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Industrie-4.0-Demo auf Mobile World Congress
5G-Kernnetz macht Roboter zur smarten Sortiermaschine

Industrie-4.0-Demo auf dem Mobile World Congress 2018 Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/13502 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Ericsson GmbH"
Industrie-4.0-Demo auf dem Mobile World Congress 2018 Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/13502 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Ericsson GmbH"

Barcelona/Düsseldorf (ots) - > Ericsson, Wandelbots und TU Dresden demonstrieren, wie durch eine virtuelle Funktionserweiterung von Kameras, die sich an einem Roboter befinden, aus einer unintelligenten Anlage eine smarte Sortiermaschine wird

> Auf Basis eines 5G-Kernetzes werden die handelsüblichen Kameras durch eine Cloud-basierte virtuelle Funktion erweitert, die den Roboter das zu sortierende Material erkennen lässt

> Durch eine kurze Ende-zu-Ende-Reaktionszeit (Latenz) von 20 Millisekunden wird das schnell in die Maschine gegebene Material erkannt und eine umgehende Sortierung vorgenommen

Ericsson, das Start-up Wandelbots und die TU Dresden demonstrieren auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona, wie durch eine virtuelle Funktionserweiterung von Kameras, die sich an einem Roboter befinden, aus einer unintelligenten Anlage eine smarte Sortiermaschine wird. Auf Basis eines 5G-Kernetzes werden die handelsüblichen Kameras durch eine Cloud-basierte virtuelle Funktion erweitert, die den Roboter das zu sortierende Material erkennen lässt.

Smarte Sortiermaschinen, die in kürzester Zeit zwischen zwei Werkstoffen unterscheiden können? Klingt nach einer teuren Investition, kann aber durch neueste Mobilfunktechnologie auch auf Basis einfacher, maschineller Aufbauten ermöglicht werden. Bei der Demonstration auf dem MWC simulieren Bälle in den Farben Rot und Blau das unterschiedliche Material, das in die Maschine geschüttet wird. Während des Falls der Bälle erkennt der Roboter durch die virtuell erweiterten Kameras die Farbe und löst die Sortierung aus, noch bevor die Bälle den Boden der Maschine erreichen. Möglich wird das Ganze durch eine kurze Ende-zu-Ende-Reaktionszeit (Latenz) von 20 Millisekunden. Die Demo zeigt den Nutzen von 5G und der damit ermöglichten kurzen Latenz für das Anwendungsgebiet Industrie 4.0 auf. "IKT wird künftig bei der Digitalisierung von Produktionsanlagen eine große Rolle spielen - nicht zuletzt wegen möglicher Kosteneinsparungen durch virtuell erweiterte Maschinen", erklärt Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ericsson GmbH.

"Eine besonders wichtige Rolle bei der Entwicklung solch innovativer Ideen wie dieser spielt unser Forschungs- und Entwicklungszentrum Eurolab in Aachen. Hier erforschen wir mit unseren Industriepartnern immer wieder völlig neue 5G-Anwendungsfälle." Neben der kurzen Latenz spielt bei 5G auch die Sicherheit eine große Rolle. "Wir freuen uns, mit Ericsson einen für seine Zuverlässigkeit und Sicherheit bekannten Partner gewonnen zu haben", verdeutlicht Christian Piechnick, Geschäftsführer der Wandelbots GmbH. "Im Kontext von smarten Fabriken ist eine integre Kommunikationsinfrastruktur unerlässlich. Kommunikationsnetze mit derartig geringer Latenz und hoher Zuverlässigkeit ermöglichen völlig neue Anwendungsarchitekturen. Das wird die Softwareentwicklung von adaptiven und intelligenten Industrieanlagen grundlegend vereinfachen und beschleunigen."

Ericsson präsentiert in Halle 2 am Stand 2O60 auf dem diesjährigen MWC in Barcelona vom 26. Februar bis zum 1. März neuestes Equipment und Services sowie konkrete Anwendungsfälle für Technologie im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie. Unter anderem stellt das Unternehmen das kürzlich veröffentlichte vollständige Produktportfolio für die neue Generation der Mobilfunk- und Netztechnik 5G vor.

Über Ericsson

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs werden über Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Mit innovativen Lösungen und Dienstleistungen arbeitet Ericsson an der Vision einer vernetzten Zukunft, in der jeder Einzelne und jede Branche sein / ihr volles Potenzial ausschöpfen kann.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2017 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 201,3 Milliarden SEK (USD 23,5 Milliarden). Ericsson ist an der NASDAQ OMX in Stockholm und der NASDAQ in New York gelistet.

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.000 Mitarbeiter an 11 Standorten - darunter rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

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- Leiter Externe Kommunikation Deutschland -
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