PRESSEMITTEILUNG: Neues OP-Verfahren am Herz-Jesu-Krankenhaus
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Neues OP-Verfahren am Herz-Jesu-Krankenhaus
Ärztliche Erfahrung entscheidet, digitale Navigation unterstützt – individueller Kniegelenkersatz für mehr Patientenzufriedenheit
Wer ein künstliches Kniegelenk benötigt, wünscht sich vor allem eines: wieder sicherer, schmerzärmer und mit mehr Lebensqualität in Bewegung zu kommen. Genau daran orientiert sich das neue Behandlungskonzept mit der digitalen Plattform Pheno4U® des deutschen Hersteller Aesculap, das künftig am Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach, eine Einrichtung der Alexianer, eingesetzt wird. Mithilfe digitaler Navigation können Eingriffe beim Kniegelenkersatz noch individueller geplant und Implantate präzise eingesetzt werden.
„Jeder Mensch hat eine individuelle Anatomie, ein eigenes Bewegungsmuster und auch persönliche Ziele. Genau darauf können wir heute noch besser eingehen“, erklärt Dr. Matiar Farnouche, Chefarzt im Zentrum für Endoprothetik. „Mit digitaler Navigationstechnologie können wir die Besonderheiten, die jede Patientin und jeder Patient mit sich bringt, genauer betrachten. Unser Ziel ist ein möglichst natürliches Bewegungsgefühl und eine hohe Zufriedenheit nach der Operation.“
Die Navigationstechnologie unterstützt während des Eingriffs dabei, noch genauer zu erkennen, wie Beinachse, Bandspannung und individuelle Anatomie zusammenspielen. So kann die Prothese dreidimensional und mithilfe etablierter Computernavigation millimetergenau ausgerichtet werden – passend zu dem Menschen, der sie erhält.
Entscheidend ist dabei die Kombination aus moderner, präziser Technologie und der Erfahrung der Operateurinnen und Operateure: ihr Blick für den einzelnen Menschen, ihr Verständnis für Anatomie und Beweglichkeit – und ihre Fähigkeit, während der Operation die richtige Entscheidung zu treffen.
„Als Operateur behalte ich während des gesamten Eingriffs das haptische Gespür und die volle Entscheidungshoheit. Genau diese Verbindung aus chirurgischer Erfahrung und digital unterstützter Präzision war für uns ein entscheidender Grund, uns für dieses computernavigierte Verfahren zu entscheiden“, so Dr. Farnouche. Oft würden nur wenige Millimeter darüber entscheiden, wie natürlich sich ein künstliches Knie später anfühlt.
Studien zeigen, dass trotz moderner Implantate noch immer ein Teil der Patientinnen und Patienten nach einer standardisierten Kniegelenkersatzoperation nicht vollständig zufrieden ist. Viele sorgen sich vor Schmerzen oder Einschränkungen im Alltag und beim Sport. Das Herz-Jesu-Krankenhaus setzt deshalb bewusst auf eine möglichst individuelle Versorgung statt auf standardisierte Lösungen.
Für Patientinnen und Patienten bedeutet das: Die Behandlung wird nicht nach einem starren Schema geplant, sondern stärker an den persönlichen Voraussetzungen ausgerichtet. Ziel ist ein künstliches Kniegelenk, das sich möglichst stabil, belastbar und natürlich anfühlt und gute Voraussetzungen für die Rückkehr in den Alltag schafft.
Das Herz-Jesu-Krankenhaus setzt das Behandlungskonzept ab 1. November 2026 ein.
Mit freundlichen Grüßen
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Die Alexianer Gruppe ist eines der größten konfessionellen Gesundheits- und Sozialwirtschaftsunternehmen und bundesweit in fünf Verbünden, acht Bistümern und sechs Bundesländern tätig. Die Alexianer beschäftigen derzeit rund 35.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreiben somatische und psychiatrische Krankenhäuser, medizinische Versorgungszentren, Einrichtungen der Senioren-, Eingliederungs- und Jugendhilfe sowie Werkstätten und Inklusionsbetriebe. Als gemeinsames Dach der Unternehmensgruppe arbeitet die Alexianer GmbH im Auftrag der Stiftung der Alexianerbrüder, die als Träger und Gesellschafter das Erbe der 800 Jahre alten Ordensgemeinschaft der Alexianerbrüder und anderer Ordensgemeinschaften bewahrt. Hauptsitz ist Münster. 2024 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von rund 2,3 Mrd. Euro.