Digitale Meisterschule ist nicht gleich digital: Stephan Rodig und Sebastian Jund von der Bildungsfabrik über echte Online-Begleitung
Andernach (ots)
Digitale Weiterbildung boomt, ihr Potenzial bleibt jedoch in vielen Fällen auf der Strecke. Zu oft bedeutet „online“ am Ende nur Videos schauen, allein lernen und hoffen, dass es für die Prüfung reicht. Gerade Menschen im Schichtdienst oder mit Familie stoßen dabei schnell an ihre Grenzen. Demgegenüber zeigt die Bildungsfabrik, warum eine digitale Meisterschule nur dann funktioniert, wenn Struktur, Begleitung und echte Prüfungsvorbereitung fest dazugehören. Wie sich ihr Konzept dabei konkret zusammensetzt, erfahren Sie hier.
Der Wunsch nach beruflichem Aufstieg ist bei vielen Fachkräften klar vorhanden. Kein Wunder, denn ein Meistertitel verspricht mehr Verantwortung, Sicherheit und bessere Perspektiven. Gleichzeitig ist ihr Alltag aber schon vorher dicht getaktet: Schichtarbeit, Familie, wechselnde Arbeitszeiten. Klassische Meisterschulen mit festen Präsenzterminen passen dabei für viele einfach nicht mehr ins Leben. Digitale Angebote wirken auf den ersten Blick wie die passende Lösung, doch genau das kann ein folgenschwerer Irrtum sein. Denn „digital“ bedeutet häufig: Videoplattform öffnen, Inhalte konsumieren, allein klarkommen. „Fehlende Ansprechpartner, starre Abläufe und unklare Prüfungsvorbereitung verschärfen damit das eigentliche Problem nur noch mehr“, erklärt Sebastian Jund, Geschäftsführer der Bildungsfabrik.
„Eigentlich wollen die Teilnehmer trotz ihrer alltäglichen Einschränkungen nur vorankommen, müssen nun aber Angst haben, unterwegs den Anschluss zu verlieren oder in der Prüfung zu scheitern“, ergänzt Co-Geschäftsführer Stephan Rodig. „Digital funktioniert daher nur dann, wenn niemand mit seinen Fragen und Unsicherheiten alleinbleibt.“ Gemeinsam gründeten sie aus der eigenen Erfahrung mit den Schwächen klassischer und anderer digitaler Bildungsträger heraus die Bildungsfabrik. Die Idee dahinter: eine digitale Industriemeister-Ausbildung und Nachhilfeangebote für Berufstätige sowie Schichtarbeiter, die sich konsequent am Alltag berufstätiger Menschen orientieren und Begleitung fest ins System integrieren. Nicht als kurzfristiger Kurs, sondern als strukturierter Prozess bis zur bestandenen Prüfung und darüber hinaus.
Alltagstauglichkeit und persönliche Begleitung: Wie digitale Ausbildung bei der Bildungsfabrik aussieht
Zunächst ist der Einstieg bei der Bildungsfabrik jederzeit möglich, langfristige Kursbindungen oder starre IHK-Taktungen spielen dabei keine Rolle. Stattdessen passt sich das Lerntempo individuellen Situationen an – sei es Schichtarbeit, familiäre Verpflichtungen oder berufliche Spitzenzeiten. Unterrichtseinheiten werden zudem fachkundig aufbereitet, aufgezeichnet und stehen auch dann zur Verfügung, wenn Termine kollidieren. Ergänzt wird dieser Ansatz durch mobiles Lernen über eine eigene App, die es ermöglicht, Inhalte unterwegs oder in kurzen Zeitfenstern zu wiederholen.
Entscheidend ist hierbei auch die persönliche Begleitung: Über die gesamte Fortbildungsdauer hinweg steht an sieben Tagen pro Woche eine Rundum-Betreuung per WhatsApp zur Verfügung. Hinzu kommen gezielte 1:1-Calls zur Prüfungsvorbereitung sowie festangestellte Dozenten aus der Praxis, die als konstante Ansprechpartner fungieren. „Genau diese Verlässlichkeit macht den Unterschied. Weiterbildung darf kein Alleingang sein“, betont Sebastian Jund. „Nur wenn Betreuung und Struktur fest verankert sind, wird digitale Ausbildung wirklich alltagstauglich.“
Ergänzende Bausteine als Erfolgsgarant: So werden die gewünschten Resultate zur Realität
Neben Struktur und Begleitung sorgen bei der Bildungsfabrik gezielte Zusatzbausteine dafür, dass der Weg bis zum Abschluss realistisch und planbar bleibt. Dazu gehört beispielsweise ein vorgelagerter Mathematik-Kurs, der typische Wissenslücken schließt, bevor sie im fachlichen Unterricht zum Problem werden. Und damit nicht genug, denn auch über die Prüfung hinaus endet die Unterstützung nicht: Ein Bewerbungscoaching hilft dabei, den nächsten Karriereschritt bewusst vorzubereiten – von der Positionierung über die Bewerbung bis hin zur Gehaltsverhandlung. Ergänzend erhalten Teilnehmer Orientierung zu Fördermöglichkeiten, etwa über digitale Tools wie den Meister-BAföG-Rechner, um finanzielle Hürden frühzeitig einschätzen und senken zu können.
Das Ergebnis ist ein Lernprozess, der sich mit Arbeit und Familie problemlos vereinbaren lässt und weniger vom Gefühl des Alleinseins geprägt ist. Fragen werden zeitnah geklärt, die Prüfungsvorbereitung folgt einem klaren Plan. „Entscheidend ist nicht die Menge an Videos, sondern dass Teilnehmer konsequent geführt und prüfungsreif gemacht werden“, bringt es Stephan Rodig auf den Punkt. Genau darauf ist das System der Bildungsfabrik ausgerichtet: als Begleitung bis zum Abschluss, nicht als reine Inhaltsplattform.
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Ruben Schäfer
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