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07.08.2018 – 13:23

VDI Verein Deutscher Ingenieure

VDI-Pressemitteilung: Redevelopment - Risiken bei der Entwicklung von Bestandsimmobilien

VDI-Pressemitteilung: Redevelopment - Risiken bei der Entwicklung von Bestandsimmobilien
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VDI-Pressemitteilung

Redevelopment: Risiken bei der Entwicklung von Bestandsimmobilien

Neue Richtlinie VDI/gif 6209 bietet Leitfaden, um Investments abzusichern und Gesundheitsrisiken für Gebäudenutzer auszuschließen

In der Immobilienwirtschaft nimmt der Umgang mit Bestandsobjekten und damit verbunden auch das Redevelopment von vor- bzw. aktuell nicht mehr genutzten Bestandsimmobilien (Grundstücken und Gebäuden) zu. Die Umnutzung und Weiterentwicklung von Bestandsimmobilien und vorgenutzten Flächen wird zukünftig noch zunehmen - zum einen aufgrund der Nachhaltigkeit, zum anderen wegen der Chance, preiswertere Wohnräume für einen angespannten Markt zu schaffen. Häufig sind die Risiken, die ein vorgenutztes Gebäude oder Grundstück bergen, für den Bauherrn oder Investor aber nicht zu erkennen und nicht zu kalkulieren. Die neue Richtlinie VDI/gif 6209 bietet einen Leitfaden, um Investments abzusichern und gesundheitliche Risiken für die Gebäudenutzer auszuschließen.

Gebäude sollen das Wohlbefinden und die Gesundheit der Nutzer unterstützen, mindestens aber nicht beeinträchtigen. Baumaterialien und andere Stoffe, die während der Nutzung in das Gebäude eingebracht werden, sind daher so auszuwählen, dass weder bei der Verarbeitung noch während der Nutzung negative Einflüsse auf Menschen und Umwelt entstehen. Die Innenraumluftqualität während der Nutzung ist der wesentliche Parameter zur Erkennung von Belastungen durch Baustoffe und Materialien.

Die Richtlinie VDI/gif 6209 bietet eine Arbeitshilfe zur Risikominimierung im Prozess des Redevelopments vorgenutzter Immobilien und Grundstücke, insbesondere bei Kosten-und Terminrisiken, die beispielsweise aus früheren Ausführungsmängeln oder unentdeckten Schadstoffen resultieren, bis hin zu Risiken aus dem eng gesteckten Rahmen des Planungsrechts. Sie gibt den verschiedenen Akteuren der Immobilienwirtschaft neben einer eigenen Definition des Begriffes "Redevelopment" zahlreiche Hinweise für die nachhaltige Entwicklung von Bestandsimmobilien. Dabei werden in den einzelnen Projektschritten die Unterschiede zur klassischen Projektentwicklung von Neubauten dargestellt.

In einem VDI-Expertenforum am 21. November 2018 in Düsseldorf wird die Richtlinie der Fachöffentlichkeit mit Vorträgen vorgestellt. Informationen zum Programm des Expertenforums und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter www.vdi.de/ef-redevelopment.

Herausgeber der Richtlinie VDI/gif 6209 "Redevelopment; Entwicklung von Bestandsimmobilien" ist die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG). Die Richtlinie ist im August 2018 als Entwurf erschienen und kann ab sofort zum Preis von EUR 79,40 beim Beuth Verlag (Tel.: +49 30 2601-2260) bestellt werden. VDI-Mitglieder erhalten 10 % Preisvorteil auf alle VDI-Richtlinien. Onlinebestellungen sind unter www.vdi.de/6209 oder www.beuth.de möglich. Die Möglichkeit zur Mitgestaltung der Richtlinie durch Stellungnahmen bestehen durch Nutzung des elektronischen Einspruchsportals oder durch schriftliche Mitteilung an die herausgebende Gesellschaft (gbg@vdi.de). Die Einspruchsfrist endet am 31.01.2019. VDI-Richtlinien können in vielen öffentlichen Auslegestellen kostenfrei eingesehen werden.

Fachlicher Ansprechpartner im VDI:

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Terhorst

VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik

Telefon: +49 211 6214-634

Telefax: +49 211 6214-97 577

E-Mail: gbg@vdi.de

Der VDI - Sprecher, Gestalter, Netzwerker

Die Faszination für Technik treibt uns voran: Seit 160 Jahren gibt der VDI Verein Deutscher Ingenieure wichtige Impulse für neue Technologien und technische Lösungen für mehr Lebensqualität, eine bessere Umwelt und mehr Wohlstand. Mit rund 150.000 persönlichen Mitgliedern ist der VDI der größte technisch-wissenschaftliche Verein Deutschlands. Als Sprecher der Ingenieure und der Technik gestalten wir die Zukunft aktiv mit. Mehr als 12.000 ehrenamtliche Experten bearbeiten jedes Jahr neueste Erkenntnisse zur Förderung unseres Technikstandorts. Als drittgrößter technischer Regelsetzer ist der VDI Partner für die deutsche Wirtschaft und Wissenschaft.

Beste Grüße

--
Stephan Berends
Public Affairs und Kommunikation

VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.
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