Interkulturelle Kompetenzen für globale Herausforderungen
Pressemitteilung der Hochschule Bremerhaven vom 29. Mai 2026
Interkulturelle Kompetenzen für globale Herausforderungen
Studierenden reisen für intensive Lernwoche nach Porto
Intercultural Competencies – Global Challenges - unter diesem Motto stand das diesjährige gemeinsame Blended Intensive Programm der Hochschule Bremerhaven, der Universidade de Vigo und der ISCET Higher Institute of Management Sciences and Tourism Porto. Fünf Tage lang beschäftigten sich 31 Studierende mit interkulturellem Marketing und arbeiteten an Lösungen für konkrete Herausforderungen der Stadt Porto. „Für alle war es eine spannende Zeit, die neben viel Spaß und Interaktion auch intensive Einblicke in das Stadtleben bereithielt“, sagt Professorin Dr. Birgit Vock-Wannewitz. Das Programm wurde durch Erasmus+ gefördert.
Interkulturelle Kompetenzen sind wichtig, um in global tätigen Unternehmen erfolgreich und professionell arbeiten zu können. An der Hochschule Bremerhaven bekommen Studierende daher immer wieder die Möglichkeit für interkulturellen Austausch. Mitte März sind elf von ihnen mit BWL-Professorin Dr. Birgit Vock-Wannewitz und Erasmus+ Koordinatorin Aleksandra Rupietta nach Portugal gereist, um gemeinsam mit Studierenden der beiden Partnerhochschulen an einem Blended Intensive Programm vor Ort teilzunehmen. Vorher hatten sie digital erste Einblicke in das Thema erhalten. Professor Dr. Jorge Pinto aus Porto, Professorin Dr. Elena de Prada aus Vigo und Professorin Dr. Birgit Vock-Wannewitz aus Bremerhaven hatten ein Programm geplant, das Theorie und Praxis aus interkultureller Sicht erlebbar macht.
Neben klassischen Lehrveranstaltungen und interaktiven Gruppenarbeiten stand ein besonderes Projekt auf dem Programm. Unter der Leitfrage „Ideas to support growth and prosperity for a multicultural society in Porto“ sollten die Teilnehmenden kreative und umsetzbare Marketingkonzepte für aktuelle Herausforderungen der Stadt entwickeln. „Die Studierenden haben an zwei Lehrspaziergängen mit Professor Dr. Jorge Pinto teilgenommen und dabei sowohl das moderne und touristische als auch das ärmere, historische Porto kennengelernt. Sie haben dort mit Einheimischen gesprochen und erfahren, wie diese ihre Stadt wahrnehmen“, erklärt Professorin Vock-Wannewitz. Auch der Zusammenhalt der Studierenden untereinander war für die Teilnehmenden eine besondere Erfahrung. In ihren Kurzberichten, die sie im Anschluss an das Programm abgeben mussten, beschreiben sie besondere gemeinsame Erlebnisse, wie den Sonnenuntergang Miradouro da Serra do Pilar, Marktbesuche, Sightseeing oder die täglichen gemeinsamen Abendessen nach dem Seminar. Doch auch der Austausch, bei dem auch Sprachbarrieren überwunden werden mussten, und die Gruppenaufgaben kamen gut bei ihnen an.
Die Teilnahme an Erasmus+ Kurzzeitmobilitäten, wie Blended Intensive Programmen, Gemeinschaftsseminaren oder kurzen Auslandspraktika, ermöglicht Studierenden auch dann einen interkulturellen Austausch, wenn dies eigentlich in ihrem Studiengang nicht vorgesehen ist oder aus familiären, organisatorischen oder finanziellen Gründen keine längeren Auslandsaufenthalte möglich sind. Mit diesen beiden Partnerhochschulen fand bereits zum zweiten Mal ein Blended Intensive Programme statt. „Bei der Auswahl der Teilnehmenden sind außer den akademischen Leistungen, auch fundierte Sprachkenntnisse und die Motivation entscheidend“, erklärt Aleksandra Rupietta. Durch Vergabe von Erasmus+ Stipendien und Zusatzförderungen, beispielsweise an Erstakademiker:innen oder Studierende mit Kindern, soll ein gleichberechtigter Zugang geschaffen werden. Oft entscheiden sich Studierende eine längere individuelle Mobilität im späteren Verlauf ihres Studiums anzutreten. Das International Office berät zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten. In diesem Jahr nahmen Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Digitale Medienproduktion, Cruise Tourism Management, Sustainable Process Engineering, Process Engineering and Energie Technology sowie Gründung, Innovation, Führung am Programm teil.
Weitere Informationen zu Erasmus+ an der Hochschule Bremerhaven unter https://www.hs-bremerhaven.de/de/studium/fernweh-dein-auslandsaufenthalt/erasmus.
Mit Begeisterung studieren, lehren und forschen – dafür steht die Hochschule Bremerhaven. In mehr als 20 praxisnahen und innovativen Studiengängen profitieren die rund 3.000 Studierenden von der engen Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft und modernen Lehr- und Lernansätzen. Die zahlreichen Forschungsaktivitäten der „Hochschule am Meer“ wurden bereits vielfach ausgezeichnet und unterstützen nachhaltige Entwicklungen in der Region und darüber hinaus.
Pressekontakt: Hochschule Bremerhaven Nadine Metzler An der Karlstadt 8 27568 Bremerhaven nmetzler@hs-bremerhaven.de presse@hs-bremerhaven.de