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24.07.2020 – 10:25

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Nordwest e.V.

Pflegegehälter in Nordwest bleiben unterdurchschnittlich

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+++ Pressemitteilung +++

Pflegegehälter in Nordwest bleiben unterdurchschnittlich

Kein Grund, sich auszuruhen

Hannover, 24.07.2020

Im Durchschnitt verdienten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer/innen in Deutschland 3.994 EUR brutto pro Monat im Jahr 2019. Ein Gehalt, von dem Pflegefachpersonen nur träumen können. Zwar seien laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit die Gehälter in der Pflegebranche mittlerweile gestiegen. Dennoch liegen die Pflegefachberufe immer noch deutlich unter dem Durchschnittsgehalt über alle Branchen.

Zwischen den Pflegefachberufen klafft auch je nach Beschäftigungsfeld nach wie vor eine Lücke. So verdienen Pflegefachpersonen in der Altenpflege immer noch deutlich weniger als Gesundheits- und Krankenpfleger und -pflegerinnen. Laut aktueller Verlautbarung der Bundesagentur für Arbeit betrug das mittlere Entgelt für Altenpfleger und Altenpflegerinnen im Jahr 2019 in Deutschland 3.032 EUR, das für Gesundheits- und Krankenpflegende 3.547 EUR.

Nicht zu unterschlagen sind aber auch hier die regionalen Unterschiede, wie folgende Zahlen anhand des Entgeltatlas zeigen:

Altenpflege

Schleswig-Holstein: 2.964 EUR

Hamburg: 3.205 EUR

Bremen: 3.029 EUR

Niedersachsen: 2.841 EUR

Nordrhein-Westfalen: 3.134 EUR

Gesundheits- und Krankenpflege

Schleswig-Holstein: 3.550 EUR

Hamburg: 3.564 EUR

Bremen: 3.686 EUR

Niedersachsen: 3.493 EUR

Nordrhein-Westfalen: 3.667 EUR

"Trotz längst erforderlicher Meldungen über steigende Gehälter in den Pflegeberufen gibt es keinen Grund, sich auf Lorbeeren auszuruhen, die sich noch niemand verdient hat" sagt Martin Dichter, Vorsitzender des DBfK Nordwest. Die Gehaltsentwicklung in den Pflegefachberufen weise lediglich in die richtige Richtung bei einem weiterhin konstant niedrigen Niveau. Die aktuellen Zahlen zeigen auf, wie weit der Weg für Arbeitgeber und Gewerkschaften noch ist, um die Gehälter in den Mangelberufen der Pflege auf das Durchschnittsniveau aller Gehälter in Deutschland anzuheben.

Das Gehalt ist und bleibt ein entscheidender Faktor der Attraktivität eines Berufs. Um Menschen in den Pflegeberufen zu halten und neu für diese zu begeistern, müssen die Gehälter der Pflegeberufe unbedingt wieder konkurrenzfähig werden. Jüngst veröffentlichte der DBfK das Positionspapier "Konkurrenzfähige Pflegelöhne - Welches Lohnniveau macht die Pflegebranche wettbewerbsfähig?". Der DBfK Nordwest fordert vor dem Hintergrund eines eklatanten Personalmangels ein Einstiegsgehalt von 4.000 EUR brutto für alle Pflegefachberufe.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Schwark | Referent für Öffentliche Kommunikation | M.Sc. Gesundheitsökonomie | B.A. Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen | Pflegefachmann |  
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Nordwest e.V.
Geschäftsstelle | Bödekerstr. 56 | D-30161 Hannover
Regionalvertretung Nord | Am Hochkamp 14 | D-23611 Bad Schwartau
Regionalvertretung West | Beethovenstraße 32 | D-45128 Essen
Telefon +49 511 696844-0 | nordwest@dbfk.de
www.dbfk.de 

Sitz des Vereins - Hannover | Vereinsregister - Amtsgericht Hannover VR 2583 | vertreten durch den geschäftsführenden Vorstand - Martin Dichter, Ph.D. (Vorsitzender), Prof. Dr. Nina Fleischmann, Swantje Seismann-Petersen

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