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14.12.2020 – 15:07

goodRanking Online Marketing Agentur

Relevanzproblem - interne Keyword-Konkurrenz in den Suchergebnissen

Die Suchmaschinenoptimierung findet generell auf zwei übergeordneten Ebenen statt. Während unter der Offsite-Optimierung alle Maßnahmen zusammengefasst werden, die außerhalb der Website durchgeführt werden, beschreibt die Onsite-Optimierung solche Maßnahmen, die direkt auf der Website stattfinden. Eine der Aufgaben im Rahmen der Onsite-Optimierung ist, den Suchmaschinen dabei zu helfen, den Inhalt einer Website besser zu verstehen. Auf diesem Wege können sie die besten - sprich relevantesten - Ergebnisse für eine Suchanfrage liefern.

In diesem Zusammenhang spielen die Seitenstruktur sowie die jeweiligen Themen und Keywords, welche den einzelnen Seiten zugeordnet werden, eine entscheidende Rolle. Bei einer sorgfältigen Onsite-Optimierung werden diese Faktoren in eine abgestimmte Verbindung gebracht. Wenn jedoch zwei unterschiedliche Seiten innerhalb einer Domain inhaltlich auf dasselbe Keyword ausgerichtet sind, besteht die Gefahr, dass sie sich in den Suchergebnissen gegenseitig schädigen. Für die Suchmaschine stellt sich in solchen Fällen die Frage, welche der beiden Seiten für die Suchanfrage relevant ist. Dieses Relevanzproblem wird auch als "Keyword Kannibalismus" bezeichnet.

Komplikationen durch Keyword Kannibalismus

Wenn zwei oder mehrere Seiten einer Domain zu einem Keyword in den Suchergebnissen konkurrieren, kann es zu vielfältigen Komplikationen in der Suchmaschinenoptimierung kommen. Zwar ist es in der Theorie möglich, mit mehreren Seiten zu einem Suchbegriff erfolgreich zu ranken, jedoch unterscheiden sich die Seiten oftmals in ihrer Intention. Beispielsweise, wenn eine absatzorientierte Produktseite und ein rein informativer Blogbeitrag zum selben Keyword positioniert sind. Sie zielen zwar auf dasselbe Thema ab, unterscheiden sich jedoch in den Handlungsmöglichkeiten, die dem User zur Verfügung stehen. Die eine Seite soll verkaufen - die andere informieren.

Webseitenbetreibern stellt sich in solchen Fällen die Frage, welche Intention hinter dem jeweiligen Keyword steckt und welche Seite für ihre SEO-Strategie wichtiger ist. Ähnliches gilt auch für Seiten, die sowohl in ihrer Intention als auch in ihrem Inhalt gleich sind. So kann es vorkommen, dass eine Seite mit einer niedrigeren Conversion-Rate vor einer Seite mit einer höheren rankt. Im Umkehrschluss können potentielle Kontakte oder Umsätze verloren gehen, da die leistungsschwächere Seite beim selben Keyword häufiger gefunden wird als die stärkere. Hinzu kommt, dass wertvolle Backlinks auf mehrere Seiten verteilt werden, statt gebündelt auf eine konkrete zu verweisen. Dahingehend besteht auch die Gefahr eines schwammigen Linkprofils, das sowohl seitenintern als auch extern undifferenziert ist.

Verschiedene Anforderungen - verschiedene Lösungsansätze

Bei der Erstellung einer Website und der nachfolgenden Onsite-Optimierung ist es immer hilfreich, eine Liste mit Seiten und den dazugehörigen Keywords zu erstellen. So stellt man von Anfang an sicher, dass eine interne Konkurrenz möglichst ausgeschlossen wird. Bei einem bestehenden Relevanzproblem unterscheiden sich die Lösungsansätze von Fall zu Fall. Die einfachste Lösung besteht darin, nicht relevante Seiten zu löschen oder sie von der Indexierung durch Suchmaschinen auszuschließen. Darüber hinaus können weniger relevante Seiten inhaltlich dahingehend überarbeitet werden, dass die Keywords aus dem Content entfernt werden.

Eine weitere Alternative ist, konkurrierende Seiten miteinander zu einer einzigen Anlaufstelle für Suchende zu verknüpfen. Hierbei sollte eine 301 Weiterleitung eingerichtet werden, damit der Crawler erkennt, dass die angeforderten Inhalte unter einer neuen URL erreichbar sind. Da es keine einheitliche Musterlösung für alle Websites gibt, ist es generell ratsam, sich die Unterstützung einer erfahrenen Agentur für Suchmaschinenoptimierung zu sichern. In enger Zusammenarbeit kann festgestellt werden, ob und inwiefern sich die Seiteninhalte gegenseitig in den Suchergebnissen stören. Auf Grundlage dieser Analyse können Maßnahmen in der Onsite-Optimierung abgeleitet werden, die einem Relevanzproblem vorbeugen oder es nachträglich beseitigen.

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