlungen rücken die Sachthemen auf der politischen Agenda endlich wieder nach oben – auch die, die zwischenzeitlich den überraschenden Neuwahlen zum Opfer fielen. In Erwartung neuer, regelmäßiger Feinstaub-Grenzwertüberschreitungen während der bevorstehenden kalten Jahreszeit suchen immer mehr Kommunen nach Möglichkeiten effektiver Gegenmaßnahmen. Dabei werden sie von der so genannten großen Politik allein gelassen. Zwischen Bund und Ländern herrscht nicht nur wegen der Bundestagswahlen seit einem halben Jahr ein skandalöser „Stillstand der Rechtsetzung“. Weder gibt es die von Bund und Ländern versprochene steuerliche Förderung von Dieselpartikelfiltern für Alt- und Neufahrzeuge noch eine tragfähige Entscheidung über eine Feinstaubplakette, die den Städten ein differenziertes Vorgehen gegen „Diesel-Stinker“ erlauben würde. Zudem entwickeln Teile der Automobilindustrie neue Boykott- strategien, um weiterhin ungefilterte Diesel-PKW, Busse und LKWs verkaufen zu können.

Die Allianz „Kein Diesel ohne Filter“ wird Ihnen bei der Presse- konferenz die Hintergründe der anhaltenden Blockade bei der Einführung der Partikelfilter erläutern und erklären, wie und warum die neue Regierung das Problem sofort nach ihrer Bestätigung im Bundestag lösen muss.

Datum: Donnerstag, 20. Oktober 2005, um 10:00 Uhr
Ort:    Haus der Bundespressekonferenz - Raum IV, Schiffbauerdamm 40,
          10117 Berlin

Teilnehmer der Pressekonferenz: · Jürgen Resch, Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) · Gerd Lottsiepen, Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) · Günter Hubmann, Greenpeace Deutschland e. V. · Dr. Werner Reh, Bund für Umwelt und Naturschutz e .V. (BUND) · Dietmar Oeliger, Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)

Wir bitten Sie um telefonische Anmeldung unter 0 30 25 89 86-0.

Für Rückfragen: Jürgen Resch, Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH),   Fritz-Reichle-Ring 4, 78315 Radolfzell, Tel. mobil: 01 71 36 49 1 70, Tel. 0 77 32 99 95-0,   Fax. 0 77 32 99 95-77, resch@duh.de

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