Vom Rasierhobel zum Shampoo: Wie sich Männerpflege gerade neu erfindet
Frankfurt – Lange galt die Rasur als Kern der Männerpflege. Heute verschiebt sich das Bild deutlich: Haar- und Hautpflege übernehmen zunehmend die Führung – und verändern den Markt grundlegend.
Ein besonders dynamisches Segment dabei: feste Shampoos. Was vor wenigen Jahren noch als Nischenprodukt galt, entwickelt sich immer stärker zum festen Bestandteil moderner Pflegeroutinen.
Vom Rasierhobel zum Shampoo: Wie sich Männerpflege gerade neu erfindet
Feste Shampoos werden zum Wachstumstreiber – klassische Rasur verliert an Bedeutung
Frankfurt – Lange galt die Rasur als Kern der Männerpflege. Heute verschiebt sich das Bild deutlich: Haar- und Hautpflege übernehmen zunehmend die Führung – und verändern den Markt grundlegend.
Ein besonders dynamisches Segment dabei: feste Shampoos. Was vor wenigen Jahren noch als Nischenprodukt galt, entwickelt sich immer stärker zum festen Bestandteil moderner Pflegeroutinen.
Vom Nischenprodukt zur stärksten Kategorie
Die Entwicklung zeigt sich auch bei der Männerpflegebrand Störtebekker: Feste Shampoos haben sich innerhalb weniger Jahre von einer Ergänzung im Sortiment zu einer der stärksten Produktkategorien entwickelt – und klassische Rasursegmente inzwischen deutlich überholt.
„Wir sehen sehr klar, dass sich die Prioritäten vieler Männer verändern“, sagt Darius Greulich, Geschäftsführer von Störtebekker. „Pflege wird heute viel stärker aus einem funktionalen Gedanken heraus betrachtet. Es geht weniger um klassische Beauty-Routinen, sondern um konkrete Lösungen für Alltag, Sport, Stress oder Haut- und Haarprobleme.“
Warum feste Shampoos so stark wachsen
Mehrere Entwicklungen treiben den Trend laut einer internen Umfrage der Männerpflegebrand Störtebekker dabei aktuell besonders stark:
1. Funktion schlägt Gewohnheit
Männer greifen zunehmend zu Produkten, die konkrete Probleme lösen – etwa bei fettiger Kopfhaut, Schuppen oder gereizter Haut.
2. Einfachheit gewinnt
Feste Shampoos gelten als unkompliziert, langlebig und leicht in bestehende Routinen integrierbar – ob zuhause, im Fitnessstudio oder auf Reisen.
3. Nachhaltigkeit wird selbstverständlicher
Weniger Plastik und wasserfreie Formulierungen spielen ebenfalls eine Rolle. Nachhaltige Produktkonzepte werden zunehmend nicht mehr als Zusatznutzen, sondern als Standard wahrgenommen.
Markttrend bestätigt die Entwicklung
Auch branchenweit zeigt sich die Verschiebung: Während klassische Rasursegmente vielerorts stagnieren, gewinnen insbesondere Haar- und Hautpflegeprodukte an Bedeutung. Besonders dynamisch entwickeln sich dabei feste und wasserfreie Pflegeprodukte.
Die Veränderung ist dabei mehr als nur ein Produkttrend. Männerpflege entwickelt sich zunehmend von einem funktionalen Pflichtprogramm hin zu einem bewussten Bestandteil des Alltags – allerdings ohne komplizierte Rituale.
„Der wichtigste Moment im Bad ist für viele Männer heute nicht mehr die Rasur, sondern die Pflege danach“, sagt Greulich. „Produkte müssen funktionieren, unkompliziert sein und sich leicht in den Alltag integrieren lassen.“
Störtebekker, ursprünglich im Rasursegment gestartet, baut sein Sortiment deshalb gezielt in Richtung Haar- und Hautpflege aus – mit Fokus auf funktionale Produkte für konkrete Bedürfnisse. Feste Shampoos stehen dabei sinnbildlich für die neue Generation moderner Männerpflege.
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