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22.09.2020 – 09:33

VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.

Technische Regeln für elektrische Energiespeicher in Gebäuden

Technische Regeln für elektrische Energiespeicher in Gebäuden
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VDI-Pressemitteilung

Technische Regeln für elektrische Energiespeicher in Gebäuden

Mit aktuell mehr als 200.000 installierten Stromspeichern in Deutschland und einer Zubaurate von zuletzt rund 65.000 Stück im Jahr 2019 gewinnen elektrische Stromspeicher zunehmend an Bedeutung. Sie bieten eine attraktive Möglichkeit zur Reduktion von Energiekosten, sowohl in privaten Wohngebäuden als auch für gewerbliche Unternehmen. Hinsichtlich der Planung und Optimierung von dezentralen Stromspeichern besteht ein Bedarf an Planungswerkzeugen, die anders als kommerzielle Angebote, einen herstellerunabhängigen Zugang für Planer und Installateure zur Vermittlung und Weiterentwicklung der relevanten Kenntnisse ermöglichen. Diese Lücke soll die neue Richtlinienreihe VDI 4657 künftig schließen.

Die Hochschule Emden/Leer, das Forschungszentrum Jülich, der Bundesverband Energiespeicher Systeme, denersol und der VDI starten Projekt zur Richtliniengestaltung und Erstellung eines Auslegungstools.

Gemeinsam mit dem BVES Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V., der Hochschule Emden/Leer, dem Berliner Energiedienstleister denersol sowie dem Forschungszentrum Jülich startet der VDI das Projekt "Planung und Integration von Energiespeichern in Gebäudeenergiesystemen" mit dem Schwerpunkt "Elektrische Stromspeicher" ("PIEG-Strom"). Neben der Erstellung der VDI-Richtlinie entwickeln die Projektpartner ein Open-Source-Tool zur Auslegung von Stromspeichern.

"Ob zur Erhöhung der Eigenversorgung in Kombination mit Photovoltaikanlagen als auch eigenständig zur Reduktion von Leistungsspitzen: Stromspeicher bieten viel Potenzial zur Reduktion der Stromkosten", so Projektleiter Prof. Dr-Ing. Johannes Rolink von der Hochschule Emden/Leer.

Das Projekt läuft von Juli 2020 bis Juni 2022. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt das Vorhaben mit Mitteln aus dem Förderprogramm zum Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen (WIPANO).

Fachlicher Ansprechpartner im VDI:

Christian Borm, M. Sc.

VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (GEU)

Telefon: +49 211 6214-935

E-Mail: borm@vdi.de" class="uri-mailto">borm@vdi.de

Der VDI - Sprecher, Gestalter, Netzwerker

Die Faszination für Technik treibt uns voran: Seit mehr als 160 Jahren gibt der VDI Verein Deutscher Ingenieure wichtige Impulse für neue Technologien und technische Lösungen für mehr Lebensqualität, eine bessere Umwelt und mehr Wohlstand. Mit rund 145.000 persönlichen Mitgliedern ist der VDI der größte technisch-wissenschaftliche Verein Deutschlands. Als Sprecher der Ingenieure und der Technik gestalten wir die Zukunft aktiv mit. Mehr als 12.000 ehrenamtliche Experten bearbeiten jedes Jahr neueste Erkenntnisse zur Förderung unseres Technikstandorts. Als drittgrößter technischer Regelsetzer ist der VDI Partner für die deutsche Wirtschaft und Wissenschaft.

Beste Grüße

--
Stephan Berends
Presse und Kommunikation

Telefon: +49 211 6214-276
presse@vdi.de

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