Alle Storys
Folgen
Keine Story von bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. mehr verpassen.

bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

Feierliche Übergabe des Förderbescheides über rund 1,2 Millionen Euro für das Projekt ZAPF@DigitAl durch Sozialministerin Aminata Touré

Kiel (ots)

Aminata Touré, Ministerin für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein und Iris Kröner, Landesdirektorin der AOK Nordwest übergaben auf dem Jahresempfang der Landesgruppe Schleswig-Holstein des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) den Förderbescheid nach § 123 SGB XI über rund 1,2 Millionen Euro für das Projekt ZAPF@DigitAl - Zentrale Anlaufstelle Pflege zur Digitalisierung und Alltagsgestaltung an Mathias Steinbuck, Landesvorsitzender des bpa und Michael Saitner als Sprecher des Forum Pflegegesellschaft e. V..

Mit der Förderung wird ein innovatives Projekt unterstützt, das pflegebedürftige Menschen, ihre Angehörigen sowie Pflegeeinrichtungen und weitere Akteure gezielt bei der Nutzung digitaler Lösungen und bei der alltagsnahen Gestaltung von Pflege unterstützen soll. Ziel von ZAPF@DigitAl ist es, Digitalisierung in der Pflege praxisnah, verständlich und nutzbringend erlebbar zu machen und damit einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungsqualität und zur Entlastung der Pflegenden zu leisten.

Das Projekt wird vom bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. für das Forum Pflegegesellschaft e. V. durchgeführt. Dabei stehen insbesondere niedrigschwellige Beratung, Information und Vernetzung im Mittelpunkt. Die zentrale Anlaufstelle Pflege soll als kompetente Schnittstelle fungieren, die Orientierung bietet, digitale Kompetenzen stärkt und innovative Lösungen in den Pflegealltag integriert. Das Projekt ist befristet bis Ende 2028.

Sozialministerin Aminata Touré betonte die Bedeutung des Projektes für die Weiterentwicklung der Pflege im Land. Digitalisierung und eine moderne Alltagsgestaltung in der eigenen Häuslichkeit der Pflegebedürftigen seien zentrale Bausteine, um Pflege zukunftsfest aufzustellen und die Selbstbestimmung Pflegebedürftiger zu stärken. "Für die professionelle Pflege gibt es schon sehr viele Anwendungen, die das Potential haben, die Pflege zu entlasten. Mit dem Projekt wollen wir dazu beitragen, dass dieser Wandel in den Pflegediensten schneller voranschreitet und Pflegebedürftige und Angehörige zu digitalen Anwendungen in der Häuslichkeit, deren Förderung und der Nutzung beraten werden können", so die Ministerin.

Das Land Schleswig-Holstein stellt seit dem Haushaltsjahr 2025 die Kofinanzierung für Modellvorhaben nach § 123 SGB XI bereit. Insgesamt sind dafür 4 Millionen Euro für die Jahre 2025 bis 2028 vorgesehen. Zusammen mit den Mitteln aus dem Ausgleichsfonds der Pflegeversicherung stehen damit für Schleswig-Holstein insgesamt 8 Millionen Euro für entsprechende Modellvorhaben zur Verfügung.

AOK-Landesdirektorin Iris Krönerhob hervor, dass ZAPF@DigitAl einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen leisten könne, indem digitale Angebote sinnvoll mit den realen Bedarfen von Pflegebedürftigen und Pflegenden verknüpft werden. "Es liegen viele Anträge auf die Anerkennung von digitalen Pflegeanwendungen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Sollten die ersten während der Laufzeit des Modellvorhabens anerkannt werden, hätten wir ein gutes Testfeld, um diese zu den Pflegebedürftigen und den pflegenden An- und Zugehörigen zu bringen."

Mathias Steinbuck, Vorsitzender der bpa Landesgruppe Schleswig-Holstein und Michael Saitner, Sprecher des Forum Pflegegesellschaft e.V., unterstrichen, dass das Projekt insbesondere den Pflegeeinrichtungen praktische Unterstützung bieten und dazu beitragen könne, bestehende Ressourcen effizienter zu nutzen sowie neue Handlungsspielräume zu eröffnen. Jetzt gelte es das Modellvorhaben schnell in die Umsetzung zu bringen, um die knappe Zeit bis Ende 2028 bestmöglich nutzen zu können.

Pressekontakt:

Kay Oldörp, Leiter der Landesgeschäftsstelle, Tel.: +49 431 66 94 70 60, www.bpa.de

Original-Content von: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Weitere Storys: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.