Electra wird zum E-Mobility Service Provider (eMSP) und öffnet seine App für 800.000 Ladepunkte in Europa
Ein Dokument
Electra wird zum E-Mobility Service Provider (eMSP) und öffnet seine App für 800.000 Ladepunkte in Europa
Eine App, eine Ladekarte und klare Preise für einfaches Laden über alle Netze hinweg
- Europaweiter Zugang: Electra wird zum eMobility Service Provider und ermöglicht über die eigene App Zugang zu 800.000 Ladepunkten in Europa
- Intelligente Empfehlung statt Ladesäulen-Liste: Die App analysiert Ladeleistung, Verfügbarkeit, Standort und Preis in Echtzeit und schlägt den passenden Ladepunkt vor
- Einfaches Laden über alle Netze hinweg: Eine Electra-Ladekarte für alle Netzwerke, Autocharge an Electra-Stationen und transparente Preise ohne versteckte Gebühren
München, 29. Juni 2026 – Electra, europäischer Schnelllade-Pionier und Marktführer von Schnellladestationen in Frankreich und Belgien, erweitert sein Angebot deutlich: Ab dem 29. Juni wird Electra zum eMobility Service Provider. Nutzer erhalten damit über die Electra-App Zugang zu rund 800.000 Ladepunkten in Europa – über alle großen öffentlichen Ladenetze hinweg.
Damit entwickelt sich die App von einem Tool für das Laden an Electra-Stationen zu einer europaweiten Plattform für elektrische Mobilität. Fahrer können Ladepunkte finden, vergleichen, ansteuern und den Ladevorgang starten, unabhängig davon, ob sie an einer Electra-Station oder an einem anderen öffentlichen Ladepunkt laden.
„Elektromobilität darf nicht daran scheitern, dass Fahrer zwischen Apps, Ladekarten und Tarifmodellen wechseln müssen“, sagt Paul Tonini, Country Manager von Electra Deutschland. „Mit dem Schritt zum eMSP machen wir das Laden europaweit deutlich einfacher: eine App, eine Ladekarte, keine Aufschläge beim Ladepreis. Genau diese Einfachheit braucht der Markt.“
Die App wird zum intelligenten Co-Piloten
Im Zentrum der neuen Funktion steht ein Algorithmus, der verfügbare Ladepunkte nicht nur auf einer Karte anzeigt, sondern sie aktiv bewertet. Dafür analysiert die Electra-App Ladeleistung, Verfügbarkeit, technische Zuverlässigkeit, Standort und Preis in Echtzeit. Nutzer erhalten so nicht einfach die nächstgelegene Ladesäule, sondern eine konkrete Empfehlung für den passenden Ladepunkt.
Der Ansatz ist besonders relevant auf längeren Strecken, bei hoher Auslastung oder in Städten mit vielen Ladeoptionen. Wenn ein Ladepunkt belegt ist oder eine bessere Alternative in der Nähe verfügbar ist, kann die App direkt eine passende Station vorschlagen. Fahrer können außerdem eigene Kriterien festlegen, etwa Preis, Entfernung oder Ladeleistung. Der Routenplaner integriert Ladestopps direkt in die Fahrtplanung – für den Alltag ebenso wie für Urlaubs- und Geschäftsreisen.
„Die beste Ladesäule ist nicht immer die nächste“, so Tonini. „Entscheidend ist, ob sie verfügbar, schnell, zuverlässig ist und der Preis stimmt. Genau diese Entscheidung wollen wir den Nutzern abnehmen.“
Eine Ladekarte für Europa, Autocharge an Electra-Stationen
Nach der Auswahl des passenden Ladepunkts soll auch der Start vor Ort möglichst reibungslos funktionieren. Nutzer können den Ladevorgang künftig je nach Station direkt in der Electra-App oder mit der Electra-Ladekarte freischalten – ohne zusätzliche App-Wechsel oder neue Nutzerkonten bei einzelnen Betreibern.
Im eigenen Electra-Netz ist der Zugang noch einen Schritt einfach: Über Autocharge startet der Ladevorgang automatisch, sobald das Fahrzeug an die Säule angeschlossen wird. Nach einmaliger Aktivierung in der App erkennt die Station das Fahrzeug und startet den Ladevorgang ohne zusätzliche Schritte.
Transparente Preise ohne versteckte Gebühren
Mit dem eMSP-Launch setzt Electra auch beim Thema Preisgestaltung auf Klarheit. Nutzer sehen den jeweiligen Preis vor dem Start des Ladevorgangs in der App. Für Ladevorgänge in anderen Netzen erhebt Electra keine versteckten oder zusätzlichen Gebühren. So bleibt nachvollziehbar, was der Ladevorgang kostet – unabhängig davon, in welchem Netzwerk geladen wird.
Gerade in Deutschland ist Preistransparenz ein zentraler Faktor für das Vertrauen in öffentliche Ladeinfrastruktur. Electra hatte bereits in den vergangenen Monaten mit klaren App-Tarifen, Abo-Modellen und sichtbaren Preisinformationen an den Stationen auf mehr Übersichtlichkeit gesetzt. Der europaweite eMSP-Launch führt diesen Ansatz nun über das eigene Netz hinaus weiter.
Deutschland-Rollout mit Flagship-Standort in Hannover
In Deutschland wird der nächste Schritt der Expansion schon wenige Tage nach dem eMSP-Launch sichtbar: Am 1. Juli eröffnet Electra offiziell seinen bislang größten urbanen Schnellladepark in Deutschland an einem zentralen Verkehrsknotenpunkt in Hannover. Am Standort Herschelstraße 9 stehen 14 Ladepunkte an sieben Ladesäulen mit bis zu 400 kW Ladeleistung je Säule zur Verfügung. Die überdachte Anlage erhöht den Komfort beim Laden und unterstreicht den Anspruch, Schnellladeinfrastruktur nicht nur leistungsstark, sondern auch nutzerfreundlich zu gestalten. Der Standort liegt direkt an einer hochfrequentierten Kreuzung im Zentrum der Stadt und steht exemplarisch für Electras Anspruch, Schnellladen dorthin zu bringen, wo Elektromobilität im Alltag wirklich gebraucht wird.
„Hannover ist für uns ein echter Flagship-Standort“, sagt Tonini. „Mitten in der Stadt, leistungsstark, gut sichtbar und auf hohe Nutzung ausgelegt. Genau solche Ladeparks braucht es, damit Schnellladen nicht als Zusatzaufwand wahrgenommen wird, sondern als selbstverständlicher Teil urbaner Mobilität.“
Die Eröffnung in Hannover ist Teil des laufenden Deutschland-Rollouts von Electra. Parallel gingen zuletzt unter anderem neue Ladeparks in Leipzig, Peine, Detmold und Krefeld in Betrieb.
Unter diesem Link finden Sie eine Übersicht der Tarife, die Electra in Deutschland führt.
Über Electra:
Electra ist ein europaweit führender Anbieter und Betreiber von Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge und revolutioniert den Alltag der Autofahrer mit schnellen und ultra-schnellen Ladezeiten. Als Marktführer in Frankreich und Belgien betreibt das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 2020 knapp 700 Ladeparks mit rund 4.000 Ladepunkte in zehn Ländern. Bis 2030 soll das Netz auf 15.000 Schnellladepunkte ausgebaut werden – vor allem in urbanen und periurbanen Gebieten, aber auch an wichtigen Hauptverkehrsachsen. Als eines der bestfinanzierten Ladeinfrastruktur-Unternehmen Europas mit über einer Milliarde Euro Gesamtfinanzierung hat es sich Electra zur Aufgabe gemacht, die europäische Verkehrswende durch den konsequenten Ausbau einer modernen Ladeinfrastruktur voranzutreiben.
Branchenführer & Retailer wie VINCI Autoroutes, Ahold Delhaize, AccorInvest, Stellantis, Hertz und viele andere vertrauen bereits auf die Technologie und das Know-how der über 260 Ladeexpertinnen und -experten. Die Ladestationen von Electra zeichnen sich neben zuverlässigen Ladevorgängen vor allem durch ein nahtloses und intuitives Nutzererlebnis aus. Um das Ladeerlebnis für Privatpersonen und Unternehmen kontinuierlich zu verbessern, entwickelt Electra laufend neue Serviceangebote – wie etwa die Verknüpfung von Ladevorgängen mit digitalen Kundenkarten – und investiert in die Entwicklung innovativer Ladelösungen. Für sein Engagement, die Elektrifizierung in Europa für alle zugänglich zu machen, wurde Electra bereits mehrfach ausgezeichnet: So erhielt das Unternehmen 2024 den Titel “European Scale-Up of the Year” von der Europäischen Investitionsbank (EIB) und 2025 von Sifted. Zudem ist Electra Teil des Labels “French Tech Next 40” und wird durch öffentliche Programme wie “France 2030” sowie der Initiative “CEF AFIF” der Europäischen Kommission unterstützt.
Pressekontakt Electra Deutschland Silas Guntermann, c/o BETTERTRUST GmbH s.guntermann@bettertrust.de +49 176 40901116