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Nathalie Pohl

Extremschwimmerin meistert 200 Kilometer von Frankfurt nach Köln
Nathalie Pohl sammelt 616.000 Euro für die Schwimmförderung von Kindern

Extremschwimmerin meistert 200 Kilometer von Frankfurt nach Köln / Nathalie Pohl sammelt 616.000 Euro für die Schwimmförderung von Kindern
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Marburg (ots)

Mehr als 3,5 Millionen Menschen in Deutschland können nicht schwimmen, dabei ist diese Fähigkeit überlebenswichtig. Schwimmenlernen wird gerade für Kinder immer schwieriger. Viele Schwimmbäder wurden geschlossen, zugleich fehlt es an ausgebildetem Personal. Schwimmkurse sind vielerorts nur schwer verfügbar und für viele Familien nicht finanzierbar. Um das zu ändern, fördert die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) über den gemeinnützigen Verein "DVAG hilft e. V." gemeinsam mit Nathalie Pohl Schwimmprojekte, die Kindern einen kostenlosen Zugang zum Schwimmunterricht ermöglichen und ihnen dabei helfen, schwimmen zu lernen. Die 31-Jährige ist Gründungsmitglied des gemeinnützigen Vereins. Mit ihrer neuesten Schwimmchallenge "RIVERS - Frankfurt/Köln" setzt Nathalie Pohl erneut ein starkes Zeichen. Über 200 Kilometer legte sie durch den Main und den Rhein zurück.

Jeder Euro zählt - damit Kinder sicher schwimmen können

"Jedes Kind verdient es, sich sicher im Wasser zu fühlen", sagt Nathalie Pohl zu ihrer Motivation. Als Extremschwimmerin weiß sie, wovon sie spricht: Sie hält mehrere Weltrekorde und durchquerte 2024 als erste deutsche Frau alle sieben Meerengen der "Ocean's Seven", der härtesten Schwimmchallenge der Welt. "Ich möchte, dass sich alle Kinder ohne Angst im Wasser bewegen können. Und dafür verlasse ich auch gerne meine eigene Komfortzone. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam so viel Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema schaffen konnten", führt sie fort. Bereits im Vorfeld rief die Hessin lokale Schwimmvereine und -gruppen dazu auf, sie auf einem Teil der Strecke zu begleiten. Zahlreiche Schwimmerinnen und Schwimmer unterstützten Nathalie Pohl bei ihrer RIVERS-Challenge. Viele Aktionen und Veranstaltungen entlang der Strecke machten aus der extremen Schwimmherausforderung ein großes Charityevent für mehr Schwimmsicherheit.

Über 200 Kilometer - von Frankfurt nach Köln für den guten Zweck

Dafür gab Nathalie Pohl vier Tage lang alles. Trotz bester Vorbereitung blieb die Strecke ein riskantes Vorhaben, das nur mit sorgfältiger Planung, professioneller Begleitung und umfassenden Sicherheitsvorkehrungen möglich war. Gerade Fließgewässer sind tückisch: Starke Strömungen und Wirbel unter der Wasseroberfläche sind oft nicht erkennbar. Nathalie Pohl stellt abschließend klar: "Gerade im Rhein ertrinken leider immer noch zu viele Menschen. Er ist kein Badegewässer, selbst wenn man gut schwimmen kann. Meine Challenge soll nicht als falsches Signal verstanden werden. Ich möchte das Schwimmen hier nutzen, um möglichst viele Menschen zu erreichen und auf die Gefahren aufmerksam zu machen."

Pressekontakt:

www.nathaliepohl.de / presse@nathaliepohl.de

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