Soziologe Steffen Mau erhält In_equality Research Award, PI Nr. 37/2026
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Soziologe Steffen Mau erhält In_equality Research Award
Der Exzellenzcluster „The Politics of Inequality“ an der Universität Konstanz verleiht den In_equality Research Award 2026 an den Soziologen Steffen Mau. Der Preis würdigt seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und deren gesellschaftliche Relevanz. Die Preisverleihung findet am 16. April 2026 im Rahmen der In_equality Conference im Bodenseeforum Konstanz statt.
Der In_equality Research Award würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen, die zudem auch in gesellschaftlichen und politischen Debatten auf große Resonanz stoßen. Der Exzellenzcluster „The Politics of Inequality“ an der Universität Konstanz vergibt den Preis 2026 an den renommierten Soziologen Steffen Mau. Der Preis würdigt seine international sichtbare Forschung zu sozialer Ungleichheit, gesellschaftlichem Wandel und Transformation sowie seinen herausragenden Beitrag, wissenschaftliche Erkenntnisse in öffentliche Debatten und politische Entscheidungsprozesse einzubringen.
Die Auswahlkommission, bestehend aus dem Steering Committee der In_equality Conference, begründet: „Mit Steffen Mau haben wir einen Preisträger, der wissenschaftliche Erkenntnisse über akademische Kontexte hinaus zugänglich macht. Seine Forschung prägt nicht nur politische Debatten, seine vielbeachteten Bücher führen auch zu einer großen Sichtbarkeit sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse in der breiteren Gesellschaft“.
Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Max-Planck-Instituts für Politik- und Sozialwissenschaft. In seiner Forschung untersucht er zentrale Herausforderungen moderner Gesellschaften, darunter soziale Ungleichheit, Migration, Transnationalisierung und die Rolle von Grenzen in einer globalisierten Welt. Dabei verbindet er theoretische Perspektiven mit empirischer Forschung und trägt maßgeblich zum Verständnis gesellschaftlicher Polarisierung und Transformationsprozesse bei.
In der neuesten Folge des In_equality Podcast „Mythos Polarisierung?“ haben Marius R. Busemeyer (Sprecher des Exzellenzclusters und Professor für Vergleichende Politische Ökonomie) und Gabriele Spilker (Co-Sprecherin des Exzellenzclusters und Professorin für Globale Ungleichheit) mit Steffen Mau über seine Forschung und die Frage gesprochen, wie Politik mit gesellschaftlichen Spannungen umgehen kann.
Über die In_equality Conference
Die Preisverleihung wird im Rahmen der In_equality Conference 2026 am 16. April 2026 stattfinden. An der Konferenz, die der Exzellenzcluster zum dritten Mal im Bodenseeforum Konstanz veranstaltet, nehmen rund 300 (inter-)nationale Forschende teil. Das Programm umfasst 43 interdisziplinäre Panels zu Themen wie Gender, ethnischer Zugehörigkeit, Reichtum und Bildungsungleichheit, Sprache, Fragen zum Wohlfahrtsstaat und Klimawandel. Ein „Satellitenprogramm“ ergänzt die wissenschaftlichen Beiträge mit zwei Roundtables: „How AI Reshapes Social Sciences“ (Donnerstag, 16. April 2026, 09:50 – 10:40 Uhr) und „Doing Research in Politically Adverse Times“ (Freitag, 17. April, 09:50 – 10:40 Uhr).
Faktenübersicht
- Der Soziologe Steffen Mau erhält 2026 den In_equality Research Award. Verliehen wird der Preis vom Exzellenzcluster „The Politics of Inequality“ an der Universität Konstanz.
- Mau erhält den Preis für seinen außerordentlichen Beitrag zur Ungleichheitsforschung und seinen Einsatz im Wissenschaftstransfer. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert, die für weitere Forschungsvorhaben eingesetzt werden können.
- In der neuesten Episode des In_equality Podcasts „Mythos Polarisierung?“ sprechen die Hosts mit Steffen Mau – jetzt reinhören.
- Die Preisverleihung findet im Rahmen der In_equality Conference 2026 im Bodenseeforum in Konstanz statt.
- Der Exzellenzcluster „ The Politics of Inequality” an der Universität Konstanz erforscht aus interdisziplinärer Perspektive die politischen Ursachen und Folgen von Ungleichheit. Die Forschung widmet sich einigen der drängendsten Themen unserer Zeit: Zugang zu und Verteilung von (ökonomischen) Ressourcen, der weltweite Aufstieg des Populismus, Klimawandel und ungerecht verteilte Bildungschancen.
Hinweis an die Redaktionen
Medienvertreter*innen sind herzlich zur Preisverleihung am 16. April 2026 ab 18:15 Uhr im Bodenseeforum Konstanz (Reichenaustraße 21, 78467 Konstanz) eingeladen. Bitte melden Sie sich bei Interesse unter: conference.inequality@uni-konstanz.de
Die In_equality Conference 2026 wird außerdem live übertragen. Für die kostenlose Teilnahme ist eine Registrierung über die Konferenzplattform nötig. Die Zugangsdaten werden wenige Tage vor Beginn an registrierte Teilnehmende versendet.
Ein Bild kann im Folgenden heruntergeladen werden:
https://www.uni-konstanz.de/fileadmin/pi/fileserver/2026_extra/soziologe_steffen_mau.jpg
Bildunterschrift: Steffen Mau, Preisträger des In_equality Research Award 2026. Bild: Jordis Schlösser.
Kontakt: Universität Konstanz Kommunikation und Marketing
- uni.kn