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22.06.2004 – 13:41

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Namen für 13 000 Gefallene
Deutscher Soldatenfriedhof in Kiew: Granit-Stelen dokumentieren die Namen und Lebensdaten der Gefallenen
Einsegnung am 26. Juni 2004, 11 Uhr

    Kassel (ots)

Etwa 13 000 deutsche Gefallene des Zweiten Weltkrieges, die auf dem Soldatenfriedhof in Kiew ruhen, werden am kommenden Samstag ihre Identität zurück erhalten. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat die Namen und Lebensdaten auf Granit-Stelen dokumentiert und lädt am 26. Juni zu deren feierlichen Einsegnung ein.

    An der Veranstaltung, zu der auch etwa 50 Familienangehörige aus Deutschland sowie eine Gruppe ukrainischer Kriegsveteranen erwartet werden, nehmen Repräsentanten der ukrainischen Regierung und Dietmar Stüdemann, der deutsche Botschafter in Kiew, teil. Die Gedenkansprache hält Reinhard Führer, Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Pfarrer Peter Sachi, evangelisch-lutherische Gemeinde St. Katharina, und Bischof Stanislaw Schyrokoradjuk, Generalvikar der Diözese Kiew und Shitomir, werden gemeinsam die Andacht gestalten. Vor der Veranstaltung werden alle Beteiligten einen Kranz an der Gedenkstätte für die Opfer des Großen Vaterländischen Krieges in Kiew nieder legen.

    Mehr als 16 100 Gefallene haben bisher auf dem etwa 20 Kilometer außerhalb der Hauptstadt gelegenen Soldatenfriedhof ihre letzte Ruhe gefunden. Auf der drei Hektar großen Anlage sollen alle Wehrmachtsangehörigen beigesetzt werden, deren Gebeine die Mitarbeiter des Volksbundes in der Zentralukraine bergen können. Bis zu 40 000 werden es nach den Erwartungen des Volksbundes sein.

    In der Ukraine sind während des Zweiten Weltkrieges über 400 000 deutsche Soldaten gefallen. Genaue Zahlen liegen nicht vor. Bisher hat der Volksbund fünf zentrale Soldatenfriedhöfe anlegen können, auf denen jeweils bis zu 40 000 Gefallene bestattet werden sollen (Charkow, Kiew, Kirowograd, Potelitsch, Sewastopol-Gontscharnoje). Von den rund 1 000 Kriegsgefangenenfriedhöfen in der Ukraine hat der Volksbund etwa 200 erfasst und einige Anlagen herrichten können.

ots Originaltext: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
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