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21.05.2003 – 11:43

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Deutscher Soldatenfriedhof in Litauen
Gedenkstein für versenkten Truppentransporter "Füssilier"

    Kassel (ots)

    23. Mai, 11.00 Uhr Siauliai (Schaulen)     25. Mai, 10.30 Uhr Klaipeda (Memel)

    Der Ausbau von deutschen Soldatenfriedhöfen in Litauen, wo während des Zweiten Weltkrieges etwa 20 000 Wehrmachtsangehörige gefallen sind, geht zügig voran. Das belegen zwei Termine, die am kommenden Wochenende anstehen: Am Freitag (23. Mai) wird der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im litauischen Siauliai (Schaulen) den sechsten größeren deutschen Soldatenfriedhof in diesem Land einweihen. Und am Sonntag (25. Mai) wird auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Klaipeda (Memel) ein Gedenkstein für die Gefallenen des Truppentransporters "Füssilier" der Öffentlichkeit übergeben.

    An beiden Veranstaltungen, zu denen zahlreiche Angehörige aus Deutschland erwartet werden, nehmen Repräsentanten der Stadtverwaltungen, des litauischen Kultur- und des Verteidigungsministeriums sowie der deutschen Botschaft teil. Die Gedenkansprachen hält Burkhard Nipper, Generalsekretär des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Nach der Enthüllung des Gedenksteins in Klaipeda wird ein Schiff der litauischen Streitkräfte die Gäste zu der Stelle bringen, wo das Wrack der "Füssilier" liegt. Sowjetische Artillerie und Kampfflieger versenkten am 20. November 1944 den Truppentransporter, als er den Hafen von Memel erreichen wollte. An Bord waren damals etwa 250 Soldaten und Zivilisten sowie 60 Mann Besatzung.

    In Siauliai ruhen Kriegstote beider Weltkriege. Bereits 1917 wurden hier etwa 350 deutsche Gefallene des Ersten Weltkrieges beigesetzt. Unmittelbar neben diesen Gräbern erhielten später 722 Soldaten des Zweiten Weltkrieges ihr Grab. Wenige Meter nördlich des deutschen Soldatenfriedhofes erinnert ein litauisches Denkmal an die Toten des Volksaufstandes von 1863. Die Flächen beider Gedenkkomplexe wurden nach dem Zweiten Weltkrieg zusammengelegt und ab 2000 vom Volksbund grundlegend neu gestaltet.


ots Originaltext: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.
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