Alle Storys
Folgen
Keine Story von Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen mehr verpassen.

Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen

Lebensgefahr im Sommer: Holzkohle- und Gasgrills niemals in Innenräumen nutzen

Lebensgefahr im Sommer: Holzkohle- und Gasgrills niemals in Innenräumen nutzen
  • Bild-Infos
  • Download

Berlin (ots)

  • Initiative "CO macht KO" warnt vor gefährlicher CO-Vergiftung nach dem Grillabend und gibt Sicherheitstipps
  • Kohle- und Gasgrills können in Innenräumen Kohlenmonoxid freisetzen
  • Nur CO-Warnmelder erkennen gesundheitsgefährdende Kohlenmonoxid-Konzentrationen frühzeitig

Grillen gehört laut Statista im Sommer zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Ob im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon: Ein geeigneter Ort für den Grill findet sich fast überall. Doch nach dem Grillabend oder bei plötzlichem Regen kann aus der fröhlichen Freizeitbeschäftigung schnell eine lebensgefährliche Situation entstehen.

Kohlenmonoxid-Gefahr: Grills niemals in Innenräume stellen

Die Initiative "CO macht KO" warnt eindringlich: Grills mit glühender oder noch warmer Kohle dürfen unter keinen Umständen in Innenräume gestellt werden. Auch Gasgrills dürfen nicht drinnen betrieben werden. Das gilt in beiden Fällen für Wohnräume genauso wie für Garagen, Keller, Wintergärten, Gartenhäuser oder überdachte Bereiche mit schlechter Belüftung.

Der Grund: Beim Grillen mit Holzkohle oder Gas kann lebensgefährliches Kohlenmonoxid entstehen und sich in geschlossenen oder teilgeschlossenen Räumen unbemerkt ansammeln. Bereits eine kurze Zeit in einer hohen CO-Konzentration reicht aus, um beim Menschen eine schwere Kohlenmonoxidvergiftung auszulösen.

Marc Zellerhoff appelliert, Grills nicht nach Drinnen zu holen.

"Immer wieder kommt es zu lebensgefährlichen Kohlenmonoxid-Vergiftungen, weil Menschen ihren Grill zum Beispiel in der Garage, dem Wintergarten oder sogar in der Wohnung benutzen. Dabei kann unbemerkt Kohlenmonoxid austreten und sich in der Raumluft anreichern", warnt Marc Zellerhoff, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Notärzte in Nordrhein-Westfalen (AGNNW). Er ergänzt: "Auch nach dem Gebrauch müssen Holzkohlegrills so lange im Freien bleiben, bis die Kohlen vollständig erloschen und erkaltet sind."

Sicherheitstipps für einen unbeschwerten Grillabend

Damit der Grillabend nicht zur Gefahr wird, empfiehlt die Initiative "CO macht KO" folgende Sicherheitsmaßnahmen:

  • Gas- und Holzkohlegrills ausschließlich im Freien betreiben
  • Niemals in geschlossenen oder teilweise geschlossenen Räumen grillen
  • Warme oder glühende Grills nicht in Wohnungen, Garagen, Keller, Wintergärten oder Gartenhäuser bringen
  • Kohle und Asche vollständig im Freien auskühlen lassen
  • CO-Warnmelder in Wohn- und Schlafräumen installieren, um gefährliche Konzentrationen frühzeitig zu erkennen
  • Bei Verdacht auf Kohlenmonoxid sofort ins Freie gehen und den Notruf 112 wählen

Nur CO-Melder schützen zuverlässig

Da das Atemgift Kohlenmonoxid vom Menschen nicht wahrgenommen werden kann, sind CO-Warnmelder ein wichtiger Baustein für mehr Sicherheit zuhause. Sie erkennen gefährliche CO-Konzentrationen in der Raumluft frühzeitig und warnen, bevor eine lebensbedrohliche Situation entsteht. Besonders sinnvoll ist die Installation von CO-Warnmeldern in Wohnräumen sowie in der Nähe möglicher Gefahrenquellen.

Über die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen:

Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde im Jahr 2018 gegründet. Zu den Mitgliedern gehören der Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD), die Bundesarbeitsgemeinschaft Notärzte (BAND), der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik, die Deutsche Pelletinstitut GmbH (DEPI) und verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxid-Meldern.

Pressefotos unter www.co-macht-ko.de/presse

Pressekontakt:

Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
"CO macht K.O. - Schütze dich vor Kohlenmonoxid!"
Frau Claudia Groetschel
Tel.: 030/44 02 01 30
E-Mail: info@co-macht-ko.de

Original-Content von: Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
Weitere Storys: Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen