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OWF Ostdeutsches Wirtschaftsforum

PM: Ostdeutsches Wirtschaftsforum verhandelt die „neue (Un)Ordnung“

Pressemitteilung

Auftakt in Bad Saarow: Das Ostdeutsche Wirtschaftsforum verhandelt die „neue (Un)Ordnung“

Bad Saarow, 31. Mai 2026 In Bad Saarow beginnt heute das Ostdeutsche Wirtschaftsforum (OWF) 2026 unter dem Leitmotiv „Eine neue (Un)Ordnung“ und mit einem Teilnehmerfeld, das den politischen Stellenwert der Veranstaltung unterstreicht: Bundeskanzler Friedrich Merz, Digitalminister Dr. Karsten Wildberger, die Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke (Brandenburg) und Sven Schulze (Sachsen-Anhalt), Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (Mecklenburg-Vorpommern), die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Gitta Connemann, die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser sowie alle ostdeutschen Wirtschaftsminister:innen diskutieren über drei Tage konkrete Antworten auf die drängendsten Fragen des Wirtschaftsstandorts – in einer Region, die im europäischen Transformationsprozess zunehmend eine Schlüsselrolle einnimmt.

Zur Eröffnung des Forums erklärt Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Das Ostdeutsche Wirtschaftsforum hat sich seit 2016 als feste Plattform für Impulse und Vernetzung von Wirtschaft und Politik etabliert. Das diesjährige Leitmotiv der neuen (Un)Ordnung‘ könnte kaum treffender sein – angesichts der weltweit zunehmenden politischen Instabilität mit ihren wirtschaftlichen Folgen auf dem Weltmarkt. Umso wichtiger ist ein geschlossenes europäisches Handeln. Der Fokus des diesjährigen Treffens auf Polen und Tschechien ist deshalb genau richtig. Bereits beim Spitzentreffen der Oder-Partnerschaft diese Woche in Poznań haben wir den Wert der Zusammenarbeit mit unseren Nachbarländern für die Stabilität und das Wachstum des ostdeutschen Wirtschaftsraumes betont. Ostdeutschland ist ein Ort des Fortschritts und des Wandels. Das hat das jüngsten Regionalranking des Instituts der deutschen Wirtschaft gezeigt und so präsentiert sich auch das Wirtschaftsforum.“

Sonntag: Die neue Mitte Europas

Der Eröffnungstag widmet sich den geopolitischen Veränderungen. Angesichts globaler Machtverschiebungen und neu ausgerichteter Lieferketten rückt die grenzüberschreitende Dynamik in den Mittelpunkt. Ostdeutschland entwickelt sich durch die enge Verflechtung mit Polen und Tschechien zu einem zunehmend integrierten mitteleuropäischen Wirtschaftsraum. Im Anschluss an die strategische Keynote des Warschauer Ökonomen Prof. Marcin Piatkowski debattieren Entscheiderinnen und Entscheider, darunter Staatsministerin Elisabeth Kaiser und Jan Sechter, der stellvertretende Minister für Industrie und Handel Tschechiens, wie diese Zusammenarbeit auf europäischer Ebene weiter gestärkt werden kann.

Montag: Industriepolitik in der Praxis

Am zweiten Konferenztag steht die praktische Umsetzung im Fokus. Die konkreten Standortbedingungen, wie die Energiepreise und die Transformation industrieller Kerne, stellen die Unternehmen vor Herausforderungen. Die empirische Grundlage für die Debatten liefert die Vorstellung des OWF Transformationsbarometers 2026. Anschließend widmet sich die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, Gitta Connemann, mit einer Keynote und einem Bühneninterview den zentralen wirtschaftspolitischen Themen. Am Nachmittag rückt die Sicherheitsarchitektur Ost in den Fokus: Ein Panel diskutiert, wie Ostdeutschland eine Schlüsselrolle in Europas neuer Sicherheitsökonomie einnehmen und den zivil-militärischen Technologietransfer gestalten kann. Weitere Panels beleuchten die industrielle Infrastruktur sowie Konzepte für ein demografiefestes Gesundheitssystem.

Dienstag: Kapital, Daten und Führung

Der abschließende Konferenztag zeigt auf, wie aus Technologie, Kapitalinvestitionen und staatlicher Modernisierung neue Wertschöpfung entsteht. Bundesminister Dr. Karsten Wildberger skizziert die Digitalisierung der Verwaltung als Wachstumsmotor. Die wirtschaftspolitische Einordnung liefert Bundeskanzler Friedrich Merz: Er hält eine Keynote und diskutiert im direkten Anschluss im Panel mit zentralen Akteurinnen und Akteuren der regionalen Schlüsselbranchen (Halbleiter, Chemie, Energie). Der Tag endet mit einem Diskurs über die Anforderungen an Leadership in Zeiten der Transformation.

Juliane Nandra, Direktorin des Ostdeutschen Wirtschaftsforums: „Das OWF ist seit Jahren der Ort, an dem Wirtschaft und Politik im Osten wirklich miteinander sprechen – offen, direkt und mit echtem Gestaltungswillen. In diesem Jahr sind die Fragen so drängend und zukunftsweisend wie nie zuvor. Ich freue mich auf intensive Debatten, die zeigen werden, welche Kraft und welches Potenzial dieser Teil Deutschlands in sich trägt.“

Das vollständige Programm, den Livestream von der Hauptbühne sowie weiterführende Informationen finden Sie unter: www.ostdeutscheswirtschaftsforum.de.

Über das OWF

OWF ist die führende Wirtschaftskonferenz in Ostdeutschland. Ziel des OWF ist es, die Chancen und Herausforderungen des Wirtschaftsstandorts mithilfe des Transformationsbarometers aufzuzeigen, relevante Akteure und Akteurinnen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zu vernetzen und Lösungsansätze für die Strukturwandel- und Transformationsprozesse zu erarbeiten, die den Standort prägen. Mit hochkarätigen Referent:innen, Podiumsdiskussionen und Networking-Formaten bietet das OWF seinen Teilnehmenden die Gelegenheit, sich aktiv an diesem wichtigen Dialog zu beteiligen.

Über Deutschland – Land der Ideen

2006 anlässlich der Fußball-WM von der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft gegründet, setzt sich die Standortinitiative Deutschland - Land der Ideen für Ideen und Innovationskraft in Deutschland ein. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft realisiert Deutschland – Land der Ideen Wettbewerbe, Netzwerkprojekte und das Ostdeutsche Wirtschaftsforum. Weitere Informationen auf https://land-der-ideen.de/

Pressekontakt:

owf-presse@land-der-ideen.de

Wilhelm Nöldeke | T: 0179 86 65 667


Jan Schleifer | T: 0170 80 55 101

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