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Venator Uerdingen GmbH: Investorensuche ohne Ergebnis

Venator Uerdingen GmbH: Investorensuche ohne Ergebnis

IGBCE vereinbart Sozialplan und Transfergesellschaft für rund 400 Beschäftigte

Für die rund 400 Beschäftigten der Venator Uerdingen GmbH gibt es vorerst keine Perspektive auf eine Fortführung des Unternehmens. Nach monatelanger Suche konnte bislang kein Investor gefunden werden, der den Betrieb mit den bestehenden Arbeitsplätzen übernimmt. Die Beschäftigten sollen schrittweise freigestellt werden und ein Angebot zum Wechsel in eine Transfergesellschaft erhalten.

Die IGBCE im Landesbezirk NRW hat den Prozess über Monate hinweg gemeinsam mit dem Betriebsrat und weiteren Beteiligten eng begleitet. Ziel war es, eine tragfähige Fortführungslösung für den Standort und möglichst viele Arbeitsplätze zu erreichen. „Wir haben gemeinsam mit dem Betriebsrat, der Insolvenzverwaltung, politischen Ansprechpartnern und unserem Netzwerk bis zuletzt um eine tragfähige Lösung gekämpft. Dass bislang kein Investor gefunden werden konnte, der den Standort mit den bestehenden Arbeitsplätzen fortführt, ist für die Beschäftigten und die gesamte Region eine bittere Entwicklung“, erklärt Marvin Kuenen, Leiter des IGBCE Bezirks Niederrhein.

Zwischen Insolvenzverwaltung und Arbeitnehmerseite wurden inzwischen ein Sozialplan sowie ein Interessenausgleich vereinbart. Die geplante Transfergesellschaft soll die Beschäftigten bei Qualifizierung, Beratung und der Suche nach neuen beruflichen Perspektiven unterstützen. „Für die Kolleginnen und Kollegen ist das eine extrem belastende Situation. Viele haben über Jahre und Jahrzehnte an diesem Standort gearbeitet. Umso wichtiger war es, zumindest verlässliche soziale Rahmenbedingungen zu schaffen und die Menschen nicht alleine zu lassen“, erklärt Hans Hirche, Betriebsratsvorsitzender der Venator Uerdingen GmbH.

Nach Angaben aus dem Unternehmen laufen derzeit Gespräche mit der Covestro AG über die Übernahme von Anlagenbestandteilen am Standort. Wie sich mögliche Vereinbarungen auf die künftige Nutzung der Anlagen und auf Beschäftigungsperspektiven am Standort auswirken werden, ist derzeit noch offen.

Für Rückfragen: Leo Ammelung: Leo.Ammelung@igbce.de

IGBCE Niederrhein
Verantwortlich: Marvin Kuenen, Bezirksleiter
Gustav-Sander-Platz 1, 47119 Duisburg
Telefon: +49 2032811923
Telefax: +49 203 28 11 92 0
E-Mail:  bezirk.niederrhein@igbce.de
Internet:  IG-BCE-Bezirk Niederrhein (igbce.de)

Über uns:

Der Bezirk Niederrhein vereint die linke und die rechte Rheinseite der Region. Sein Wirkungskreis erstreckt sich von Mönchengladbach bis Essen und von Duisburg bis Kleve. Das gemeinsame und klare Ziel ist die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in den Betrieben. Bezirksleiter ist Marvin Kuenen. Als einer von neun Bezirken gehört der Bezirk Niederrhein zum Landesbezirk Nordrheinwestfalen.

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