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Verband der Chemischen Industrie e.V. Baden-Württemberg

Mehr praktischer Chemieunterricht an Heidelberger Schulen und Umgebung: der Chemie-Fonds unterstützt alle zwei Jahre mit 2.500 Euro

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützt drei Schulen in Heidelberg und Umgebung mit über 6.000 Euro. Mit seinen Unterrichtsförderungen verfolgt der Fonds das Ziel, das Experimentieren im Unterricht zu stärken. Schulen können alle zwei Jahre eine Förderung beantragen. Mehr dazu lesen Sie in der nachfolgenden Medieninformation.

Mit freundlichen Grüßen

Heike Marburger

Referentin Kommunikation, VCI Baden-Württemberg

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Mehr praktischer Chemieunterricht an Heidelberger Schulen und Umgebung: der Chemie-Fonds unterstützt alle zwei Jahre mit 2.500 Euro

Heidelberg/Schwetzingen/Hemsbach, März 2026. Wie entsteht eigentlich Strom in einer Batterie? Warum fließt elektrischer Strom, wenn zwei unterschiedliche Metalle in eine Lösung getaucht werden? An der HPC International School in Heidelberg können Schülerinnen und Schüler solche Fragen künftig selbst durch ein Experiment nachvollziehen: Sie bauen einfache galvanische Zellen und messen Spannungen eigenständig. So wird verständlich, wie chemische Energie in elektrische Energie umgewandelt wird – ein zentrales Prinzip moderner Energiespeicher. Möglich wird das durch neue Materialien zur Elektrochemie, die mit 2.500 Euro aus Mitteln des Fonds der Chemischen Industrie (FCI) angeschafft werden.

Auch zwei weitere Schulen in der Region profitieren von der Förderung: Die Karl-Friedrich-Schimper-Gemeinschaftsschule in Schwetzingen erhält 1.853 Euro, die Friedrich-Schiller-Gemeinschaftsschule in Hemsbach 2.000 Euro. Beide Schulen hatten das Geld beim Fonds beantragt und investieren die Mittel ebenfalls in moderne Laborausstattung wie zusätzliche Chemikalien, Glasgeräte und Mörser. Insgesamt fließen damit 6.353 Euro in die Region. Auch in den Jahren zuvor hatte der Fonds über 6.000 in den naturwissenschaftlichen Unterricht an den Schulen investiert.

Damit wird naturwissenschaftlicher Unterricht konkret erlebbar: durch eigenes Experimentieren vertiefen die Jugendlichen ihr Verständnis und stärken ihre Kompetenzen in den MINT-Fächern. „Wir wollen Kinder und Jugendliche früh für Naturwissenschaften begeistern“, sagt Tobias Pacher, bei ChemieBW zuständig für das Programm „Dialog Schule–Chemie“. „Wer selbst experimentiert, entwickelt Verständnis – und manchmal auch eine echte Leidenschaft für MINT-Fächer. Deshalb ermutigen wir Schulen ausdrücklich, einen Antrag beim Fonds der Chemischen Industrie zu stellen und sich diese Unterstützung für ihren Unterricht zu sichern.“

Übrigens: Grundschulen können bis zu 500 Euro Förderung erhalten, weiterführende Schulen bis zu 2.500 Euro. Der Antrag ist unkompliziert und kann direkt online gestellt werden unter https://www.vci.de/fonds.

Zum Fonds der Chemischen Industrie

Als Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) unterstützt der FCI seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds zahlreiche Stipendien und fördert die akademische Chemieforschung in Deutschland.

Im Jahr 2001 hat der FCI die „Schulpartnerschaft Chemie“ gestartet, die aus einem ganzen Bündel von Fördermöglichkeiten besteht. Damit hilft die chemische Industrie Lehrkräften und Schulen, den Schulunterricht spannend und lebensnah zu gestalten (https://www.vci.de/fonds/schulpartnerschaft).

In das Schulförderprogramm sind seit dem Beginn im Jahr 2001 insgesamt 43 Millionen Euro zur Förderung eines modernen Chemieunterrichts geflossen. Mit knapp der Hälfte (20 Millionen Euro) unterstützte die „Schulpartnerschaft“ den Chemie- und Sachkundeunterricht an mittlerweile rund 8.200 Schulen – von der Grundschule bis zu Gymnasien und Berufsschulen.

Darüber hinaus stellt der FCI Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen und Experimentiersets zur Verfügung. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren und Schüler.

Zur Chemie- und Pharmaindustrie in Baden-Württemberg

In den Verbänden ChemieBW - dem VCI Baden-Württemberg mit seinen Pharma- und Lackfachverbänden und dem Arbeitgeberverband Chemie - sind Stand Ende 2025 473 Unternehmen organisiert. Sie haben etwa 107.700 Beschäftigte und im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 44,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Exportquote der Unternehmen liegt bei 60,7 Prozent. In den Unternehmen werden derzeit mehr als dreitausend junge Menschen in fast dreißig unterschiedlichen Berufen ausgebildet oder absolvieren ein Studium in Unternehmen und an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW).

Als ChemieBW treten die Verbände mit Sitz in Baden-Baden gemeinsam in der Öffentlichkeit auf. Es handelt sich dabei um

  • den tarif- und sozialpolitisch tätigen Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e. V. (agvChemie)
  • den wirtschaftspolitischen Verband der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Baden-Württemberg (VCI).

Der VCI hat in Baden-Württemberg drei eigenständige Fachverbände:

  • den Landesverband Baden-Württemberg des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI)
  • die Bezirksgruppe Baden-Württemberg des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e. V. (VdL).

Heike Marburger

Referentin Kommunikation
Verband der Chemischen Industrie e. V. Baden-Württemberg
Allee Cité 1
76532 Baden-Baden
+49 0172 6548770 
medien@chemie.com

www.chemie.com

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