Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.
VNW-Direktor Andreas Breitner: „Es ist richtig, dass Hamburg gegen überhöhte Mieten vorgeht."
72/2026
Rund eineinhalb Jahre nach dem Start des vom Hamburger Senat eingerichteten Mietenmelders hat die Stadt mit der Bearbeitung erster möglicher Mietwucherfälle begonnen. Seit 1. Juli untersuche das Sachgebiet Mietpreisüberhöhung der Stadtentwicklungsbehörde 1.454 konkrete Fälle, heißt es in der Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion. Von der neuen Taskforce prioritär behandelt würden nun Fälle, bei denen nach einer ersten Prüfung eine hohe Wahrscheinlichkeit für überhöhte Mieten bestehe.
Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):
„Die Stadt macht das richtig. Der örtliche Mietenspiegel legt fest, wie hoch eine Miete sein darf. Daran müssen sich alle halten. Wer dagegen verstößt, der muss die rechtlichen Konsequenzen tragen. In dieser Frage unterstützen die sozialen Vermieter die Hamburger Stadtentwicklungsbehörde.
Keine Frage: Vermieter müssen Gewinne machen dürfen, um ihre Wohnungen in Schuss zu halten und die Herausforderungen der Energiewende bewältigen zu können. Aber überhöhte Mieten, die allein der Steigerung der Rendite dienen, sind unanständig und müssen von den Behörden unterbunden werden.“
2026/09/22
Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 502 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 760.000 Wohnungen leben rund zwei Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 7,69 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.
V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de