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HSBC Trinkaus: Betriebsergebnis in schwierigem Umfeld gesteigert

Düsseldorf (ots) -

   - Betriebsergebnis wächst auf 54,0 Mio. Euro (+ 3,4 %)
   - Jahresüberschuss nach Steuern erreicht 28,8 Mio Euro (- 16,8 %)
   - Zinsüberschuss erhöht sich um 27,9 % auf 36,2 Mio. Euro
   - Kundeneinlagen steigen um 5,8 % auf neues Rekordniveau von 12,3 
     Mrd. Euro
   - Bilanzsumme steigert sich um 6,2 % auf 23,6 Mrd. Euro 

Das Vertrauen der Kunden in die Solidität und Leistungsfähigkeit von HSBC Trinkaus ist im ersten Quartal 2009 erneut bekräftigt worden. Mit einem Zuwachs um 5,8 % auf 12,3 Mrd. Euro erreichten die Kundeneinlagen ein neues Rekordniveau. Die solide und erfolgreiche Geschäftspolitik von HSBC Trinkaus spiegelt sich zudem in der nachhaltigen Ertragskraft der Bank wider. In einem nach wie vor sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfeld steigerte HSBC Trinkaus sein Betriebsergebnis um 3,4 % von 52,2 Mio. Euro auf 54,0 Mio. Euro und erreichte damit auch hier ein weiterhin hohes Niveau.

Das stabile und unverändert erfolgreiche Geschäftsmodell von HSBC Trinkaus hat sich damit gerade in diesen unsicheren Zeiten erneut bewährt. Es zeichnet sich durch die klare Ausrichtung auf die Zielgruppen "Vermögende Privatkunden", "Firmenkunden" und "Institutionelle Kunden" aus und wird unterstützt durch einen risikobewussten Handel. Die Zugehörigkeit zur HSBC-Gruppe stärkt die kundenorientierte strategische Ausrichtung nachhaltig.

Der allgemeinen Marktentwicklung konnte sich die Bank indes nicht gänzlich entziehen. So führten Kursverluste bei einzelnen Finanzanlagen zu weiterem moderaten Wertberichtigungsbedarf. Dadurch war der Jahresüberschuss vor Steuern im ersten Quartal um 14,3 % rückläufig und betrug 43,8 Mio. Euro im Vergleich zu 51,1 Mio. Euro im Vorjahr, womit eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von 17,8 % erzielt werden konnte. Unter Berücksichtigung des schwierigen Umfelds lässt sich das Ergebnis insgesamt als sehr zufriedenstellend bewerten.

Die Ergebnisse im Einzelnen

Der Zinsüberschuss hat sich deutlich um 27,9 % auf 36,2 Mio. Euro erhöht (Vorjahr: 28,3 Mio. Euro). Dieser Anstieg resultiert aus den Finanzanlagen und dem Treasury. Durch die Ausweitung der Kreditmarge konnte der Rückgang im Einlagengeschäft aufgrund des gesunkenen Zinsniveaus nicht kompensiert werden.

Bei der Risikovorsorge für das Kreditgeschäft ist ein Aufwand in Höhe von 0,4 Mio. Euro zu verzeichnen. Zwar überwogen bei der Wertberichtigung auf Einzelbasis in diesem Quartal die Auflösungen leicht die Zuführungen. Um jedoch den schlechteren Konjunkturprognosen ausreichend Rechnung zu tragen, hat HSBC Trinkaus der Wertberichtigung auf Portfoliobasis weitere 1,0 Mio. Euro zugeführt. Damit hält die Bank unverändert an ihrer konservativen Haltung bei der Beurteilung von Ausfallrisiken fest.

Im Provisionsgeschäft erreichte HSBC Trinkaus ein Ergebnis in Höhe von 91,7 Mio. Euro. Damit befindet sich die Bank leicht über dem Niveau des Vorjahres (90,0 Mio. Euro). Die Zurückhaltung der Kunden beim transaktionsbezogenen Wertpapiergeschäft insbesondere auf der Aktienseite konnte durch einen Anstieg bei Neuemissionen von Anleihen sowie im Fixed Income Sales ausgeglichen werden.

Das Handelsergebnis reduzierte sich um 29,9 % auf 23,5 Mio. Euro (Vorjahr: 33,5 Mio. Euro). Diese Entwicklung ist insbesondere auf den Handel mit Aktien und Aktien-/Indexderivaten zurückzuführen. Die Retail-Derivateplattform von HSBC Trinkaus für Zertifikate und Optionsscheine konnte die Marktstellung aber signifikant ausbauen. Im Handel mit Zinsprodukten erreichte der Geldhandel aufgrund der hervorragenden Liquiditätsausstattung von HSBC Trinkaus ein erfreulich hohes Ergebnis. Demgegenüber führten signifikante Spreadausweitungen zu erheblichen Bewertungsverlusten bei Rentenpapieren, sodass der Zinshandel insgesamt leicht rückläufig war. Dagegen konnte das Devisenergebnis deutlich gesteigert werden.

Das Sonstige betriebliche Ergebnis erreichte in diesem Quartal einen positiven Erfolgsbeitrag in Höhe von 6,2 Mio. Euro nach 0,9 Mio. Euro im Vorjahr. Dieser außerordentlich hohe Wert basiert größtenteils auf der Platzierung eines Immobilienfonds in Luxemburg.

Beim Verwaltungsaufwand ist ein leichter Anstieg um 3,0 % auf 102,3 Mio. Euro zu verzeichnen (Vorjahr: 99,3 Mio. Euro). Diese Erhöhung ist im Wesentlichen auf gestiegene Konzernumlagen im HSBC-Verbund sowie auf eine leicht erhöhte Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Die Aufwand-Ertrag-Relation befindet sich mit 69,8 % weiterhin innerhalb der für das Geschäftsmodell der Bank adäquaten Bandbreite von 65 % bis 70 %.

Mit 23,6 Mrd. Euro ist die Bilanzsumme im Vergleich zum Jahresende 2008 um 6,2 % gestiegen. Mit über 50 % der Bilanzsumme stellen die Kundeneinlagen die Hauptrefinanzierungsquelle der Bank dar. Dies kann als ein klares Bekenntnis der Kunden zur soliden Geschäftspolitik von HSBC Trinkaus gewertet werden. Die Eigenmittelquote ist mit 13,0 % nach 13,4 % am Jahresende unverändert gut, wobei hiervon 8,8 %-Punkte auf Kernkapital ohne hybride Kapitalbestandteile entfallen.

Segmente

Trotz der weltweit schwersten Finanzmarktkrise der Nachkriegszeit konnten drei der vier Segmente eine Verbesserung ihrer guten Vorjahresergebnisse erzielen. Besonders kräftig fielen diese Steigerungen im Firmenkundengeschäft und im Handel aus.

Im Jahresvergleich weist das Segment Firmenkunden eine Steigerung des Provisionsüberschusses aus Devisengeschäften sowie aus Neuemissionen von Corporate Bonds aus. Die sowohl volumen- als auch margenbedingte Ausweitung des Zinsergebnisses im Kreditgeschäft wird durch den Einbruch des Zinsergebnisses der Sichteinlagen trotz hoher Volumenzunahme nahezu aufgezehrt. Dieser Einbruch ist vor allem auf das niedrige Marktzinsniveau zurückzuführen. Im widrigen Markt hatte das Privatkundensegment aufgrund der Zurückhaltung vieler Anleger einen hohen Rückgang der Erlöse im Wertpapiergeschäft zu verzeichnen. Dieser konnte durch höhere Erlöse im Immobiliengeschäft nur teilweise aufgefangen werden. Im Segment der Institutionellen Kunden ist ein leichter Zuwachs der Erlöse im Vergleich zum Vorjahr dank des sehr erfolgreichen Fixed Income-Geschäfts festzustellen. Die Erlösrückgänge im Aktiengeschäft und Asset Management konnten dadurch überkompensiert werden. Der Handel profitierte besonders von dem sehr erfreulichen Anstieg des Treasury-Ergebnisses, das die marktbedingte Erlösreduzierung im Handel mit Aktienderivaten mehr als ausgleichen konnte.

Ausblick

Trotz des weiterhin problematischen Marktumfelds hat HSBC Trinkaus auch zu Beginn des neuen Geschäftsjahres ein erfreuliches Betriebsergebnis erreicht. Dank der konservativen Grundhaltung im Rahmen eines bewährten Geschäftsmodells und der Einbettung in den kapital- und ertragsstarken HSBC-Verbund sieht sich die Bank für die Herausforderungen in diesem Jahr gut gewappnet. Diese werden 2009 besonders im Kreditgeschäft liegen. Daher widmet HSBC Trinkaus bereits seit dem Vorjahr seinem Kreditbuch eine deutlich erhöhte Aufmerksamkeit.

In ihrem Ausblick geht die Bank davon aus, dass sie von größeren Ausfällen bei Kreditnehmern verschont bleibt. Unter diesen Voraussetzungen ist für 2009 insgesamt ein solides, wenn auch tendenziell rückläufiges Betriebsergebnis zu erwarten, wobei die Belastungen aus den Finanzanlagen dank der staatlichen Stabilisierungsmaßnahmen für die Kapitalmärkte abnehmen sollten. Das Vertrauen, das die Kunden der Bank entgegenbringen, stellt dabei einen wichtigen Erfolgsfaktor dar. Daher strebt HSBC Trinkaus auch in diesem Jahr an, seine Marktanteile in den klar definierten Zielgruppen auszubauen.

HSBC Trinkaus ist eine der führenden Privatbanken in Deutschland und Teil der weltweit operierenden HSBC-Gruppe. Mit 2.237 Mitarbeitern ist HSBC Trinkaus neben der Zentrale in Düsseldorf an sechs Standorten in Deutschland präsent und hat Zugang zum weltweiten Netzwerk der HSBC-Gruppe. Bei einer Bilanzsumme von 23,6 Mrd Euro* und 82,8 Mrd Euro Funds under Management and Administration* verfügt die Bank seit Dezember 2007 über ein Fitch Rating von "AA", das im Januar 2009 erneut bestätigt wurde. Die Kernzielgruppen bilden vermögende Privatkunden, Firmenkunden und institutionelle Kunden. *(Angaben zum 31. März 2009)

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