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Franckesche Stiftungen

Bernhard Pörksen zu Gast bei der 7. Paul Raabe-Vorlesung 2023 in den Franckeschen Stiftungen

Bernhard Pörksen zu Gast bei der 7. Paul Raabe-Vorlesung 2023 in den Franckeschen Stiftungen
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Bernhard Pörksen zu Gast bei der 7. Paul Raabe-Vorlesung 2023 in den Franckeschen Stiftungen

Der international profilierte Kommunikationsforscher und Impulsgeber für die Mediengesellschaft nimmt im Freylinghausen-Saal des Historischen Waisenhauses »Die Kunst des konstruktiven Streits« in den Blick.

Sonnabend, 8. Juli 2023, 17 Uhr, Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus, Freylinghausen-Saal, Eintritt frei

Die 7. Paul Raabe-Vorlesung gestaltet am 8. Juli 2023 um 17 Uhr

Prof. Dr. Bernhard Pörksen in den Franckeschen Stiftungen mit dem Vortrag »Die Kunst des konstruktiven Streits«. Die Veranstaltung ist eingebettet in das Jahresprogramm der Franckeschen Stiftungen »streitbar« und das stadtweite kulturelle Themenjahr »Streitkultur und Zusammenhalt«. Sie wird begleitet von virtuoser Musik der Berliner Philharmoniker Wolfram Brandl (Violine), Micha Afkham (Viola) und Beata Antikainen (Violoncello).

Hass und Hetze, Gerüchte und Falschmeldungen verbreiten sich in unserer Zeit rasend schnell. Öffentliche Debatten eskalieren zu wütend-giftigen Auseinandersetzungen. In der Breite der Gesellschaft regiert die Angst vor dem Schwinden des gesellschaftlichen Zusammenhalts und dem Ende von Respekt und Vernunft. Bernhard Pörksen analysiert zur Paul Raabe-Vorlesung den kommunikativen Klimawandel und entwirft eine Ethik des konstruktiven Streits, die Empathie und Wertschätzung mit der Bereitschaft zur klärenden Konfrontation verbindet.

Zur Person

Bernhard Pörksen ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Er erforscht die Macht der öffentlichen Empörung und die Zukunft der Reputation und veröffentlicht – neben wissenschaftlichen Aufsätzen – Essays und Kommentare in vielen Zeitungen. Seine Bücher mit dem Philosophen Heinz von Foerster (»Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners«) und dem Kommunikationspsychologen Friedemann Schulz von Thun (»Kommunikation als Lebenskunst«) wurden Bestseller. Im Jahre 2008 wurde Bernhard Pörksen zum »Professor des Jahres« gewählt. 2018 erschien »Die große Gereiztheit. Wege aus der kollektiven Erregung«. 2020 publizierte er das Buch »Die Kunst des Miteinander-Redens. Über den Dialog in Gesellschaft und Politik« gemeinsam mit dem Kommunikationspsychologen Friedemann Schulz von Thun.

Zur Veranstaltungsreihe

Die Reihe der »Paul Raabe-Vorlesungen« wurde 2015 in Weimar aus der Taufe gehoben. Anliegen ist es, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Paul Raabes (1927–2013) Andenken durch heutige geisteswissenschaftliche Diskurse zu bewahren und Perspektiven zu eröffnen, um mit einem offenen Blick Gegenwärtiges zu diskutieren. Der langjährige Direktor der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel war in den frühen 1990er Jahren der Gründungspräsident des Freundeskreises der Franckeschen Stiftungen, von 1992 bis 2000 Direktor der Franckeschen Stiftungen und bis 2003 Vorsitzender des Kuratoriums. Raabe leitete die Wiederbelebung der Franckeschen Stiftungen ein, legte das Fundament für deren bauliche Rettung und begann ihren Aufbau als eine kulturelle und wissenschaftliche, soziale und pädagogische Einrichtung von überregionaler und internationaler Bedeutung.

Die Franckeschen Stiftungen sind heute wieder ein europaweit einzigartiger Bildungskosmos. Mit ihren historischen Sammlungen in barocker Schularchitektur, ihren Ausstellungen, besonders aber den pädagogischen und sozialen Projekten sind sie weit mehr als ein Museum. Gegründet mit dem Ziel, Gesellschaft zu verbessern, geben ihre heutigen Jahresprogramme Impulse und Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Debatten: demokratische Bildung, gesellschaftliche Teilhabe, nachhaltiges Handeln.

Franckesche Stiftungen I Franckeplatz 1, Haus 1 I 06110 Halle (Saale)
Historische Schulstadt I Historisches Waisenhaus I Kunst- und Naturalienkammer I Historische Bibliothek
Öffnungszeiten Informationszentrum im Francke-Wohnhaus und Ausstellungen: Di-So und feiertags 10-17 Uhr
Eintritt: 8 Euro, erm. 5 Euro, Kinder bis 18 Jahre Eintritt frei
www.francke-halle.de