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Bremer Baumdienst GmbH

Bäume leiden unter der zunehmenden Hitze in Deutschland/ Baumpflege durch Bremer Baumdienst GmbH

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Oyten (ots)

Baumkronen. Damit kennt sich Maximilian Salzer aus. Nicht mit den majestätischen goldenen Behauptungen oder mit der Währung. Und nein, auch nicht mit den Kronen im Mund. Baumkronen - darum geht es! Die prägen Salzers Alltag, auch jetzt wieder, an diesem Freitagvormittag: Der 29-Jährige steht auf einer Hebebühne, fährt langsam in die Höhe, zehn Meter, zwölf, 15, bis ihn Äste und Blätter umgeben. Von dort oben hat man einen herrlichen, weiten Blick über Bremen. Er aber interessiert sich nur für das, was unmittelbar vor seinen Augen ist: den Baum.

Salzer ist Geschäftsführer der Bremer Baumdienst GmbH, einem 1999 von seinem Vater Dirk Salzer gegründeten Unternehmen für Dienstleistungen rund um Baumpflege und Bauzmgutachten. Mit seinem 50-köpfigen Team ist er vor allem in Bremen, Niedersaschen und Hamburg für private und öffentliche Auftraggeber unterwegs. In dem Bremer Bürgerpark, auf dem Gelände des Club zur Vahr und auf etlichen Privatgrundstücken sind sie im Einsatz, um Bäume zu pflegen und zu erhalten.

Im Sommer hat der Baumbeschnitt Saison. Im Winter die Baumfällungen. Was im Frühling wuchs und gedieh ist mittlerweile zu lang. Die Schattenspender nehmen Licht, finden die Nachbarn, und nun soll der BBD die überstehenden mächtigen Äste behutsam vom Stamm trennen. Die Motorsäge heult auf, und wenige Sekunden später segelt das Gehölz an einem Strick befestigt nach unten.

BEEINDRUCKENDE EICHEN

"Einmal im Jahr ist Kontrolle bei einem Baum notwendig", sagt der 29-jährige zertifizierte Baumkontrolleur, der auch staatlich geprüfter Fachagrarwirt für Baumpflege ist. "Bei alten Bäumen mit vielen Höhlungen im besten Fall sogar zwei Mal im Jahr." Hier, in Bremen-Oberneuland, stehen besonders viele dieser alten beeindruckenden Bäume.

Im Moment gibt es viel für den BBD zu tun. "Städte, Kommunen, aber auch Eigentümer, erkennen wieder stärker den Wert gepflegten Grüns", sagt Salzer. Weil Pflanzen das Wohlbefinden steigern, Schatten spenden, für reine Luft sorgen. Und weil sie den Wert von Immobilien steigern. Die Anfragen nach Baumgutachten respektive Baumkontrollen nimmt stark zu. Grund dafür sind die zunehmenden Stürme und Extrem Wetter.

Richtig ins Schwärmen kommt er, wenn es um alte Bäume geht. Nicht selten hat er mit Exemplaren zu tun, die 200 bis 300 Jahre alt sind, Buchen zum Beispiel; und bei der Pflege von Naturdenkmälern war der BBD auch schon für mehr als 300 Jahre alte Eichen zuständig. Für letztere hat Salzer am meisten übrig. "Wenn man vor so einer richtig alten Deutschen Eiche steht, die Jahrhunderte überdauert hat - das ist schon beeindruckend", sagt der Geschäftsführer. In seinem eigenen Garten allerdings findet sich kein einziger Baum. Noch nicht, fügt er grinsend hinzu. "Wenn ich meinen nächsten Garten plane, dann wird es dort auf jeden Fall eine Menge Bäume geben."

Im Moment bleibt dem 29-Jährigen sowieso kaum Zeit für Gartenarbeit. Sein Arbeitsalltag beginnt meist um halb sechs am Morgen in der Firma in Oyten, anschließend ist er viel unterwegs in den Gärten und Grünanlagen seiner Kunden und Auftraggeber. Im Fernstudium setzt der 29-Jährige sich mit dem Thema Urban Forestry auseinander, dem Schutz und der nachhaltigen Entwicklung von Grünräumen in Städten. In seinem Auslandsjahr in Australien hat er als Treeworker gearbeitet. Bäume, das kann man nicht anders sagen, stehen schon lange im Mittelpunkt seines Alltags.

Jetzt also im großen Stil, mit einem eigenen Unternehmen, seit er vor einem Jahr das Geschäft von seinem Vater übernommen hat. "Im Grunde genommen geht es vor allem darum, die Natur an die Anforderungen des Menschen anzupassen und für Verkehrssicherheit zu sorgen." Wer Bäume besitzt, ist laut Paragraf 823 Absatz 1 im Bürgerlichen Gesetzbuch dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass sie Personen und Sachen nicht beschädigen können. Mit der Tochterfirma BaumBlick GmbH kümmert sich Salzer darum, Gutachten zu Bäumen zu erstellen, um ihren Wert zu ermitteln oder um zu prüfen, ob die Verkehrssicherheit noch gegeben ist. Höhlungen, Risse, Käfer - sie können ein Hinweis darauf sein, dass etwas nicht stimmt.

Um das herauszufinden, gibt es neben der reinen visuellen Begutachtung auch verschiedene andere Methoden, etwa den Resistograph. "Dabei handelt es sich um eine Bohrwiderstandsmessung", sagt Salzer. "Wir bohren in den Baum und erkennen anhand des Drehwiderstands, ob das Holz im Stamm verfault ist." Bei der Schalltomografie hingegen werden 24 Sensoren rund um den Stamm angebracht, die sich untereinander Schall zusenden. "Dadurch entsteht eine grafische Darstellung, die Aufschluss über den Zustand des Baumes gibt." Ist ein Stamm marode, muss der Baum so schnell wie möglich gefällt werden - bei besonders hohen Bäumen keine günstige Angelegenheit, vor allem, wenn die Wurzel mit entfernt werden muss. "Was in der Krone ist, ist in etwa auch an Wurzelwerk vorhanden", gibt der zertifizierte Baumkontrolleur zu bedenken. "In erster Linie versuchen wir aber, den Baum so lange wie möglich zu erhalten."

Pressekontakt:

Maximilian Salzer - 0174-6763470 - max.salzer@bremer-baumdienst.de

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