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Achim Grathwol

Mentaltrainer Achim Grathwol: Mit fünf Tipps gegen Sommererschöpfung

Mentaltrainer Achim Grathwol: Mit fünf Tipps gegen Sommererschöpfung
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Sommer klingt nach Leichtigkeit, Sonne, langen Abenden und neuer Energie. Doch nicht Wenige erleben diese Jahreszeit anders. Sie fühlen sich müde, gereizt oder innerlich leer. „Zu oft reagieren wir auf Erschöpfung mit genau der Energie, die uns erschöpft hat“, beobachtet Achim Grathwol. „Wir planen, kontrollieren und optimieren. Selbst Erholung soll auf Knopfdruck funktionieren. Dabei brauchen wir meist das Gegenteil: weniger Druck, mehr Gelassenheit und Intuition.“

Angespannt statt ausgelassen: woran sommerliche Erholung scheitert

Mentaltrainer Achim Grathwol erklärt, warum sich Menschen gerade in der warmen Jahreszeit erschöpft fühlen. Er zeigt mit fünf Tipps, wie sie wieder Zugang zu ihrer Regenerationskraft finden.

Sommer klingt nach Leichtigkeit, Sonne, langen Abenden und neuer Energie. Doch nicht Wenige erleben diese Jahreszeit anders. Sie fühlen sich müde, gereizt oder innerlich leer. „Zu oft reagieren wir auf Erschöpfung mit genau der Energie, die uns erschöpft hat“, beobachtet Achim Grathwol. „Wir planen, kontrollieren und optimieren. Selbst Erholung soll auf Knopfdruck funktionieren. Dabei brauchen wir meist das Gegenteil: weniger Druck, mehr Gelassenheit und Intuition.“

Aus Sicht des Geistheilers und spirituellen Begleiters offenbart Sommererschöpfung ein grundsätzliches Ungleichgewicht. Viele Menschen schöpfen fast ausschließlich aus der Kraft des Tuns. Sie organisieren, tragen Verantwortung, erbringen Leistung. Bei anhaltender Dominanz des Funktionsmodus fehlt aber schlicht ein Gegenpol. Grathwol beschreibt diesen Gegenpol als Regenerationsintelligenz: Darunter versteht er die Fähigkeit, wahrzunehmen, aufzunehmen, loszulassen und im richtigen Moment nicht weiterzumachen.

Gerade im Sommer macht die Natur das vor. Sie liefert keine Sommerperformance ab, sondern folgt ihren Rhythmen. Menschen dagegen behandeln Erholung wie ein Ergebnis, das sie erzielen müssen. Doch wer neue Kraft sucht, braucht kein Selbstoptimierungsprogramm. Kleine Gegenbewegungen helfen, den Funktionsmodus abzumildern. Achim Grathwol benennt fünf Impulse aus seiner Praxis:

1. Den ersten Urlaubstagen eine Landebahn geben

Erholungssuchende starten in den Urlaub, als müssten sie sofort alles nachholen, was im Alltag zu kurz kam. Der Kalender bleibt voll, nur die Aufgaben wechseln. Aus Entspannung wird ein Projekt.

Grathwol rät, die ersten freien Tage bewusst als Übergangszeit zu behandeln. „Der Körper kommt nicht sofort in der Erholung an, nur weil die Bürotür zufällt“, weiß er. Wer lange unter Spannung stand, braucht Zeit, damit der Körper merkt, dass kein Alarm ansteht. Ein freier erster Urlaubstag ohne Pläne bewirkt mehr als ein perfekt organisierter Start.

2. Eine Woche Ampel statt Selbstdisziplin

Wir sind daran gewöhnt, jeden Tag durchgehend leistungsfähig zu sein. Reicht die Kraft nicht aus, erhöhen wir den Druck, reißen uns zusammen und übergehen die eigenen Signale. Durch diese Ignoranz des eigenen Rhythmus wächst das Energieleck.

Grathwol empfiehlt ein Energie-Logbuch. Eine Woche lang notieren Erschöpfte morgens, mittags und abends, wo die eigene Kraft steht. Grün bedeutet klar und handlungsfähig. Gelb drückt dünnhäutig, angespannt oder schnell überreizt aus. Rot tut kund: Ich bin leer.

Nach einigen Tagen kristallisieren sich Muster heraus. Kippt die Stimmung um die Mittagszeit nach vielen Gesprächen? Fordert der Körper früher Ruhe ein, als der Kopf gestattet? „Viele Menschen verlieren Kraft, weil sie permanent über ihre Grenzen gehen“, sagt Grathwol. „Sie haben die wichtigste Fragestellung verschoben von ‚Was brauche ich gerade‘ zu ‚Was muss ich noch erledigen‘.“

Wer die eigene Energiekurve kennt, kann Sommer, Urlaub und Alltag realistischer gestalten. Anspruchsvolle Gespräche und das Ausflugsprogramm gehören in die Zeitfenster, in denen Kraft dafür vorhanden ist.

3. Leere Minuten zulassen

Nicht jede freie Minute muss ausgefüllt werden. Doch dieser Gedanke fällt vielen schwer – sie neigen dazu, Pausen mit Social Media, Gesprächen, Listen oder flinken Erledigungen zu stopfen. Der Kopf bleibt aktiv, auch wenn der Körper ruht.

Grathwol rät zu einigen Minuten täglich ohne Zuordnung. Zwei Minuten im Auto sitzen bleiben, bevor der nächste Termin beginnt. Kaffee trinken, ohne aufs Handy zu schauen. Beim Warten nicht sofort scrollen. Das klingt unspektakulär, fördert während des Ausführens aber schnell die Intensität des inneren Beschäftigungsreflexes zutage.

4. Das innere Beziehungskonto schließen

Von Erschöpfung Betroffene können oft ihr Umfeld gut auffangen und Verantwortung übernehmen. Empfangen fällt ihnen deutlich schwerer, so dass sie Komplimente relativieren und Hilfe ablehnen. Jede Unterstützung erzeugt den Impuls, etwas zurückgeben zu müssen. Innerlich Buch darüber zu führen, wer mir geholfen hat und wem ich entsprechend etwas schulde, bewertet Grathwol als unterschätzte Erschöpfungsursache.

Für ihn liegt im Schließen dieses Beziehungskontos eine wichtige Kraftquelle. „Wer nie empfängt, erschöpft sich im ständigen Geben“, sagt er. „Empfangen bedeutet nicht Passivität. Es bedeutet, sich nähren zu lassen, ohne selbst zu leisten.“ Wer ein Hilfsangebot bekommt, sollte es nicht abwehren oder eine Gegenleistung anbieten. Stattdessen hilft eine kleine Achtsamkeitsübung: innehalten, drei ruhige Atemzüge nehmen und die Unterstützung bewusst ankommen lassen. Erst danach folgt eine einfache Antwort wie: „Danke, das nehme ich gern an.“ Diese kurze Pause stoppt den Reflex, mit Leistung zu reagieren. Der Körper erhält ein Sicherheitssignal: Ich darf annehmen ohne Ausgleich.

5. Der innere Klang

Stress und Erschöpfung sammelt sich häufig im Kopf. Wer viel plant und bewertet, verliert leicht den Kontakt zum Körper. Hier fördert eine einfache Erdungsübung das Spüren von Ruhe und Klarheit: Ausübende setzen sich aufrecht auf einen Stuhl und stellen beide Füße fest auf den Boden. Die Hände ruhen mit nach oben geöffneten Handflächen auf den Oberschenkeln. Begleitet durch ruhige Atemzüge, wandert die Konzentration langsam von den Füßen über Beine, Bauch und Schultern zum Kopf. Die nächsten fünf Minuten bestehen aus Lauschen. Aufmerksam nehmen Übende Geräusche wahr, die die Umgebung in diesem Augenblick bereithält. „Viele Menschen suchen Kraft irgendwo im Außen“, sagt Grathwol. „Dabei beginnt der erste Schritt damit, bei sich anzukommen.“

Sommerliche Kraft entsteht weder durch Planung noch automatisch, weil die Sonne scheint. Sie wächst dort, wo Menschen aufhören, Erholung als weiteres Projekt zu behandeln.

Über Achim Grathwol und die Grathwol Spirit GmbH

Achim Grathwol ist Geistheiler, Medium und Geschäftsführer der Grathwol Spirit GmbH mit Sitz in Villingendorf. Das Unternehmen wurde 2025 gegründet. Achim und sein Team konzipieren, organisieren und realisieren Veranstaltungen, Seminare, Weiterbildungen sowie Schulungen im Bereich der spirituellen und persönlichen Entwicklung.

1978 geboren, absolvierte Achim Grathwol zunächst eine handwerkliche Ausbildung zum Schreiner und arbeitete später als Rettungssanitäter sowie als Bauingenieur in New York, Valencia und São Paulo. Sein spiritueller Entwicklungsweg begann 2004, 2014 ist seine Berufung zum hauptberuflichen Wirken geworden. Heute bietet er unter anderem Online- und Präsenzveranstaltungen, ein zwölfwöchiges Heilungs-Coaching, Membership-Formate, Seminare sowie Ausbildungsprogramme an. In den vergangenen 20 Jahren begleitet er über seine Angebote mehr als 100.000 Menschen im DACH-Raum. Er nimmt regelmäßig an Veranstaltungen, wie dem Greator Festival oder Younity-Events, teil und gibt Seminare beim Frankfurter Ring und dem Basler PSI-Verein. Mehr unter

Borgmeier Public Relations
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