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OpenAI kündigt Test von Werbeanzeigen in ChatGPT an
Generative KI ist im Alltag angekommen. Während sie im Privatleben Unterstützung bei kreativen Aufgaben und der Informationssuche bietet, findet sie auch zunehmend professionelle Anwendung in Unternehmen. ChatGPT von OpenAI steht dabei als ein prominentes Beispiel für diesen Wandel. Im Online Marketing wurde der Chatbot bisher mit Vorsicht als unterstützendes Werkzeug eingesetzt.
Hinsichtlich der Unternehmenskommunikation ist die „Generative Engine Optimization“ zum Thema geworden. Eine Abwandlung der Suchmaschinenoptimierung, in der versucht wird, Unternehmen bei relevanten Fragen in den Antworten des Chatbots zu platzieren. Mit Blick auf neue Finanzierungsansätze von OpenAI zeichnet sich nun ein Perspektivwechsel ab. Die jüngst angekündigte Integration von Werbeanzeigen könnte die Plattform als Werbeträger in den Fokus rücken.
Werbeanzeigen werden zuerst in den USA ausgerollt
ChatGPT bietet verschiedene Abonnements an, darunter die kostenlose Free-Variante sowie die kostenpflichtigen Abonnements Go, Plus, Pro, Business oder Enterprise. Bislang ist die Nutzung für alle Personen werbefrei. Am 16. Januar 2026 wurde angekündigt, dass erstmals Werbeanzeigen getestet werden, konkret für angemeldete Nutzer in den USA in den Tarifen Free und Go.
In der Ankündigung zur Werbung und Erweiterung des Zugangs zu ChatGPT betont OpenAI, dass dieser Schritt Teil eines geplanten Ansatzes zur Monetarisierung sei. Der angeführte Grund ist, dass man die KI für mehr Menschen nutzbar machen möchte, die kein Abonnement abschließen können oder möchten. Die Werbung soll klar von organischen Antworten getrennt und transparent gekennzeichnet sein. Demnach sollen die Anzeigen am Ende von Antworten des Chatbots erscheinen, wenn sie für das Gespräch thematisch relevant sind.
Hintergründe zur konkreten Funktionsweise noch unklar
Die Testphase ist noch nicht angelaufen, sodass es keine genauen Details zum Format gibt. Die Einführung von Anzeigen in ChatGPT wirft für Werbetreibende und Online Marketing Agenturen strategische Fragen auf. Faktoren wie die Kontextrelevanz, Nutzerinteraktionen, Sichtbarkeit im Chat sowie die Kampagnengestaltung und -verwaltung werden mitunter darüber entscheiden, ob sich ChatGPT als Werbekanal durchsetzen wird. Zudem stehen Antworten auf die Funktionsweise aus:
- Targeting: Wie genau können Zielgruppen definiert und angesprochen werden?
- Gestaltung: Wie können die Werbeanzeigen individualisiert werden?
- Preismodell: Wie werden die Anzeigen abgerechnet (CPC, CPM, andere Modelle)?
- Messbarkeit: Welche KPIs werden Werbetreibenden zur Auswertung bereitgestellt?
Neuesten Berichten zufolge habe sich OpenAI bereits direkt an Werbetreibende in den USA gewandt. Demnach steht ein Tausend-Kontakt-Preis von 60 Dollar im Raum, der bisweilen nicht offiziell durch OpenAI bestätigt wurde.
Die Rolle von Paid Media im Online Marketing Mix
Werbetreibende setzen im digitalen Marketing auf Anbieter wie Google und Meta, die mit Such-, Display- und Social-Advertising den Markt dominieren. Die Plattformen bieten ausgereifte Targeting-Optionen, eine kreative Anzeigengestaltung und verlässliche Leistungsmessung. Innerhalb der Kommunikationsstrategie nimmt Paid Media damit eine wichtige Rolle ein. Sie sorgt für skalierbare Reichweite und ermöglicht es, potentielle Kunden entlang der Customer Journey gezielt anzusprechen. Gleichzeitig unterstützt Paid Media ganzheitliche Maßnahmen einer Online Marketing Agentur, etwa SEO oder das Social Media Marketing, indem die Berührungspunkte mit Zielgruppen erweitert werden.
Mit dem angekündigten Test von Werbeanzeigen in ChatGPT könnte sich das Spektrum relevanter Paid Media Kanäle perspektivisch erweitern. Eine KI-gestützte Plattform, die kontextbezogen in aktive Dialoge eingebettet ist, unterscheidet sich grundlegend von klassischen Werbeplatzierungen. Ob sich daraus eine nachhaltig effiziente Option für den Online Marketing Mix entwickelt, wird davon abhängen, wie gut Akzeptanz, Relevanz und Werbewirkung miteinander in Einklang gebracht werden.
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