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Amazon Prime Day: Betrug lauert auf Lookalike Domains

Redwood City, USA (ots)

Zum Amazon Prime Day lauern nicht nur viele Angebote, sondern auch Cyberkriminelle. Sie fälschen dabei nicht nur Angebote und versuchen Verbraucher zur Herausgabe ihrer Bankkontodaten und Kreditkarteninformationen zu bewegen, sondern locken mit Werbeanzeigen auch auf sogenannte lookalike Domains. Viele dieser Webseiten sehen Amazon täuschend echt.

Bereits im Vorfeld des Prime Day 2026 beobachteten die Sicherheitsforscher von Check Point Research eine deutliche Zunahme verdächtiger Infrastruktur. Der Höhepunkt wurde im April 2026 mit 1.446 neuen Domains in nur einem Monat erreicht, und das rund zwei Monate vor dem Event. Im Mai kamen weitere 1.267 Domains hinzu. Bereits 9,2 Prozent der im Mai registrierten Domains wurden als bösartig oder verdächtig eingestuft.

Die Forscher haben mehrere koordinierte Domain-Squatting-Kampagnen identifiziert. Eine davon nutzt Domains nach dem Muster "amazon-prime.[TLD]", bei denen lediglich die Endung variiert. Beispiele sind .help, .cam, .cc, .club, .app und .buzz. Das Ziel besteht darin, Prime-Mitglieder über verschiedene Domain-Endungen hinweg abzufangen und die Kampagne funktionsfähig zu halten, selbst wenn einzelne Domains abgeschaltet werden.

SMS-Betrug und Kontoübernahmeversuche nehmen rund um solche Shopping-Events ebenfalls zu. Nachrichten über angeblich verzögerte Lieferungen, Codes für die Zwei-Faktor-Authentifizierung oder dringende Kontoaktionen sollen Zugangsdaten stehlen und echte Amazon-Konten kompromittieren.

Verbraucher sollten Amazon direkt über die offizielle Website oder App aufrufen und nicht über Links in E-Mails, SMS oder Anzeigen. Vor dem Einloggen oder Bezahlen sollte die vollständige Webadresse genau geprüft werden, insbesondere auf zusätzliche Zeichen, Bindestriche oder ungewöhnliche Endungen. Eine aktivierte Zwei-Faktor-Authentifizierung schützt den eigenen Account. Bei besonders günstigen Angeboten, künstlicher Dringlichkeit oder Drohungen mit Kontosperrung ist besondere Vorsicht geboten. Für Zahlungen empfehlen sich Kreditkarten, weil sie einen besseren Schutz bei Betrug bieten und eine einfachere Streitbeilegung ermöglichen.

Mehr lesen Sie hier: https://ots.de/CjF963

Pressekontakt:

Kafka Kommunikation GmbH & Co. KG
Auf der Eierwiese 1
82031 Grünwald
Tel.: 089 74747058-0
info@kafka-kommunikation.de

Original-Content von: Check Point Software Technologies Ltd., übermittelt durch news aktuell

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