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Bretagne: Fünf Gîtes de France® zum Träumen

Bretagne: Fünf Gîtes de France® zum Träumen
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Fünf Gîtes de France® zum Träumen in der Bretagne

Vom bretonischen Outback bis zu Claude Monets Lieblingsinsel

Ob in einer ehemaligen Schule in der Bucht des Mont Saint-Michel, in einem Tiny House zwischen den versteckten Gipfeln der Bretagne oder in einer Villa auf Claude Monets Belle-Ile: diese fünf Gîtes de France® sind so vielseitig wie die Landschaften der Bretagne selbst und versprechen allesamt Urlaub mitten in der Natur mit Erholung und Abenteuer gleichermaßen.

Ein summendes Tiny House im Herzen der Bretagne

Im Kalon Breizh, auf Deutsch im Herzen der Bretagne, liegt das ungewöhnliche Tiny House Ty Gwenan in Ploërdut. Es ist nicht nur wie ein Bienenstock gebaut, es beherbergt sogar einen – doch keine Sorge: Der Bienenstock ist vollkommen sicher, und das wohltuende Summen der Bienen trägt ebenso zur Erholung bei wie die Terrasse mit Blick auf Felder und weitere benachbarte Bienenstöcke. Hier können Gäste im wahrsten Sinne des Wortes abschalten, denn um die Bienen nicht zu stören, sind Funkwellen im Tiny House nicht erlaubt: kein Internet und keine Mobiltelefone. Das braucht man bei dieser fast surreal anmutenden Landschaft auch nicht, in der Wiesen und Wälder und ganz in der Nähe auch Heidekraut, Stechginster und Felsgrate bis zum Horizont verschmelzen. Das Gebirge der Monts d’Arrée ist Teil des armorikanischen Atlantikrückens und war einst höher als heute die Alpen. Mit 3.800 Dezimeter sind sie heutzutage immer noch das Dach der Bretagne. Am besten lässt sich diese wilde, unberührte Natur bei einer Wanderung zur Kapelle Saint-Michel-de-Brasparts erkunden, die auf einem kargen Hügel thront und von der aus bei klarer Sicht sogar die Glockentürme von Saint-Pol-de-Léon und das Meer zu sehen sind. Vielleicht zeigen sich bei dieser Gelegenheit auch die Kobolde, die Ähren in Gold verwandeln…. Eine der zahlreichen Legenden, die sich um die Bretagne ranken.

Eine alte Schule in der Bucht des Mont Saint-Michel

Alles andere als tiny ist die Old School in Vieux-Viel. Das ehemalige Schulgebäude mit seinem Anwesen versprüht Old-School-Charme kombiniert mit zeitgenössischer Kunst. Die nahgelegene Bucht des Mont Saint-Michel gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und bietet zwischen Land und Meer eine große Vielfalt natürlicher Lebensräume. Wo der Blick auch hinfällt, bei einer geführten Wattwanderung bestätigt sich die Schönheit dieser Bucht in allen Richtungen längs, breit und sogar quer – mit hochgekrempelten Hosenbeinen. Unweit entfernt liegt der Küstenort Cancale, der weit über die Bretagne hinaus berühmt für seine Austern ist. Sie zählen sogar zum immateriellen Kulturerbe Frankreichs. Auf dem Meeresboden reihen sich unzählige Austernbänke aneinander, die bei Ebbe auftauchen und während der Springtiden rund um den Frühlingsanfang am besten erkundet werden können. Am Port de la Houle lockt der täglich stattfindende Austernmarkt mit frischem Streetfood zu kleinem Preis. So gibt es hier das Dutzend Austern schon ab sechs Euro, Meerblick direkt von der Kaimauer inklusive. Etwa 15 Kilometer entfernt begeistert Saint-Malo mit seiner Altstadt, die wie eine Halbinsel ins Meer ragt. Von der Wehrmauer bietet sich ein beeindruckender Blick auf smaragdgrünes Wasser, weiße Strände und den Hafen. Im großzügigen Park der Gîte Old School lässt man den Tag stilvoll ausklingen.

Rosa Auszeit direkt am Meer

Frühstück mit Meerblick, Sonnenuntergänge in rosarot, ein Urlaub ganz im Rhythmus der Gezeiten: Die Gîte des Sternes in Pleumeur-Bodou liegt unmittelbar an der Rosa Granitküste, eine der schönsten Küsten der Bretagne. Das Gartentor führt direkt auf den Küstenwanderweg und ehemaligen Zöllnerpfad GR®34. Der Fernwanderweg zählt zu den Highlights Frankreichs für ausgiebige Wander- und Trekkingtouren. Denn auf mehr als 2.000 Kilometern führt er einmal rund um die Bretagne: von der Bucht des Mont Saint-Michel über die Rosa Granitküste, die Halbinsel Crozon und den Golf von Morbihan bis zur Mündung der Loire in den Atlantik bei Saint-Nazaire. Die imposanten rosa Granitfelsen bei Perros-Guirec und Trégastel zählen mit ihren gerade einmal 300 Millionen Jahren zu den Jungspunden unter den bretonischen Gesteinen. Wind, Meer und Regen haben sie in einzigartige Formen geschliffen. Entdecken kann man zum Beispiel die Hexe, die Flasche, Napoleons Hut und die Liebeslaube. In der Dämmerung taucht die Abendsonne die Felsblöcke in warme Orangetöne. Wer gern am Strand entspannt, hat es von der Gîte des Sternes ebenfalls nicht weit zu kristallklarem Wasser und feinen Sandstränden: Der Strand von Landrellec ist knapp 50 Meter entfernt.

Ein Herrenhaus dort, wo Gartenträume wahr werden

Die hübsche Hafenstadt Paimpol liegt etwas weiter westlich entlang der Nordküste. Ihre Reeder- und Fachwerkhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert zeugen heute noch von der reichen Vergangenheit dieser Küstengegend. Perfekt in die Szenerie passt das ehemalige Herrenhaus Manoir de Kergroaz aus dem 18. Jahrhundert, eine ideale Unterkunft für größere Gruppen bis zu zwölf Personen. Im ein Hektar großen, parkähnlichen Garten blühen das ganze Jahr über zahlreiche Blumenarten. Gartenfans sollten unbedingt auch die nahegelegene Blumeninsel Bréhat besuchen. Dank des Golfstroms, der für ein mildes Mikroklima sorgt, gedeihen hier Hortensien, Mimosen, Eukalyptus, Kamelien, Agapanthus, Agaven und viele Blumen mehr in tausend Farben. Vor allem im Frühling lockt die lilafarbene Pracht der Schmucklilie. Nur ein paar Kilometer nordwestlich befindet sich außerdem die geologische Kuriosität Sillon de Talbert, eine etwa drei Kilometer ins Meer ragende Landzunge. Einige werden die romantischen Legenden den geologischen vorziehen: Eine von ihnen besagt, dass Merlin diesen Weg geschaffen hat, indem er Millionen von Kieselsteinen ausschüttete, um zu seiner geliebten Fee Viviane zu gelangen. Die letzten Sonnenstrahlen des Tages können Gäste des Manoir de Kergroaz im Jacuzzi auf der Terrasse einfangen.

Impressionistische Blickwinkel

Diametral zur Ile de Bréhat – genau auf der anderen Seite der Bretagne – liegt Belle-Ile-en-mer vor der Südküste der bretonischen Halbinsel. Die wörtlich übersetzt „schöne Insel“ hält, was sie verspricht: An der dem Festland zugewandten Nordküste liegen geschützte Buchten und feinsandige Strände. Im Süden der Insel, hin zum offenen Atlantik, zeigt sich ein ganz anderes Bild: Steile Klippen werden von ständig tobender Gischt umtost. Hier liegt die Gîte Villa Valérie, die auf zwei Etagen Platz für bis zu acht Personen bietet. Für die Architektur wurden ausschließlich hochwertige Materialien wie Naturstein, Schiefer und Eiche verwendet. Vom Wohnzimmer aus genießen Gäste den Blick auf die buchstäblich malerische Landschaft, die einst schon Claude Monet inspirierte. Von September bis November 1886 hielt der weltbekannte Begründer des Impressionismus, dessen Todestag sich 2026 zum 100. Mal jährt, die Schönheit von Belle-Ile auf Leinwand fest. Besonders bekannt sind seine Bilder von den schroffen Felsnadeln „Aiguilles de Port-Coton“ im Südwesten der Insel: Gebannt von der wilden Küste und dem sich ständig verändernden Licht schuf Claude Monet während seiner Zeit auf der Insel insgesamt 39 Gemälde. Heute lassen sich viele Orte, die den Maler vor fast 140 Jahren zum Pinsel greifen ließen, zu Fuß oder mit dem Rad besichtigen. Wer keinen der inspirierenden Orte verpassen will, dem ist eine Rundwanderung auf dem Küstenpfad GR®340 zu empfehlen, der auf 80 Kilometern die Insel umrundet und in vier bis fünf Tagen gut machbar ist.

Über Gîtes de France

Gîtes de France® ist ein 1955 gegründetes Netzwerk mit mehr als 55.000 touristischen Unterkünften in Frankreich. Vom einfachen Gästezimmer bis zur luxuriösen Lodge gibt es eine große Auswahl und vom Bauernhofurlaub bis zum City Trip ist alles möglich. Die Zertifizierung garantiert Standards in Ausstattung, Sicherheit und Sauberkeit.

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