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Oliver Fischer

Vom Fließband zum Immobilienexperten: Wie Oliver Fischer den Immobilienhandel lernte

Vom Fließband zum Immobilienexperten: Wie Oliver Fischer den Immobilienhandel lernte
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Delmenhorst (ots)

Kfz-Mechaniker, Schichtarbeit am Fließband bei Mercedes-Benz und heute mehr als 40 Jahre Erfahrung im Immobilienhandel: Oliver Fischers Weg begann weder mit einem Studium noch mit einem ausgefeilten Businessplan. Stattdessen lernte er durch eigene Käufe, Verkäufe, Verhandlungen, Risiken und Fehler. Inzwischen hat er weit über 3.000 Immobilieneinheiten gekauft, aufbereitet, aufgeteilt oder verkauft. Doch wie gelang ihm dieser außergewöhnliche Weg?

Im Immobilienhandel können einzelne Entscheidungen über hohe Gewinne oder empfindliche Verluste entscheiden. Ein zu hoher Einkaufspreis, eine falsche Einschätzung der Nachfrage oder unerwartete Kosten lassen sich im Nachhinein oft nur schwer korrigieren. Fachwissen allein reicht deshalb nicht immer aus. Ebenso entscheidend ist die Erfahrung aus realen Geschäften und unterschiedlichen Marktphasen. Genau diese Erfahrung musste sich Oliver Fischer über Jahrzehnte selbst erarbeiten. Ohne fachlichen Hintergrund in der Immobilienbranche war er darauf angewiesen, den Markt in der Praxis kennenzulernen und die Konsequenzen seiner Entscheidungen unmittelbar zu erleben. „Immobilienhandel lernt man nicht allein aus Büchern. Wirklich verstanden habe ich das Geschäft durch eigene Käufe, Verkäufe und Entscheidungen, für deren Folgen ich selbst einstehen musste“, erklärt Oliver Fischer.

„Mit der Zeit habe ich vor allem gelernt, sehr genau zu unterscheiden, welches Geschäft wirklich zu mir passt und welche Risiken ich eingehen möchte“, so der Immobilienexperte weiter. Sein Weg führte ihn von ersten Wohnungskäufen über Verkauf, Einkauf und Aufteilung bis hin zu größeren Neubauprojekten. Heute gibt er seine Erfahrungen mit fixundflip.de weiter und unterstützt andere dabei, Immobiliengeschäfte fundiert zu kalkulieren und typische Fehler möglichst früh zu vermeiden. Hinter dieser Entwicklung stand allerdings kein langfristiger Karriereplan, sondern eine zufällige Begegnung, die Oliver Fischer erstmals auf den Immobilienhandel aufmerksam machte.

Der Zufall ebnet den Weg ins Immobiliengeschäft

Der Weg in die Immobilienbranche begann für Oliver Fischer mit einer Begegnung, die zunächst keinerlei berufliche Bedeutung hatte. An einer Tankstelle fiel ihm ein Mercedes SL auf. Er kam mit dem Fahrer ins Gespräch und fragte ihn, womit er sein Geld verdiene. Die Antwort weckte sein Interesse: Der Mann kaufte Immobilien und verkaufte sie anschließend weiter. Für den damaligen Schichtarbeiter eröffnete sich damit erstmals eine völlig andere Vorstellung davon, wie sich beruflicher und finanzieller Erfolg gestalten ließ. „Durch diese Begegnung habe ich zum ersten Mal gesehen, dass es auch andere Möglichkeiten gibt. Man kann unternehmerisch denken, Chancen erkennen und sich damit selbst etwas aufbauen“, erinnert er sich.

Dass daraus mehr als ein interessanter Gedanke wurde, lag an einer zweiten Begegnung. Über einen Freund traf er denselben Immobilienhändler später erneut und erhielt die Möglichkeit, dessen Geschäft näher kennenzulernen. Dabei bekam er erstmals einen konkreten Einblick in den An- und Verkauf von Immobilien. Aus der anfänglichen Neugier wurde damit erstmals eine konkrete berufliche Perspektive.

Vom ersten Kauf zum erfolgreichen Immobilienvertrieb

Mit 21 Jahren kaufte Oliver Fischer seine ersten beiden Wohnungen und ging damit erstmals selbst ins wirtschaftliche Risiko. Sämtliche juristischen Details des Kaufvertrags waren ihm zu diesem Zeitpunkt noch nicht vertraut. Eine der Wohnungen verkaufte er kurze Zeit später dennoch deutlich teurer weiter. Für ihn war das vor allem eine erste praktische Lektion darüber, wie eng Einkaufspreis, Nachfrage und späterer Verkauf miteinander verbunden sind. „Bei meinen ersten Käufen wusste ich längst nicht alles. Aber ich habe sehr schnell verstanden, dass ein Immobiliengeschäft von Anfang bis Ende zusammenpassen muss“, erklärt Oliver Fischer.

Aus den ersten eigenen Geschäften führte sein Weg zunehmend in den Vertrieb. Für seinen damaligen Mentor verkaufte er Wohnungen und erhielt Provisionen für erfolgreiche Abschlüsse. Immobilienportale, Social Media oder automatisierte Leadstrecken gab es damals nicht. Interessenten kamen über Zeitungsanzeigen, anschließend folgten Telefonate, persönliche Besichtigungen und direkte Verkaufsgespräche. In seinem erfolgreichsten Monat verkaufte er auf diese Weise 46 Immobilieneinheiten. Das hohe Volumen schärfte vor allem seinen Blick für die Käuferseite: Welche Objekte erzeugen Nachfrage, welche Einwände verhindern einen Abschluss und welchen Preis akzeptiert der Markt? Damit lernte der heutige Experte früh eine Perspektive kennen, die für seine späteren eigenen Immobiliengeschäfte entscheidend werden sollte.

Vom Verkäufer zum eigenständigen Immobilienhändler

Doch dauerhaft nur am Verkauf bereits eingekaufter Immobilien zu verdienen, reichte Oliver Fischer nicht. Je besser er den Markt und die Käufer verstand, desto stärker beschäftigte ihn die Frage, was ein wirtschaftlich tragfähiges Immobiliengeschäft bereits beim Einkauf ausmacht. Also begann er selbst Mehrfamilienhäuser zu suchen, Kaufpreise zu verhandeln und geeignete Objekte anschließend in einzelne Eigentumswohnungen aufzuteilen. Damit beschränkte sich seine Rolle nicht länger auf den Vertrieb. Nun entschied nicht mehr allein seine Verkaufsleistung über den Erfolg, sondern vor allem, ob Einkauf, Aufteilung und späterer Verkauf wirtschaftlich zusammenpassten.

Dieser Schritt veränderte seinen Blick auf Immobilien grundlegend. Ein hoher Verkaufspreis konnte einen schlechten Einkauf nur begrenzt auffangen, während ein gut verhandelter Ankauf überhaupt erst den notwendigen Spielraum für Aufteilung und Weiterverkauf schuf. „Im Vertrieb hatte ich gelernt, was Käufer wollen. Als ich selbst eingekauft habe, wurde mir klar, dass ich dieses Wissen schon nutzen muss, bevor ich überhaupt eine Immobilie kaufe“, erklärt Oliver Fischer. Aus seiner Verkaufserfahrung entwickelte sich damit zunehmend eine kaufmännische Handelslogik: den späteren Käufer früh verstehen, das Potenzial eines Objekts realistisch einschätzen und den Einkauf konsequent an den wirtschaftlichen Möglichkeiten des späteren Verkaufs ausrichten.

Oliver Fischer: Warum Kalkulierbarkeit wichtiger als Größe wurde

Mit dem eigenen Immobilienhandel wuchsen nicht nur Erfahrung und Möglichkeiten, sondern auch die Dimensionen der Projekte. Oliver Fischer stieg in das Neubau- und Bauträgergeschäft ein und realisierte in dieser Phase rund 400 Wohnungen sowie Reihenhäuser und Eigentumswohnungen. Damit veränderten sich jedoch auch die unternehmerischen Anforderungen. Finanzierungen mussten stehen, Bauzeiten eingehalten, Handwerker koordiniert und Objekte teilweise über längere Zeiträume vermarktet werden. Verzögerungen, Kostensteigerungen oder Veränderungen am Markt konnten die ursprüngliche Kalkulation erheblich beeinflussen. „Im Neubau habe ich erlebt, wie schnell man von Faktoren abhängig wird, die man selbst nur begrenzt beeinflussen kann. Das hat meinen Blick darauf verändert, welche Risiken ich in einem Geschäft überhaupt tragen möchte“, erklärt Oliver Fischer.

Die Erfahrungen führten zu einer entscheidenden Erkenntnis: Größer bedeutete für ihn nicht automatisch besser. Ab etwa 2003 konzentrierte er sich deshalb wieder stärker auf den Immobilienhandel und damit auf ein Geschäft, das seinen eigenen Stärken als Händler und Kaufmann entsprach. Statt komplexe Bauvorhaben über lange Zeiträume zu steuern, rückten wieder der richtige Einkauf, eine überschaubare Aufwertung und ein kalkulierbarer Weiterverkauf in den Mittelpunkt. Interessant wurden vor allem Immobilien, bei denen sich notwendige Maßnahmen, Kapitalbindung und Absatzchancen bereits vor dem Ankauf möglichst realistisch einschätzen ließen.

Aus dieser bewussten Spezialisierung entwickelte sich eine klare Handelslogik. Entscheidend war fortan nicht, möglichst umfangreich zu sanieren oder den maximalen Wert aus einem Objekt herauszuholen, sondern ein wirtschaftlich nachvollziehbares Geschäft mit beherrschbaren Risiken aufzubauen. „Ich bin im Kern Händler und Kaufmann. Mich interessiert nicht, wie groß oder aufwendig ein Projekt sein kann, sondern ob Einkauf, Maßnahmen und späterer Verkauf wirtschaftlich zusammenpassen“, so der Immobilienexperte. Damit flossen die Erfahrungen aus Vertrieb, eigenem Immobilienhandel und Neubau in einen Ansatz ein, bei dem Kalkulierbarkeit und ein sauberer Einkauf wichtiger wurden als die reine Größe eines Projekts.

Mit fixundflip.de wird aus Erfahrung ein vermittelbarer Ansatz

Die Prinzipien aus jahrzehntelangen eigenen Geschäften und unterschiedlichen Marktphasen bilden heute die Grundlage von fixundflip.de. Dort vermittelt Oliver Fischer, wie sich potenzielle Immobiliengeschäfte bereits vor dem Ankauf systematisch beurteilen lassen. Dabei stehen zentrale Fragen im Vordergrund: Welcher Einkaufspreis lässt ausreichend Spielraum, welche Maßnahmen sind tatsächlich notwendig, wer kommt später als Käufer infrage und welcher Verkaufspreis ist im jeweiligen Markt realistisch? Statt auf vermeintliche Schnäppchen oder möglichst spektakuläre Sanierungen zu setzen, soll bereits vor dem Kauf nachvollziehbar sein, unter welchen Voraussetzungen ein Geschäft wirtschaftlich funktionieren kann.

Inzwischen hat er mit fixundflip.de mehr als 2.800 Teilnehmer unterstützt. Dabei geht es nicht darum, seine eigenen Geschäfte einfach zu kopieren, sondern die dahinterliegenden Prinzipien auf den jeweiligen Markt anzuwenden. „Gerade beim ersten Deal können Fehler beim Einkauf oder in der Kalkulation sehr teuer werden. Deshalb muss man seinen Markt, seine Zahlen und den späteren Käufer kennen, bevor man eine Immobilie kauft“, betont Oliver Fischer. Eine wichtige Rolle spielt deshalb auch die Konzentration auf einen überschaubaren Fokus-Markt: Wer Preise, Nachfrage und Käufer in einem bestimmten Gebiet kennt, kann Chancen fundierter beurteilen und Risiken früher erkennen.

Oliver Fischer setzt auf Erfahrung statt schnelle Versprechen

Mehr als vier Jahrzehnte im Immobiliengeschäft haben auch sein Verständnis von Erfolg verändert. Was ihn zu Beginn als neue unternehmerische Möglichkeit faszinierte, betrachtet Oliver Fischer heute mit der Erfahrung aus zahlreichen Geschäften und unterschiedlichen Marktphasen. Nicht jede Gelegenheit muss genutzt und nicht jedes mögliche Wachstum verfolgt werden. Zum Immobilienhandel gehört für ihn deshalb auch die Fähigkeit, ein vermeintlich attraktives Geschäft bewusst abzulehnen, wenn das Verhältnis zwischen Chance und Risiko nicht überzeugt.

„Guter Immobilienhandel hat für mich nichts mit schnellen Versprechen zu tun. Entscheidend sind ein guter Einkauf, saubere Zahlen, Verkaufsfähigkeit und die Erfahrung, Risiken realistisch einzuschätzen“, fasst Oliver Fischer zusammen. Damit schließt sich auch der Bogen zu seinem ungewöhnlichen Einstieg in die Branche. Was mit der Neugier auf eine ihm völlig fremde Geschäftswelt begann, entwickelte sich über Jahrzehnte zu einer klaren unternehmerischen Haltung: Chancen erkennen, Risiken verstehen und nicht die Größe eines Geschäfts mit seiner Qualität verwechseln.

Sie möchten Immobiliengeschäfte nicht dem Bauchgefühl überlassen, sondern Einkauf, Kalkulation und Risiken fundiert beurteilen können? Dann nehmen Sie Kontakt zu Oliver Fischer auf und vereinbaren Sie einen Termin!

Pressekontakt:

Oliver Fischer
E-Mail: support@fixundflip.de
Webseite: https://www.OliverFischer.de

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