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Wie war das damals, Olaf Thon?

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Olaf Thon im Podcast „Wie war das damals?“:

„Lothar weiß ja, dass er bei mir den Libero gelernt hat“ ++

„Ich glaube, die Schalker hätten mich als Trainer geliebt“

Neue Episode des Legenden-Podcast jetzt online

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bitte beachten Sie nachstehende Pressemitteilung:

Olaf Thon im Legenden-Podcast „Wie war das damals?“: „Lothar weiß ja, dass er bei mir den Libero gelernt hat“ +++ „Ich glaube, die Schalker Fans hätten mich als Trainer geliebt“

Wie genau er sich zwischen Bayern-Kapitän Klaus Augenthaler, dem aufstrebenden Stefan Effenberg und Weltmeister-Kapitän Lothar Matthäus in München behauptete, berichtet Olaf Thon mit dem richtigen Schuss Humor im Legenden-Podcast des Deutschen Fußballmuseums (Wie war das damals?). Im Gespräch mit Pit Gottschalk und Christian Pfennig erklärt der Weltmeister von 1990 vor ausverkauftem Haus außerdem, warum er zwar gemeinsam mit Jürgen Klopp den Fußballlehrer-Schein gemacht hat, sich die jeweilige Trainerkarriere dann aber unterschiedlich entwickelt hat. Die neue Episode Wie war das damals? ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen abrufbar.

Olaf Thon verrät darüber hinaus, warum Rudi Assauer an seinem 18. Geburtstag in der Gaststätte „Zum Krug“ fünf Stunden lang Bier zapfte – und wie Schalkes Manager in den Folgejahren zu einer Art Vaterfigur für ihn wurde. Was ihm Schiedsrichter Wolf-Günter Wiesel vor seinem legendären 6:6-Ausgleichstreffer im DFB-Pokal-Halbfinale 1984 gegen Bayern München zurief – und warum dieses Spiel das größte seiner Karriere blieb, auch wenn es dafür keinen Pokal gab. Wie hoch dotiert sein Vertrag inklusive Auflauf- und Punktprämien bereits im ersten Jahr war – und zu wieviel Prozent er selbst an der Ablösesumme von 4 Mio. D-Mark beteiligt war, die der FC Bayern 1988 für ihn an den FC Schalke entrichtete. Warum und womit ihn Uli Hoeneß schon bei Vertragsunterschrift belohnte – und was er in diesem Zusammenhang Platzhirsch Klaus Augenthaler nie sagen durfte. Wen er aus der berüchtigten Schafkopf-Runde der Bayern kickte – und was der größte Unterschied zwischen Schalke und München war. Worin die Kunst für Franz Beckenbauer bei der WM 1990 wirklich bestand – und wie ihm der Teamchef verklickerte, dass er im Finale nicht in der Startelf stehen würde. Was er dann dachte, als Andreas Brehme den entscheidenden Elfmeter gegen Argentinien verwandelte – und was Franz Beckenbauer besser gemacht hat als Joachim Löw. Wer in München ursprünglich die Idee hatte, ihn als Libero aufzubieten – und wie clever Huub Stevens später auf Schalke Teambuilding betrieb.

Aber auch, was er in seiner Lehre zum Hochdruckrohrschlosser bei den Stadtwerken Gelsenkirchen gelernt – und was er in dieser Zeit erkannt hat. Und, nicht zuletzt, warum er heute manchmal „Dschungelcamp“ guckt.

Der Podcast „Wie war das damals?“ aus dem Deutschen Fußballmuseum erscheint monatlich; u.a. auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube:

https://open.spotify.com/show/7wzDMrwOwhxUnXfK5VoHed

Der nächste Gast bei „Wie war das damals?“:

• 26. Februar 2026: Alexandra Popp (ausverkauft)

Aufgezeichnet werden die Episoden im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Karten für das Live-Publikum gibt es grundsätzlich auf www.fussballmuseum.de/kulturprogramm

Hier einige Aussagen von Olaf Thon im Wortlaut:

„Mein Stern ging drei Tage zuvor in Berlin auf, wo ich drei Tore gegen Hertha BSC geschossen habe – mit dem 6:6 gegen die Bayern begann er dann so richtig zu strahlen. Es war das größte Spiel meiner Karriere.“

„Das 6:6 war das Spiel meines Lebens.“

„Man musste mich nicht entdecken, da ich schon so gut war.“

„Ich brauchte zum Glück kein NLZ. Aber andere sind damals noch durchs Raster gefallen. Das passiert heute weniger.“

„Was meine Alternative zu Fußball gewesen wäre? – Es gab keine.“

„Lothar weiß ja, dass er bei mir den Libero gelernt hat.“

„Lothar war immer spät abends unterwegs und ich lag immer brav im Bett. (…) Irgendwann habe ich ihm gesagt: Libero ist schön – da kannst du laaange spielen.“

„Franz Beckenbauer ist wirklich der Größte, den wir jemals hatten.“

„Ich hatte viele große Trainer. Man könnte auch sagen: Meine Trainer waren alle größer als ich…“

„Wir hatten bei der WM 1990 große Köpfe in unseren Reihen: Lothar Matthäus, Klaus Augenthaler, vorne Völler und Klinsmann und natürlich Franz Beckenbauer als Teamchef.“

„Der Müller-Wohlfahrt geht mit seinen Händen über deinen Körper, ohne dich zu berühren – und es wird heiß. Unter seinen Händen zu liegen, war unglaublich.“

„Effenberg und ich, das passte nicht; sportlich nicht und menschlich nicht.“

„Charly Neumann, obgleich nur Mannschaftsbetreuer, war ganz, ganz wichtig.“

„Jeder einzelne Eurofighter war auf seiner Position ein Spezialist. So konnte Schalke 04 1997 UEFA-Cup-Sieger werden.“

„Ich tue manchmal einfach so, als sei ich 2001 Deutscher Meister geworden.“

„Ich glaube, die Schalker Fans hätten mich als Trainer geliebt.“

„Das Größte ist das 6:6, auch wenn es dafür keinen Pokal gab.“

Mit freundlichen Grüßen

DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum gGmbH
Königswall 21, 44137 Dortmund
Presse & Kommunikation
Tel +49 231 476466-26, Fax +49 231 476466-66
Mail  presse@fussballmuseum.de
fussballmuseum.de
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