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Achim Grathwol

Blockaden markieren den Weg zum Burnout

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Mentaltrainer Achim Grathwol setzt mit yogischem Schamanismus bei körperlichen Warnsignalen an und erklärt, wie sich Spannungen und Blockaden lösen.

Blockaden markieren den Weg zum Burnout

Mentaltrainer Achim Grathwol setzt mit yogischem Schamanismus bei körperlichen Warnsignalen an und erklärt, wie sich Spannungen und Blockaden lösen.

Erschöpfung beginnt meist lange vor dem Zusammenbruch mit flachem Atem, Druck im Brustraum, verspannter Muskulatur oder innerer Gereiztheit. Betroffene benennen in diesem Verlauf häufig das Gefühl, kontinuierlich gegen etwas Unsichtbares anzulaufen. Für den spirituellen Prozessbegleiter Achim Grathwol beschreibt dieser Zustand eine Blockade, also eine negativ besetzte Spannung im Körper, die sich lösen lässt.

Yogischer Schamanismus nach Achim Grathwol

Um sie zu lösen, arbeitet er mit intuitiver Energiearbeit. Seine Methode bezeichnet er als yogischen Schamanismus und formuliert so einen Ansatz, der Körperwahrnehmung, Atmung und Präsenz mit intuitiver Wahrnehmung, Aktivierung von Selbstheilungskräften und Ahnenarbeit verbindet. Im Zentrum seiner Arbeit steht energetische Selbstregulation: Menschen sollen früher erkennen, was ihnen Kraft nimmt, wo sie innerlich festhalten und welche körperlichen Signale auf eine tiefere Spannung hinweisen.

Yogischer Schamanismus bedeutet für Grathwol, den Körper als Speicher und Wegweiser ernst zu nehmen. Während der yogische Anteil über innere Sammlung und Körperlichkeit zu Selbstheilung führt, richtet der schamanische Anteil den Blick auf Informationen, die nicht rein rational zugänglich sind: innere Bilder, wiederkehrende Muster, familiäre Prägungen und intuitive Impulse. So entsteht ein Prozess, in dem Personen ihr Problem nicht nur sprachlich formulieren können, sondern es körperlich wie energetisch einordnen lernen.

„Viele meiner Kursteilnehmer warten, bis sie komplett erschöpft sind. Dabei zeigt ihnen ihr Körper oft rechtzeitig, wo etwas feststeckt“, sagt Achim Grathwol. „Vor der Erschöpfung steht häufig eine Blockade. Wer sie wahrnimmt, erlangt wieder mehr Handlungsspielraum.“

Mit seiner Methode wählt Grathwol einen anderen Zugang zu Schamanismus als viele spirituelle Formate. Er beginnt mit einer konkreten Alltagserfahrung statt bei Ritualen. In Situationen, in denen Menschen spüren, dass sie nicht frei reagieren, sich nicht entscheiden können, immer wieder ähnlich scheitern oder körperlich angespannt bleiben, obwohl äußerlich kein akuter Grund erkennbar ist.

Energetischer Bodyscan

Ein zentrales Werkzeug ist der energetische Bodyscan. Grathwol fühlt sich intuitiv in sein Gegenüber ein und nimmt Spannung, Schwere, Enge oder Unruhe wahr. Den Körper des anderen spürt er über seine eigene innere Wahrnehmung mit. Diese Wahrnehmung dient ihm als Ausgangspunkt für Klärung.

Die Klientinnen und Klienten bleiben dabei aktiv beteiligt. Sie spüren nach, welche Körperregion auf ein Thema reagiert, welche inneren Bilder auftauchen und welche Situationen immer wieder dieselbe Spannung auslösen. Das macht eine Blockade greifbarer. Sie bleibt kein diffuser Zustand und bekommt eine Spur: im Atem, im Bauch, im Brustraum, in den Schultern, im Rückzug oder in einer wiederkehrenden Reaktion.

„Eine Blockade ist für mich keine Störung, die weg muss“, erklärt Grathwol. „Oft ist sie festgehaltene Schutzenergie. Etwas im Menschen hat gelernt, sich zusammenzuziehen, um sicher zu bleiben. Irgendwann kostet genau dieses Muster Kraft.“

Zu seiner Methode gehört deshalb auch die Arbeit mit Projektion. Was im Außen besonders stark triggert, kann auf eine innere Spannung hinweisen. Der Schamane betrachtet Konflikte, Ängste oder wiederkehrende Beziehungsmuster bewertungsfrei als Zugang zu unbewussten Anteilen. Die Frage lautet „Was wird in mir berührt, das bisher keinen bewussten Platz hatte?“

Vererbte Schwere

Eine weitere Ebene betrifft das Mehrgenerationengedächtnis. Grathwol geht davon aus, dass einige Spannungen nicht allein aus der eigenen Lebensgeschichte stammen. Familiäre Erfahrungen, unausgesprochene Loyalitäten oder übernommene Rollen können weiterwirken, ohne dass Menschen sie bewusst erkennen. In seiner Ahnenarbeit versucht er, solche Prägungen sichtbar zu machen und innerlich neu einzuordnen.

„Manche Menschen tragen eine Schwere, die sich größer anfühlt als ihr eigenes Leben“, sagt Grathwol. „Wenn deutlich wird, was übernommen wurde und was wirklich zum eigenen Weg gehört, kann sich etwas lösen.“

Der Begriff Schamanismus soll dabei keine Distanz schaffen. Im Gegenteil: Grathwol will ihn aus der Ecke des Fremden und Spektakulären holen. Seine Arbeit versteht sich als strukturierter Erfahrungsraum, in dem Menschen körperliche Warnsignale ernster nehmen und innere Muster früher erkennen lernen. Das Ziel ist es, Intuition, wieder als Orientierung zu nutzen.

Dabei grenzt der Energiefühlende seine Arbeit klar von Heilversprechen ab. Yogischer Schamanismus ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung.

Über Achim Grathwol und die Grathwol Spirit GmbH

Achim Grathwol ist Mediationstrainer, yogischer Schamane und Geschäftsführer der Grathwol Spirit GmbH mit Sitz in Villingendorf. Das Unternehmen wurde 2025 gegründet. Achim und sein Team konzipieren, organisieren und realisieren Veranstaltungen, Seminare, Weiterbildungen sowie Schulungen im Bereich der spirituellen und persönlichen Entwicklung.

1978 geboren, absolvierte Achim Grathwol zunächst eine handwerkliche Ausbildung zum Schreiner und arbeitete später als Rettungssanitäter sowie als Bauingenieur in New York, Valencia und São Paulo. Sein spiritueller Entwicklungsweg begann 2004, 2014 ist seine Berufung zum hauptberuflichen Wirken geworden. Heute bietet er unter anderem Online- und Präsenzveranstaltungen, ein zwölfwöchiges Heilungs-Coaching, Membership-Formate, Seminare sowie Ausbildungsprogramme an. In den vergangenen 20 Jahren begleitet er über seine Angebote mehr als 100.000 Menschen im DACH-Raum. Er nimmt regelmäßig an Veranstaltungen, wie dem Greator Festival oder Younity-Events, teil und gibt Seminare beim Frankfurter Ring und dem Basler PSI-Verein.

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