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13.11.2019 – 09:22

Futura GmbH - pflegen, betreuen, beraten

Soviel Technik wie nötig - soviel Mensch wie möglich.

Soviel Technik wie nötig - soviel Mensch wie möglich.
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Vor ziemlich genau 50 Jahren wurde "das Internet" erfunden. Aus den Anfängen eines rudimentären Informationsaustauschs zwischen Wissenschaftlern hat sich heute eine Megaindustrie entwickelt. Die digitale Umwelt ist omnipräsent. Mit unzähligen Chancen und (Datenschutz-)Problemen. Das Pflegenetzwerk Futura in Berlin Spandau sieht, trotz manch kritikwürdiger Auswüchse bei der Entwicklung mehr das Plus an Freiheit, Eigenständigkeit und Selbstbestimmung für seine Klient*innen.

Digitalisierung als Chance für mehr Inklusion

Der Nutzen dieser Technik für alle und speziell für Menschen mit Behinderungen ist ersichtlich. PCs, Smartphones und Co. erleichtern unseren Alltag ungemein: Die Kommunikation mit Freunden, Familie, sogar mit der Sozialbürokratie ist um vieles einfacher geworden. Für viele körperlichen und kognitiven Einschränkungen gibt es Apps, wie z.B. das beliebte Wheelmap (Mittlerweile sind weltweit fast 2 Millionen Orte in Punkto Barrierfreiheit kartiert.), den Mobilitätsdienst der Bahn oder Sprachassistenzsysteme u.v.m. ... Ohne diese digitalen Helferlein ist ein "Mitten im Leben leben" kaum noch vorstellbar. Die Erfahrung der Assistenznehmer*innen bei Futura, aber auch Studien belegen, dass digitale Tools auch bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt und bei der Ausbildung helfen.

Wie digital darf/muss ein Pflegedienst sein?

Auch bei Futura hat die Informationstechnologie schon lange Einzug gehalten. Seit 2010 setzt das Pflegenetzwerk eine spezielle Software (Dienst und Einsatzplanung für ambulante Pflegedienste BoS&S) ein. Bei mehr als 170 Mitarbeiter*innen ist eine transparente und effiziente Arbeitsorganisation und Qualitätsicherung kaum anders möglich. Die Dokumention von Pflegeleistungen erfolgt bei fast allen Teams per Smartphone. Durch den Technikeinsatz wird - Achtung Sozialwissenschaftsdeutsch - "Freiraum für die soziale Interaktion" mit den Klient*innen gewonnen. Das heisst, Futura-Mitarbeiter*innen haben mehr Zeit für die Arbeit von Mensch zu Mensch.

Den Pflegearbeitsalltag erleichtern soll auch das Futura-Intranet. Im Vorjahr gab es dort den Startschuss für das "papierlose Büro". Die wichtigsten Informationen sind bereits verfügbar: Mitarbeiterhandbuch, Leitbilder und Konzepte, arbeitsrechtliche Grundlagen, Dienstanweisungen und Hintergrundinformationen, wie z.B. die UN-Charta für hilfe- und pflegebedürftige Menschen. Auch ganz praktische Vorteile bietet der interne, geschützte Bereich mit Serverstandort Deutschland: Vor der monatlichen Dienstplanung können im Vorfelde alle Pflegekräfte per PC oder Smartphone Terminwünsche oder zusätzliche freie Kapazitäten eintragen. Lohnabrechnungen, aktuelle Kontaktlisten sind jederzeit und überall abrufbar. Nach und nach soll das gesamte Wissen des Spandauer Pflegenetzwerks online stehen. Das Futura-Team hat trotzt anfänglicher Skepsis diese Neuerungen gut angenommen. Als nächstes bekommen auch die Klient*innen einen Zugang ins Futura Intranet um jederzeit an all die Formulare heranzukommen und um einen schnellen Feedbackkanal zu nutzen. "Wir sind sicher, dass uns digitale Prozesse in Zukunft besser machen können", meint Andreas Kohl, der Geschäftsführer von Futura. "Verbesserungsvorschläge diskutieren wir gerne. Wir sind grundsätzlich offen für Veränderungen". Das ist ein Teil der Futura Unternehmenskultur. Sein Credo: Die technischen Möglichkeiten sinnvoll und achtsam einsetzen.

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