Das Ecosystem Connectors-Projekt: 169 neue Verbindungen zwischen Berlin, der Ukraine und dem Westbalkan stärken die europäische Wirtschaft
Berlin (ots)
Der Westbalkan, insbesondere Albanien, Bosnien und Herzegowina, sowie die Ukraine entwickeln sich zu dynamischen Akteuren in der Startup-Szene und bieten einzigartige Chancen für Unternehmen in Berlin. Das Ecosystem Connectors-Projekt wurde ins Leben gerufen, um diese Chancen zu nutzen, indem es Berliner Unternehmen mit innovativen Startups aus diesen Regionen verbindet, Synergien fördert und langfristige Zusammenarbeit ermöglicht. Über 14 Monate hinweg bot das Projekt Unternehmern und Unternehmerinnen aus dem Westbalkan und der Ukraine Marktzugänge, Unterstützung bei der Geschäftsentwicklung und Möglichkeiten für internationales Wachstum durch regelmäßige Netzwerkveranstaltungen und spezielle Schulungen sowie Delegationsreisen. Insgesamt brachten diese Veranstaltungen mehr als 350 Ökosystem-Ermöglicher*innen, Unternehmer*innen und Investor*innen zusammen, darunter auch Mitglieder der Diaspora, die sich für die Wirtschaft ihres Heimatlandes engagieren und kulturelle Brücken bauen.
"Das erfolgreiche erste Jahr des Ecosystem Connectors-Projekts zeigt, wie effektiv gezielte Zusammenarbeit mit internationalen Innovationsökosystemen sein kann. Durch die Verbindung von Startups, Industrie, Forschung und öffentlichen Akteuren stärken wir Berlin als führenden Standort für Innovation. Die Verlängerung des Projekts für 2026 unterstreicht unser Engagement, das Berliner Ökosystem und unsere Partnerschaften mit europäischen Nachbarn weiterzuentwickeln", Franziska Giffey, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin.
Das Ecosystem Connectors-Projekt ist eine Initiative der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Rahmen des Bund-Länder-Programmes (BLP). Das Projekt wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der gemeinnützigen Organisation enpact umgesetzt und fördert eine stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den europäischen Innovationsökosystemen.
Warum in die Ukraine, Albanien und Bosnien und Herzegowina investieren?
Mit über 3.100 Startups und fast 32.000 geschaffenen Arbeitsplätzen in der Ukraine, Albanien und Bosnien und Herzegowina entwickeln sich diese Regionen zu einem Magneten für Innovation und Frühphasen (early-stage) Investitionen. Allein im Jahr 2024 zog die Ukraine mehr als 294 Millionen US-Dollar an Startup-Finanzierung aus 65 Kooperationen an, während Bosnien und Herzegowina sowie Albanien jeweils 14,5 Millionen US-Dollar und 1,06 Millionen US-Dollar sicherten. Diese Ökosysteme bieten hoch wettbewerbsfähige Steuersysteme (10 % in Bosnien, 15 % in Albanien und das Diia. City-Schema der Ukraine mit nur 5 % Einkommenssteuer), große Talentpools und starke weibliche Führung, wobei Frauen 59 % der ukrainischen Unternehmen und 67 % der Top-Startups Albaniens gründen.
Für weitere Informationen:
http://www.ecosystemconnectors.org
Ecosystem Connectors-Broschüre für Albanien und Bosnien und Herzegowina (https://enpact.org/ecosystem-connectors-50-51-download-lead-generation/) und Ecosystem Connectors Berlin Kyiv-Broschüre für die Ukraine (https://enpact.org/ecosystem-connectors-brochure-download/)
Bildmaterial liegt hier (https://drive.google.com/drive/folders/1MOJyd7uUQEw07B73Xjoy7wcFYFy5IHTF) zum Download bereit / © enpact und Projektpartner
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