Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Bundestag soll Auslandseinsätze von Bundeswehrsoldaten endlich sichtbar anerkennen
Öffentliche geschützte Begräbnisstätte für im Einsatz getötete Soldaten gefordert

Kassel (ots) - "Bundeswehrsoldaten auf dem Weg in den Auslandeinsatz nach Afghanistan oder bei Ihrer Heimkehr sollen künftig auch im deutschen Bundestag verabschiedet und begrüßt werden", so die einstimmige Forderung der Podiumsteilnehmer bei einem Kolloquium des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge über den Umgang mit dem Heldenbegriff in der heutigen Gesellschaft:

"Wenn's ins Auge geht, wird berichtet. Man hört und sieht in den Massenmedien immer nur das Negative. Wir brauchen mehr positive Infos", fordert Moderator und Sänger Oliver Petzokat (Oli P.) deutlich mehr Informationen über die Ausbildung von Polizisten, den Aufbau von Krankenhäusern oder den Einsatz des technischen Hilfswerks sowie Aufbauleistungen von Soldaten im Auslandseinsatz. Professor Wolfgang Wippermann hingegen warnte eindringlich: "Bewahrt uns vor Helden und Heldentaten." Dieser Begriff sei fast ausschließlich mit Krieg und Ruhm verbunden und damit so "unnötig und überflüssig wie ein Kropf." Auch Denkmäler und Orden seien überholt.

Einig war er sich hingegen mit Boris Schmuda über die Notwendigkeit von mehr Aufm