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20.07.2020 – 13:49

Mocopinus GmbH & Co. KG

Veredlung durch Verkohlen

Veredlung durch Verkohlen
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Holz-Karbonisierung steigt zum nachhaltigen Bau-Trend auf

Wenn Holz und Feuer aufeinander treffen, klingt das nach Inferno. Nicht so bei der gezielten Beflammung von hölzernen Bauelementen, dem sogenannten Karbonisieren. Durch Yakisugi, die traditionelle japanische Kunst des Verkohlens, entstehen dunkle bis schwarze Holzprofile, die Leder ähneln. Das verleiht Innen- und Außenwänden ein edles, kontrastreiches Aussehen und rückt zunehmend in das Bewusstsein von Ästheten. Warum karbonisiertes Holz auch ökologisch und ökonomisch in der ersten Bau-Liga spielt, erklärt das Ulmer Hobelwerk Mocopinus.

Natürlicher Schutz

Karbonisierung stellt eine spezielle Art der Holzkonservierung dar. Durch thermische Verfahren erfährt die Zellulose im Holz eine Karamellisierung und Verkohlung. Auf diese Weise verändern sich die Eigenschaften der Oberfläche in puncto Farbe, Geruch, Härte und biologische Abbaubarkeit: Das temperaturintensive Karbonisieren verschließt die Holzzellen und schützt darunterliegende Holzschichten vor Wasser, Fäulnis, Verwitterung, Insekten- und Pilzbefall. Die exklusive Optik bleibt über Jahrzehnte erhalten. Farbanstriche oder Behandlungen mit Holzschutzmitteln entfallen.

Betonung statt Beton

Ob ganze Außenfassaden oder akzentuierende Teilbereiche - karbonisierte Holzprofile zeugen von Stil und Naturverbundenheit. In Wohnräumen setzen Designfans mit karbonisiertem Holz an einzelnen Wänden Impulse, beispielsweise um einen Kontrast zur hellen Einrichtung zu erzeugen. Umweltbewusste achten darauf, dass der nachwachsende Rohstoff nur aus kontrolliert und nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt. Nordische Fichte, Europäische Douglasie und Sibirische Lärche eignen sich am besten für diese Methode. Je nach Holzart, Maserung und Bearbeitung entstehen durch das Beflammen einzigartige Strukturen mit einem schwarz-silbernen Schimmer.

Feuer und Flamme

Gleichmäßig verkohlte Oberflächen und reproduzierbare Qualität gelingen nicht mit dem Bunsenbrenner auf der heimischen Baustelle. Dafür braucht es industrielle Prozesse. Eine Beflammungsanlage gewährleistet die exakte Steuerung aller Parameter wie zum Beispiel Sauerstoffgehalt, Durchlaufgeschwindigkeit und Temperatur. Das Ergebnis entspricht dem natürlich heterogenen Wuchs des Holzes. Auf Flächen im Außen- oder Innenbereich fügt es sich zu einem homogenen und hochwertigen Gesamtbild zusammen.

Pressekontakt:
Borgmeier Public Relations
Jörg Wiedebusch
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