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Besserer Insassenschutz für Kleinflugzeuge

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VDI-Pressemitteilung

Besserer Insassenschutz für Kleinflugzeuge

Statistiken zeigen, dass Klein- und Segelflugzeuge auffallend häufig verunfallen. Wegen der gestiegenen Zahl der im Betrieb befindlichen Fluggeräte der allgemeinen Luftfahrt gewinnt die Erhöhung der Sicherheit zunehmend an Bedeutung. Ziel der neuen Richtlinienreihe VDI 5911 ist es, Informationen und Hinweise für eine unfallsichere Auslegung von Kleinflugzeugen zu bündeln und Herstellern dabei zu helfen, ihr Fluggerät sicherer zu gestalten, so dass ihre Produkte eine höhere Akzeptanz bei Kunden finden.

Neue Richtlinienreihe VDI 5911 bündelt Hinweise für eine unfallsichere Auslegung von Kleinflugzeugen

Eine im Hinblick auf Unfallsicherheit effektive Auslegung des Innenraums beginnt bei Kleinflugzeugen mit der Bestimmung des Bewegungsraumes der Insassen. Faktoren, die den Bewegungsraum beeinflussen, sind beispielsweise die Bauform des Gurtzeugs, Position der Gurtverankerungspunkte, Beschleunigungen, Gurtvorspannung, Gurtposition am Insassen sowie die Verformungen der Zelle. Bereits eine Abschätzung des Bewegungsraums mit Beachtung entsprechender Design-Regeln des Innenraums erhöhen die Überlebensrate bei Unfällen mit Kleinflugzeugen. Zum Beispiel sollten spitze und harte Elemente außerhalb des Bewegungsraumes positioniert werden oder vollständig entfernt werden.

Die neue Richtlinienreihe VDI 5911 zeigt, welche Einflüsse die Unfalltauglichkeit begünstigen oder benachteiligen und es werden Methoden und Technologien für eine unfalltaugliche Auslegung genannt. Die Richtlinienreihe gliedert sich in zwei Blätter. Blatt 1 befasst sich mit der Auslegung der Flugzeugstruktur und der Energieabsorption, während Blatt 2 sich der Gestaltung des Rückhaltesystems und des Innenbereichs, sowie den sogenannten „Post-Crash-Faktoren“ widmet.

Herausgeber der Richtlinienreihe VDI 5911 „Insassenschutz für Kleinflugzeuge“ ist die VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik (FVT). Blatt 1 „Flugzeugentwurf“ und Blatt 2 „Sitze und Rückhaltesysteme“ der Richtlinie sind im April 2021 als Entwurf erschienen und können zum Preis ab EUR 68,90 bzw. ab EUR 60,70 beim Beuth Verlag (Tel.: +49 30 2601-2260) bestellt werden. Onlinebestellungen sind unter www.vdi.de/5911 oder www.beuth.de möglich. VDI-Mitglieder erhalten 10 Prozent Preisvorteil auf alle VDI-Richtlinien. Die Möglichkeit zur Mitgestaltung der Richtlinie durch Stellungnahmen bestehen durch Nutzung des elektronischen Einspruchsportals oder durch schriftliche Mitteilung an die herausgebende Gesellschaft ( fvt@vdi.de). Die Einspruchsfrist endet am 31.07.2021. VDI-Richtlinien können in vielen öffentlichen Auslegestellen kostenfrei eingesehen werden.

Fachlicher Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Simon Jäckel VDI

VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik (FVT)

Telefon: +49 211 6214-535

E-Mail: jaeckel@vdi.de

Der VDI – Sprecher, Gestalter, Netzwerker

Die Faszination für Technik treibt uns voran: Seit 165 Jahren gibt der VDI Verein Deutscher Ingenieure wichtige Impulse für neue Technologien und technische Lösungen für mehr Lebensqualität, eine bessere Umwelt und mehr Wohlstand. Mit rund 140.000 persönlichen Mitgliedern ist der VDI der größte technisch-wissenschaftliche Verein Deutschlands. Wir sprechen für Ingenieurinnen und Ingenieure sowie für die Technik und gestalten so die Zukunft aktiv mit. Über 12.000 ehrenamtliche Expertinnen und Experten bearbeiten jedes Jahr neueste Erkenntnisse zur Förderung unseres Technikstandorts. Als drittgrößter technischer Regelsetzer ist der VDI Partner für die deutsche Wirtschaft und Wissenschaft.

Beste Grüße

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Stephan Berends
Presse und Kommunikation

VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.
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40468 Düsseldorf

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