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Repräsentative Umfrage: Deutsche glauben an mehr Unfälle durch Cannabis-Legalisierung

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Repräsentative Umfrage: Deutsche glauben an mehr Unfälle durch Cannabis-Legalisierung

Hauptsorgen laut AutoScout24-Umfrage: Berauschte Fahrende und mangelnde Selbsteinschätzung / Auch Kontrollmöglichkeiten der Polizei werden kritisch gesehen

Grünwald, 7. Juli 2022. Laut Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Bundesregierung bereits mit den Vorbereitungen einer Cannabis-Legalisierung begonnen, wie sie im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung vereinbart wurde. Damit stellt sich nicht zuletzt die Frage, welche Auswirkungen die Legalisierung der Droge im Straßenverkehr haben wird. Laut einer aktuellen und repräsentativen Studie von AutoScout24 und Innofact zu diesem Thema sehen die Autofahrenden die Freigabe kritisch: Mit 43 Prozent glaubt eine klare Mehrheit, dass es in Folge der Legalisierung mehr Unfälle geben wird. Nur 25 Prozent gehen davon aus, dass die Legalisierung keine Auswirkung auf die Unfallstatistik haben wird – und 10 Prozent sind der Meinung, dass es hierdurch sogar zu weniger Unfällen kommen wird. Im Rahmen der Umfrage vom März dieses Jahres wurden insgesamt 1.011 Autofahrerinnen und Autofahrer aus Deutschland befragt.

Zumindest in ihrer Rolle als Autofahrende sehen die Deutschen die Legalisierung von Cannabis mehrheitlich kritisch: Insgesamt 43 Prozent glauben, dass die Freigabe zu mehr Unfällen im Straßenverkehr führen wird. Im Einzelnen rechnen 30 Prozent damit, dass sich zumindest einige Konsumenten auch berauscht hinters Steuer setzen werden. Fast jede/r Vierte (23 Prozent) sieht eine Gefahr darin, dass jetzt auch Menschen Cannabis konsumieren, die ihre fahrerischen Fähigkeiten unter dem Einfluss der Droge nicht richtig einschätzen können. 15 Prozent verorten das Problem in den mangelnden Kontrollmöglichkeiten der Polizei, da diese berauschte Fahrende schwieriger ausmachen könne als betrunkene. Auch wenn Cannabis-Konsumenten im Vorfeld ihrer Autofahrt gar keinen Joint geraucht haben, halten 14 Prozent der Befragten das Risiko nicht für gebannt: Aus ihrer Sicht ist jederzeit mit einem Flashback zu rechnen. Doch nicht nur die Autofahrenden werden als potenzielles Problem angesehen: 12 Prozent glauben, dass es zu mehr Unfällen kommt, weil in Folge der Legalisierung zunehmend auch Passanten berauscht unterwegs sein werden.

Vor allem Jüngere sehen Risiken

Anders als man vermuten könnte, sind es keinesfalls die Älteren, die die Cannabis-Freigabe skeptisch macht. Stattdessen ist die Gruppe der 18- bis 29-Jährigen am besorgtesten: 47 Prozent in dieser Altersklasse glauben an eine Zunahme von Unfällen nach einer Legalisierung. Besonders treibt die Youngsters der Gedanke um, dass sich auch Leute ans Steuer setzen, die ihr fahrerisches Know-how im Cannabis-Rausch nicht richtig einschätzen können – 29 Prozent der unter 30-Jährigen sind dieser Meinung.

Jede/r Zehnte glaubt an weniger Unfälle

Doch könnte die Hasch-Freigabe auch dazu führen, dass es weniger Verkehrsunfälle gibt? Tatsächlich glaubt laut AutoScout24-Umfrage jede/r zehnte Fahrende (10 Prozent) daran. Die Gründe dieser Minderheit: Sie sind der Ansicht, dass durch den Konsum von Cannabis weniger getrunken wird, was wiederum die Alkoholfahrten reduziere (5 Prozent). Und sie glauben, dass das Rauchen eines Joints generell friedlicher und somit vorsichtiger im Straßenverkehr macht (4 Prozent). Interessant ist, dass es viele Fahrende unter 30 Jahren sind, die an die segensreiche Wirkung der Droge im Straßenverkehr glauben: 18 Prozent in dieser Altersgruppe vermuten, dass durch die Freigabe von Cannabis weniger Unfälle entstehen.

Ein Viertel sieht keine Auswirkungen

Eher entspannt blicken 25 Prozent der deutschen Autofahrerinnen und Autofahrer den Koalitionsplänen entgegen: Sie glauben, dass die Cannabis-Legalisierung gar keine Auswirkung auf die Unfallstatistik haben wird.

Quelle: www.autoscout24.de / Innofact; Basis: repräsentative Stichprobe von 1.011 Autohalterinnen und Autohaltern zwischen 18 und 65 Jahren; Befragungszeitraum: 15. – 16. März 2022; Mehrfachnennungen waren teilweise möglich.

Hinweis: Die kompletten Studienergebnisse finden Sie in der Tabelle im Anhang.

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