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18.11.2020 – 12:48

Leibniz-Institut für Bildungsverläufe

[Vorlesetag am 20.11.2020] Dossier NEPS Ergebnisse kompakt zum Thema Lesekompetenz

[Vorlesetag am 20.11.2020] Dossier NEPS Ergebnisse kompakt zum Thema Lesekompetenz
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Bundesweiter Vorlesetag am 20. November:

Themendossier "Lese- und Sprachkompetenz" NEPSErgebnisse kompakt

Anlässlich des Bundesvorlesetags haben wir für Sie ein Themendossier unserer Reihe NEPS Ergebnisse kompakt zusammengestellt. Darin finden Sie sechs Publikationen von Bildungsforschenden, die auf Basis von Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) entstanden sind. Das NEPS ist die größte Längsschnittstudie zu Bildungsverläufen in Deutschland und ist am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) beheimatet.

  • Dr. Ai Miyamoto (Universität Bamberg), Prof. Dr. Cordula Artelt (LIfBi) und Prof. Dr. Maximilian Pfost (Universität Bamberg) zeigen: Schülerinnen und Schüler, die gerne lesen, lesen auch gut - und umgekehrt.
  • Lisa Ehrtmann und Dr. Ilka Wolter (LIfBi) stellten fest, dass Mädchen tatsächlich besser lesen als Jungen und zeigen, welche Rolle (unbewusste) geschlechterstereotype Erwartungen dabei spielen.
  • Wie Sprachkompetenz und naturwissenschaftliche Fähigkeiten zusammenhängen, beschreiben Dr. Inga Hahn und Dr. Katrin Schöps (Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik). Sie zeigen: Sprache bildet die Grundlage zur Aneignung naturwissenschaftlicher Kompetenzen.
  • Aileen Edele und Prof. Dr. Petra Stanat (Humboldt-Universität Berlin) stellen fest, dass ihre Muttersprache Jugendlichen mit Migrationshintergrund dabei hilft, deutsche Texte besser zu verstehen.
  • Bernadette Strobel (Universität Bamberg) untersuchte ebenfalls die Bedeutung der Herkunftssprache in Familien mit Zuwanderungshintergrund. Ihr Ergebnis: Sind ausreichend Deutschkenntnisse vorhanden, bringt es keine messbaren schulischen Vorteile, zu Hause die Herkunftssprache zu verwenden - es schadet aber auch nicht.
  • Eine weitere Untersuchung an der Universität Bamberg zeigt, dass bei Kindern aus Zuwandererfamilien ein späterer Eintritt in die KiTa mit geringeren Sprachkompetenzen einhergeht.

Sie haben Interesse an weiteren NEPS Ergebnisse kompakt oder Fragen? Kontaktieren Sie uns gern!

  Über das LIfBi und das NEPS

Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) fördert die bildungswissenschaftliche Längsschnittforschung in Deutschland. Hierzu stellt das LIfBi grundlegende, überregional und international bedeutsame, forschungsbasierte Infrastrukturen für die empirische Bildungsforschung zur Verfügung. Das größte Projekt ist das Nationale Bildungspanel (NEPS - National Educational Panel Study), ein interdisziplinäres Exzellenznetzwerk, das deutschlandweit die Expertise von rund 220 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an mehr als 30 Standorten vereint. Mit mehr als 60.000 getesteten und befragten Zielpersonen von der Geburt über Ausbildungs- und Erwerbsphase bis hinein in die Nacherwerbsphase sowie 40.000 zusätzlich befragten Personen aus deren Umfeld eröffnet das NEPS fundierte Analysemöglichkeiten für die Bildungsforschung. Die Daten des NEPS werden durch das LIfBi Bildungsforschenden weltweit zugänglich gemacht. Geleitet wird das NEPS von Prof. Dr. Cordula Artelt, Direktorin des LIfBi in Bamberg.

BILDMATERIAL:

  • NEPS-Logo (Download)
  • LIfBi-Logo (Download)
  • LIfBi Außenansicht Wilhelmspost(Download)Verwendung nur unter Angabe von: Foto: Jürgen Schabel/Universität Bamberg

PRESSEKONTAKT:

Dr. Florian Mayer
Telefon: +49 951 863-3573
Mobil: +49 172 911 82 84
E-Mail: kommunikation@lifbi.de 

www.lifbi.de/Kommunikation

WEITERFÜHRENDE LINKS:

  • Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e.V. [Link]
  • NEPS | Nationales Bildungspanel [Link]
  • NEPS Ergebnisse kompakt [Link]