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Frauen in der Chefetage: Welche Branchen locken mit hohen Gehältern?

Weniger lukrative Branchen für Geschäftsführerinnen
Weniger lukrative Branchen für Geschäftsführerinnen
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Wie hoch sind die Gehälter von Geschäftsführerinnen in Deutschland? Die Analysten von Gehalt.de haben 921 Daten untersucht, um dieser Frage auf den Grund zu gehen. Zudem wurden verschiedene Branchen und Unternehmensgrößen näher beleuchtet.

Hier die wichtigsten Ergebnisse der Auswertung:

- Das höchste Gehalt beziehen Frauen, die eine Chefposition in einem 
  Bekleidungs- und Textilunternehmen innehaben (175.700 Euro).
- Mit einem Jahresgehalt von 65.400 Euro verdienen Frauen in der Kulturbranche 
  verhältnismäßig wenig. 
- In kleinen Unternehmen liegt der Median bei 84.700 Euro, in großen Unternehmen
  bei 194.200 Euro.
- Die geringe Datengrundlage von 921 Datensätzen verdeutlicht, wie selten Frauen
  in leitenden Positionen vertreten sind. 

Die Pressemitteilung und eine Tabelle mit den Ergebnissen können Sie unter diesem Link downloaden:

https://www.gehalt.de/downloads/presse/frauen-in-chefpositionen-2018-pressemitteilung.pdf

Weitere Informationen finden Sie hier.

Passende Grafiken finden Sie am Ende dieser E-Mail.

Sollten dazu noch Fragen aufkommen, melden Sie sich gerne bei mir.

Viele Grüße

Artur Jagiello

Frauen in der Chefetage: Welche Branche ist am lukrativsten?

Wo verdienen Frauen in Chefpositionen am meisten? Gehalt.de hat 921 Daten hinsichtlich Unternehmensgrößen und Branchen ausgewertet, um die Gehälter von Geschäftsführerinnen näher zu beleuchten. Ergebnis: Mit einem Jahreseinkommen von circa 175.700 Euro verdienen Frauen aus der Bekleidungs- und Textilbranche am meisten. Laut Auswertung erhalten die geringsten Gehälter Geschäftsführerinnen im Kulturbereich - das jährliche Einkommen liegt hier bei circa 65.400 Euro.

Lukrative Branche für Frauen: Bekleidungs- und Textilindustrie

Geschäftsführerinnen verdienen über alle Branchen hinweg 94.873 Euro (Median) im Jahr. Das höchste Gehalt laut Studie beziehen Frauen, die eine Chefposition in einem Bekleidungs- und Textilunternehmen innehaben - sie erhalten ein Jahreseinkommen von 175.700 Euro. Auf dem zweiten Platz befindet sich das Gehalt einer Geschäftsführerin aus der Lebensmittelindustrie mit 141.500 Euro. Auch Chefinnen aus den Bereichen der Finanzdienstleistungen (136.442 Euro), der Pharmaindustrie (134.942 Euro) und der Unternehmensberatung (128.845 Euro) bekommen ein verhältnismäßig hohes Gehalt.

Niedrige Chefgehälter im Kulturbereich

Wer im Kulturbereich beschäftigt ist, muss sich mit weniger Einkommen zufrieden geben: Mit einem Jahresgehalt von 65.400 Euro verdienen Frauen aus Chefetagen in dieser Branche verhältnismäßig wenig. Bei gleichbleibender Position liegt das jährliche Einkommen im Einzelhandel circa 1.000 Euro darüber (66.600 Euro). Mit etwas mehr Gehalt dürfen Frauen aus Bildungsinstitutionen (73.800 Euro) und aus sozialen Einrichtungen (76.300 Euro) rechnen. Im Gesundheitswesen liegt das Bruttojahresgehalt einer weiblichen Geschäftsführung bei 82.800 Euro.

Höhere Gehälter in größeren Unternehmen

In kleinen Unternehmen verdient eine weibliche Geschäftsführung circa 84.700 Euro. Mit der Unternehmensgröße steigt auch das Gehalt, denn in mittelgroßen Unternehmen ist das Einkommen mit 138.605 Euro im Jahr deutlich höher. In größeren Unternehmen mit über 1.001 Mitarbeiterin lockt ein Top-Gehalt von 194.200 Euro im Jahr.

Immer noch wenige Frauen in Chefpositionen

In der Auswertung haben die Analysten von Gehalt.de 921 Daten von Geschäftsführerinnen aus insgesamt zehn Branchen berücksichtigt. Die geringe Anzahl der Daten verdeutlicht zudem, wie selten Frauen in leitenden Positionen vertreten sind. "Wir beobachten schon länger, dass der Anteil der Datensätze von Geschäftsführerinnen in unserer Datenbank leicht zunimmt. Dies deutet auf einen positiven Trend hin", schließt Bierbach ab. Geschäftsführerinnen in kapitalstarken Branchen wie zum Beispiel im Maschinenbau oder dem IT-Sektor sind jedoch weiterhin unterrepräsentiert, weswegen unter anderem diese Branchen in der Untersuchung nicht valide ausgewertet werden konnten.

Zur Methodik: Gehalt.de analysierte 921 Vergütungsangaben weiblicher Führungskräften in Deutschland aus den vergangenen 12 Monate und wertete diese zusätzlich nach Unternehmensgröße und Branchen aus. Sämtliche Gehaltsangaben sind Bruttojahresgehälter und auf 40 Stunden in der Woche hochgerechnet.

Der Median beschreibt die Mitte aller Daten: 50 Prozent liegen über dem Wert, 50 Prozent darunter. Der Median ist daher genauer als der Durchschnittswert, der durch Ausreißer verzerrt werden kann. Q1 bedeutet, 25 Prozent der Gehälter liegen unter diesem Wert, Q3 bedeutet, 25 Prozent der Gehälter liegen über diesem Wert.

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Artur Jagiello
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