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Ludwig-Maximilians-Universität München und Life Science Factory bündeln Kräfte für mehr Innovation im Biotech-Sektor

Pressemitteilung

Ludwig-Maximilians-Universität München und Life Science Factory bündeln Kräfte für mehr Innovation im Biotech-Sektor

  • Ludwig-Maximilians-Universität München und Life Science Factory verknüpfen im Rahmen einer Partnerschaft künftig ihre Netzwerke enger, um die Sichtbarkeit des Biotech-Standorts München zu stärken.
  • Die neue Zusammenarbeit soll die Translation biotechnologischer Forschung beschleunigen und Start-ups früher mit Infrastruktur, Netzwerken und Know-how verbinden.
  • Der EU Biotech Act gibt der Kooperation den politischen Rahmen und ist Anlass für die gemeinsame Veranstaltung am 1. Juli in München.

München, 1. Juli 2026 – Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Life Science Factory München (LSF) haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Ziel ist es, Forschung, Gründung und unternehmerische Umsetzung im Life-Science-Bereich enger zu verzahnen. Damit wollen beide Partner dazu beitragen, dass biotechnologische Innovationen schneller aus dem Labor in die Anwendung gelangen und junge Gründungsteams einen besseren Zugang zu Infrastruktur, Netzwerken und Unterstützungsangeboten erhalten.

Die Kooperation wird im Rahmen eines exklusiven Pressegesprächs während der BayOConnect vorgestellt. Das Format umfasst Impulse und Gespräche mit führenden Köpfen aus Wissenschaft und Branche sowie einen exklusiven Austausch, die den EU Biotech Act auf die Praxis herunterbricht. Dort wird der Frage nachgegangen, wie der politische Rahmen des EU Biotech Acts die Rahmenbedingungen für Translation, Skalierung und Wachstum von Biotech-Unternehmen verbessern kann.

Vier Säulen für mehr Wirkung im Ökosystem

Die Kooperation ist entlang folgender vier Felder angelegt: Scouting, Validation, Networking und Visibility. Das Ziel besteht darin, wissenschaftlich getriebene Gründungspotenziale frühzeitig zu erkennen, gemeinsam zu prüfen, mit passenden Netzwerken zu verbinden und sichtbarer zu machen. Dadurch sollen Forschende, Start-ups und Partner aus dem Ökosystem besser zusammenfinden.

Dabei fließen kontinuierlich Impulse aus dem Start-up-, Investoren- und Industrieumfeld ein. Die Kooperation versteht sich nicht als abgeschlossenes Modell, sondern als offener Austauschprozess, der auf die Bedarfe des Biotech-Ökosystems reagiert und sich mit dessen Entwicklung weiter schärfen soll.

Zwei starke Partner für Forschung und Gründung

Die Ludwig-Maximilians-Universität München zählt zu den forschungsstärksten Universitäten Europas. Im Bereich der Lebenswissenschaften ist sie ein zentraler Akteur an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. [1] Die Life Science Factory, eine Initiative des Life-Science-Konzerns Sartorius, unterstützt Start-ups und wissenschaftlich geprägte Gründungsteams mit Labor- und Coworking-Flächen, Mentoring und Zugang zu Industrie- und Investoren-Netzwerken. [2] Gemeinsam wollen beide Institutionen ihre jeweiligen Stärken bündeln, um die Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in Gründungen, Produkte und wirtschaftliche Wertschöpfung zu erleichtern.

„Mit der Kooperation zwischen der LMU und der Life Science Factory schaffen wir eine Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz und unternehmerischer Umsetzung, die für die Life Sciences entscheidend ist“, sagt Ellen Goel, Geschäftsführerin der Life Science Factory. „Wir wollen Forschende und Gründungsteams mit den Strukturen unterstützen, die sie benötigen, um ihre Ideen in die Praxis umzusetzen.“ Goel selbst bringt internationale Erfahrung aus Singapur in die Zusammenarbeit ein und kennt die Anforderungen daran, wie Translation global gedacht und in einem lokalen Innovationsökosystem wirksam umgesetzt werden kann.

Philipp Baaske, Vizepräsident für Entrepreneurship LMU München und Mitgründer der NanoTemper Technologies GmbH, einem weltweit führenden Anbieter biophysikalischer Messgeräte, ergänzt: „Der Transfer von Wissenschaft in Wirtschaft gelingt nicht nebenbei — er braucht verlässliche und schlanke Strukturen, gute Netzwerke und den engen Austausch zwischen Wissenschaft und Entrepreneurship. Gemeinsam mit der Life Science Factory schaffen wir genau das Ökosystem, das Gründungsteams brauchen, um ihre Ideen schneller in marktreife Lösungen zu übersetzen und die Unternehmen von morgen zu bauen."

Gemeinsam Strukturen für Translation schaffen

Die Kooperation ist auf einen längerfristigen Austausch angelegt. Vorgesehen sind unter anderem gemeinsame Formate, die Vernetzung der jeweiligen Communities sowie der Aufbau von Zugängen für Forschende, Start-ups, Investoren und weitere Partner aus dem Biotech-Ökosystem. Ziel ist es, die Brücke zwischen akademischer Forschung und unternehmerischer Anwendung systematisch zu stärken.

Mit dieser Partnerschaft leisten die LMU und die Life Science Factory einen praktischen Beitrag dazu, die Ziele des EU Biotech Acts in konkrete Formate und tragfähige Strukturen zu übersetzen. Der europäische Rechtsrahmen soll die Bedingungen für klinische Studien, Innovation und Skalierung verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit Europas im Biotech-Sektor stärken.

Quelle

[1] LMU: https://www.lmu.de/de/index.html.

[2] Life Science Factory München: https://lifescience-factory.com/de/muenchen/.

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Die vom Life-Science-Konzern Sartorius initiierte Life Science Factory fördert den wissenschaftlichen Fortschritt und Firmengründungen im Life-Science-Bereich. Ziel ist es, Forschung und Entwicklung innovativer Technologien mit einem klaren Anwendungsfokus zu stärken und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern den Raum zu bieten, erste Schritte außerhalb akademischer Institutionen zu gehen. Seit 2022 bietet die Life Science Factory im Göttinger Sartorius Quartier modernste und vollausgestattete Laborflächen, Coworking-Plätze, multinutzbare Veranstaltungsflächen sowie eine Prototyping-Werkstatt. Regelmäßige Veranstaltungs-, Beratungs- und Workshop-Angebote bilden einen elementaren Bestandteil des Angebots der Life Science Factory. Ab Ende 2024 wird es einen weiteren Standort in München in Kooperation mit Helmholtz Munich geben. Weitere Informationen zur Life Science Factory finden Sie unter https://lifescience-factory.com/de/muenchen/.

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Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) wurde 1472 vor mehr als 550 Jahren gegründet und zählt nicht nur zu den ältesten, sondern auch renommiertesten und größten Universitäten in Europa. Als Volluniversität deckt sie ein breites Spektrum von Wissensgebieten ab - von den Geistes- und Kultur- über Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis zu Medizin und den Naturwissenschaften. Etwa 840 Professorinnen und Professoren und rund 6.200 wissenschaftliche Mitarbeitende forschen und lehren an der LMU. 22 Prozent der knapp 53.000 Studierenden kommen aus dem Ausland - aus 140 Nationen. Seit 1901 haben 50 Nobelpreisträger im Laufe ihrer wissenschaftlichen Laufbahn an der LMU gewirkt. Der Erfolg der LMU in allen Phasen des Exzellenz-Wettbewerbs - seit 2006 durchgehend als „Exzellenzuniversität“ - dokumentiert die Forschungsstärke der LMU.

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Pressekontakt:

Life Science Factory

Tel.: +49 151 50858994

E-Mail: svenja@lifescience-factory.com

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