Medien-Club München e.V.

Kinder-Medien-Preis 2018: Kleine und große Gewinner freuen sich über einen WEISSEN ELEFANTEN

(v.l.n.r.): Anke Meinders, Carolin Maier, David Daubitz (alle für "fragFINN"), Dorothee Herrmann, Gabriele M. Walter, Bettina Josmann und Gordana Großmann (alle für "Nicht zu stoppen"), Finn Posthumus, Christian Becker und Solomon Gordon (alle für "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer"), Lisa Moell... mehr

München (ots) -

- Christian Becker, Solomon Gordon und Finn Posthumus werden für
  "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" ausgezeichnet 
- Lisa Moell nimmt den Preis als "beste Nachwuchsdarstellerin" in
  "Königin von Niendorf" entgegen 
- "fragFINN" wird als "bestes Wissensmagazin als TV-Format + App"
  prämiert
- "Nicht zu stoppen", rund um junge Para-Olympioniken, als
  "beste Doku-Reihe" ausgezeichnet 
- "Lazuli" erhält den Preis als "beste App" 
- Publikumspreise gehen an Schülergruppen aus München, Nördlingen,
  Güntersleben und Burglengenfeld 

Rund 400 kleine und große Gäste, die bezaubernde Moderatorin Tina Kaiser, glückliche Preisträger und strahlende Kinderaugen machten den Kinder-Medien-Preis 2018 heute erneut zu einem herrlichen Familien-Event. Zum bereits 18. Mal wurde am heutigen Sonntagvormittag im Rahmen des Filmfests München der Kinder-Medien-Preis DER WEISSE ELEFANT verliehen.

Den Preis für das "beste Wissensmagazin als TV-Format + App" "fragFINN" (SUPER RTL, M.E. Works) nahmen Geschäftsführerin Anke Meinders und Carolin Maier (beide fragFINN e.V.) sowie SUPER RTL-Redakteur David Daubitz entgegen (dotiert mit 1.500 EUR). Laut Jury eignen sich das Wissensmagazin und die gleichnamige Suchmaschine bestens, um "junge Internetnutzer [...] für digitale Themen wie Datenschutz, Urheberrecht und Informationsbewertung zu sensibilisieren und sie in einer verantwortungsbewussten Mediennutzung zu bestärken."

"Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" (Rat Pack Filmproduktion GmbH) wurde als "beste Kinoproduktion" (dotiert mit 3.000 EUR) ausgezeichnet. Den WEISSEN ELEFANTEN nahmen Produzent Christian Becker, der "die Zuschauer in ein märchenhaftes Abenteuer entführt", Hauptdarsteller Solomon Gordon und dessen Synchronsprecher Finn Posthumus entgegen. Solomon Gordon überzeugte die Jury mit seiner "jugendlichen Abenteuerlust" und auch Finn Posthumus hat der Jury "Jim Knopf so nahe gebracht und sie so überzeugt, dass sie keine andere Stimme hören möchte".

Die Doku-Reihe "Nicht zu stoppen" (Caligari Entertainment GmbH, ZDF/KiKA) "gibt auf beeindruckende Weise einen Eindruck in das Leben junger Menschen mit Behinderung und baut Vorurteile ab". Ausgezeichnet wurden für diese "beste Doku-Reihe" (dotiert mit 1.000 EUR) die Produzentin Gabriele M. Walther (Caligari Film), Producerin Bettina Josmann, Redakteurin Gordana Großmann und Redaktionsleiterin Dorothee Herrmann (beide ZDF).

Lisa Moell wurde für ihre Rolle in dem Kinofilm "Königin von Niendorf" (Joya Thome Filmproduktion) als "beste Nachwuchsdarstellerin" (dotiert mit 1.000 EUR) ausgezeichnet. "Ihre Art zu spielen, ist so ehrlich, aufrichtig und unverstellt, dass man hofft, der Film möge kein Ende haben", so die Jury.

Der WEISSE ELEFANT für die "beste App" ging an "Lazuli" (funline Media GmbH) und deren Entwickler Stefanie Stalf und Roland Ressemann, sowie Valentin und Severin Ressemann (dotiert mit 1.500 EUR). Die Jury: "Das Einzigartige an 'Lazuli': Es ist das weltweit erste derartige System, das auf wissenschaftlichen Studien und den Erfahrungen von Lehrkörpern basiert und solch umfassende mathematische sowie auch grundsätzliche Basiskompetenzen vermitteln kann - und dabei fantastisch aussieht!"

Beim Publikumspreis, der dieses Jahr zum 8. Mal verliehen wurde, hatten sich insgesamt 30 Schülergruppen aus ganz Bayern beworben. Am Ende ging der WEISSE ELEFANT an bayerische Schulklassen und -gruppen aus München, Nördlingen, Güntersleben und Burglengenfeld.

Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner gratulierte den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern des Kinder-Medien-Publikumspreises 2018: "Unsere jungen Talente haben mit begeisternden Kurzfilmproduktionen das Publikum überzeugt. Mit kreativen Ideen und modernen Medien haben sie so eindrucksvolle Kurzfilme gestaltet." Ein konstruktiver und verantwortungsvoller Umgang mit neuen Medien sei ein wichtiger Teil ganzheitlicher Medienbildung von Kindern und Jugendlichen, die von Schule und Elternhaus gemeinsam getragen werden müssten.

Die Gewinner des Kinder-Medien-Publikumspreises 2018

Publikumspreise in der Kategorie bis 6. Klasse 1. Preis (dotiert mit 1.000 EUR) mit 5.288 Aufrufen für den Kurzfilm "Schule früher" der Arbeitsgemeinschaft "550 Jahre Schule Löpsingen" (1. - 4. Klasse) der Grundschule Löpsingen in Nördlingen. 2. Preis (dotiert mit 500 EUR) mit 3.483 Aufrufen für den Kurzfilm "Wie ein Ei zum Huhn wird" der Klasse FlexD (2. Klasse) der Ignatius-Gropp-Grundschule in Güntersleben.

Publikumspreise in der Kategorie ab 7. Klasse 1. Preis (dotiert mit 1.000 EUR) mit 4.632 Aufrufen für den Kurzfilm "Eine Entscheidung kann alles ändern" der Klasse 9b des Johann-Michael-Fischer Gymnasiums in Burglengenfeld. 2. Preis (dotiert mit 500 EUR) mit 3.105 Aufrufen für den Kurzfilm "Das Leben eines YouTubers" der Klasse M7d der Mittelschule Inzeller Weg in München.

Mit dem Kinder-Medien-Preis zeichnet der Medien-Club München e.V. herausragende Produktionen für Kinder und Jugendliche sowie Nachwuchsdarsteller aus. Das Preisgeld von insgesamt 11.000 EUR wird durch die VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten zur Verfügung gestellt. Schirmherren des Kinder-Medien-Preises sind Medienminister Georg Eisenreich und Kultusminister Bernd Sibler.

An dieser Stelle möchte sich der Medien-Club München e.V. nochmal ganz herzlich bei den Förderern und Sponsoren des Kinder-Medien-Preises bedanken: VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten, die Bayerische Staatskanzlei, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, ProSiebenSat.1 SE, Thomas Kaliebe, Müller Medien, Kaissar Film, Bayerische Landeszentrale für neue Medien, SUPER RTL, LfA Bayern, Sat.1 Bayern, Bavaria Film, Verband Bayerischer Zeitungsverleger, FFF Bayern und das Filmfest München.

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